Aktive und passive Power Distribution Units
PDUs lassen sich grundsätzlich in zwei Kategorien unterteilen: intelligente, aktive PDUs sowie einfache, passive Modelle. Intelligente aktive PDU Eine intelligente oder aktive PDU übernimmt deutlich mehr als nur die reine Stromverteilung. Diese Geräte verfügen über Funktionen zur Überwachung und Fernsteuerung und können über eine Netzwerkschnittstelle in bestehende IT-Systeme eingebunden werden. Die Steuerung erfolgt dabei typischerweise über LAN mittels TCP/IP sowie gängiger Protokolle wie SNMP, Modbus oder HTTP/HTTPS. Dadurch lassen sich die PDUs in Monitoring-Systeme integrieren, um Verbrauchsdaten zu erfassen, auszuwerten und für das Energiemanagement zu nutzen. IT-Administratoren erhalten so wertvolle Einblicke zur Optimierung der Energieeffizienz.
Darüber hinaus können – je nach Ausstattung – auch Umgebungswerte wie Spannung, Stromaufnahme, Temperatur oder Luftfeuchtigkeit über optionale Sensoren überwacht werden. Viele intelligente PDUs erlauben zudem die Definition von Grenzwerten, bei deren Überschreitung automatische Warnmeldungen ausgelöst werden, etwa per E-Mail. Diese erweiterten Funktionen tragen wesentlich zur Betriebssicherheit und Stabilität in Rechenzentren bei.
Passive PDU
Passive PDUs stellen die einfachste Form der Stromverteilung dar. Sie arbeiten ohne zusätzliche Elektronik oder Netzwerkfunktionen und werden nach dem Plug-and-Play-Prinzip direkt in Betrieb genommen. Ihre Aufgabe beschränkt sich auf die reine Verteilung der eingespeisten Energie auf mehrere Ausgänge. Eingesetzt werden sie vor allem in kleineren IT-Umgebungen, Büros oder Rechenzentren mit geringeren Anforderungen an Überwachung und Energiemanagement.
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