GX-CFC detektiert Kältemittel-Lecks (R32, R410A) früh in Wärmepumpen & Klimaanlagen – zuverlässig, sensitiv, umweltfreundlich.
100,00 €
Der externe Kältemittel-Sensor zur Leckage-Überwachung – Zubehör für die Gaswarngeräte GX-A1+ und GX-HS
Der Schabus GX-CFC ist ein externer Gassensor zur Erkennung fluorierter Kältemittel (FKW / HFKW / HFO), zum Beispiel R32, R410A, R454B und viele weitere. Er wird als Zubehör für die Gaswarngeräte GX-A1+ und GX-HS eingesetzt und über eine RJ-Steckverbindung angeschlossen.
Der Sensor erkennt Kältemittel, die aus undichten Armaturen von Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen austreten. Er hat eine hohe Empfindlichkeit gegenüber A2L- und A3-Kältemitteln, eine verbesserte Selektivität und ist energieeffizient.
Der GX-CFC ist nicht ATEX-zertifiziert und darf nicht in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden.
Wichtiger Hinweis: Der GX-CFC ist nur in Verbindung mit einem Gaswarngerät GX-A1+ oder GX-HS verwendbar. Er arbeitet in trockenen Innenräumen und wird außerhalb von Kühlanlagen installiert. Er darf nicht in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden. Die Montage muss durch eine qualifizierte Fachkraft erfolgen.
Schützt, wo Kältemittel unverzichtbar sind
Der GX-CFC meldet austretendes Kältemittel frühzeitig an das angeschlossene Gaswarngerät.
Kältemittel-Detektion
Externer Sensor zur Erkennung fluorhaltiger Kältemittel aus undichten Armaturen von Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen.
Viele Kältemittel
Reagiert unter anderem auf R-32, R-410A, R-404A, R-407C, R-454B, R-1234yf, R-1234ze, R-22 und R-290.
Hohe Empfindlichkeit
Hohe Empfindlichkeit gegenüber A2L- und A3-Kältemitteln, verbesserte Selektivität. Die höchste Empfindlichkeit besteht bei R-1234yf.
RJ-Steckverbindung
Plug & Play: Die Verbindung zum GX-A1+ und GX-HS erfolgt einfach per RJ-Steckverbindung.
2,5 m Sensorleitung
Die Leitung kann bei Bedarf verlängert werden. Die Mindestquerschnitte sind einzuhalten.
Passende Montagehöhe
Je nach Kältemittel wird der Sensor bodennah oder im oberen Raumbereich montiert.
Energieeffizient
Geringe Größe und niedriger Stromverbrauch.
Made in Germany
Für moderne Wärmepumpen (z. B. mit R32) geeignet, direkt vom Hersteller.
Warum Kältemittel-Überwachung wichtig ist
Schon kleine Leckagen haben Folgen. Eine frühzeitige Erkennung erhöht die Betriebssicherheit.
- Fluorierte Kältemittel zählen zu den Treibhausgasen
- Sie besitzen teils hohe GWP-Werte (Global Warming Potential)
- Sie unterliegen der EU-F-Gas-Verordnung
- Kältemittel sind leicht entzündlich
- Bereits kleine Leckagen können Energieverluste verursachen
- Leckagen können die Effizienz der Anlage verringern
- Leckagen können Dokumentationspflichten auslösen
- Der GX-CFC unterstützt eine frühzeitige Leckage-Erkennung und erhöht die Betriebssicherheit
CFC oder FKW?
Die Bezeichnung GX-CFC bezieht sich auf den Verwendungszweck für Klimaanlagen und Kühlgeräte und steht hier für „Climate Fluoro Carbons“, auf Deutsch FKW (Fluor-Kohlenwasserstoffe). Es ist eine reine Typ- und Handelsbezeichnung und nicht mit der Bezeichnung für chlorhaltige FCKW-Kühlmittel zu verwechseln.
So arbeitet der Sensor
Der GX-CFC liefert dem Gaswarngerät ein Signal, das sich mit der Gaskonzentration verändert.
- Der Sensor wird vom angeschlossenen GX-Gaswarngerät versorgt
- Die Auswertung erfolgt über das Widerstandsverhältnis Rs/Ro: Rs ist der Sensorwiderstand bei Gaskonzentration, Ro der Referenzwert bei 5.000 ppm R-32
- Das Verfahren ermöglicht eine reproduzierbare Leckageerkennung im ppm-Bereich
- Die Betriebsanleitung enthält ein Empfindlichkeitsdiagramm, das typische Empfindlichkeitseigenschaften der Kältegase unter Standardtestbedingungen zeigt
- Ein weiteres Diagramm zeigt die typische Temperaturabhängigkeit des Sensors
- Um Fehlalarme durch geringe Konzentrationsschwankungen zu vermeiden, löst das GX-Warngerät erst nach dauerhaftem Überschreiten der Gaskonzentration von ca. 30 Sekunden aus, bei sehr schnell ansteigender Konzentration früher
- Häufige und hohe Gaskonzentrationen setzen mit der Zeit die Empfindlichkeit herab und vermindern die Lebensdauer
Erkennbare Kältemittel
Der Sensor deckt sowohl klassische HFKW als auch moderne HFO-Kältemittel mit reduziertem GWP ab. Er reagiert unter anderem auf:
- R-32
- R-410A
- R-404A
- R-407C
- R-454B
- R-1234yf
- R-1234ze
- R-22
- R-290 (Propan)
- H₂ (Wasserstoff)
Das ist im Karton enthalten
Der Sensor wird mit Sensorleitung und dem Material zur Befestigung geliefert.
- Gassensor GX-CFC mit 2,5 m Sensorleitung
- Montagematerial (1 Schraube, 1 Dübel)
- Betriebsanleitung
Nur in Verbindung mit GX-A1+ oder GX-HS verwendbar.
Wie der GX-CFC aufgebaut ist
Der GX-CFC ist ein kompakter externer Sensor mit fest angeschlossener Zuleitung.
Kompaktes Sensorgehäuse
Das helle Kunststoffgehäuse trägt ein Etikett mit der Typbezeichnung GX-CFC und dem Hinweis auf Sensormontage und Betriebsanleitung. Es ist nur für trockene Innenräume bestimmt (Schutzart IP 20). Das Gehäuse darf nicht geöffnet werden.
Lüftungsschlitze
Am Gehäuse sitzen Lüftungsschlitze, durch die die Raumluft zum Sensorelement gelangt. Sie dürfen nicht verdeckt werden, und Staub oder Schmutz darf sie nicht zusetzen.
Prüfdatum
Auf dem Sensor steht das Datum (Monat/Jahr) der nächsten Sensorprüfung („nächste Prüfung / next inspection“).
Befestigungslasche
Unten am Gehäuse befindet sich eine Befestigungslasche mit Bohrung. Der Sensor wird mit der mitgelieferten Schraube und dem Dübel befestigt.
Anschlussleitung mit RJ-Steckverbindung
Die Sensorleitung ist 2,5 m lang. Die Adern: braun = Vin+, weiß = VOut, grün = GND. Die RJ-Steckverbindung (Plug & Play) dient dem Anschluss an das Gaswarngerät.
Montage und Anschluss
Die Montage muss durch eine qualifizierte Fachkraft erfolgen. Lesen Sie vor Montage und Inbetriebnahme die Betriebsanleitung gründlich durch und befolgen Sie die Sicherheitshinweise.
Sensor platzieren
- Den Sensor nur in trockenen Innenräumen und außerhalb von Kühlanlagen installieren und je nach Gastyp richtig platzieren, damit die einwandfreie Funktion gewährleistet ist.
- Schwere Kältemittel (Gas schwerer als Luft, austretendes Kältemittel sinkt zu Boden): Den Sensor in einer Höhe von 15–30 cm oberhalb des Fußbodens montieren, jedoch nicht weiter als 4 m vom Klimagerät entfernt.
- Leichte Kältemittel (Gas leichter als Luft, austretendes Kältemittel steigt nach oben): Den Sensor in einer Höhe von 15–30 cm unterhalb der Decke montieren, jedoch nicht weiter als 4 m vom Klimagerät entfernt.
- Die vorgeschriebene Montagehöhe unbedingt einhalten.
Sensor anschließen
- Den Sensor über die RJ-Steckverbindung an das Gaswarngerät GX-A1+ oder GX-HS anschließen. Das Anschließen ist in der Gebrauchsanleitung des GX-Gaswarngeräts beschrieben.
Sensorleitung verlängern
Die Leitungen der Sensoren sind standardmäßig 2,5 m lang. Zum Verlängern ist ein 3-poliges Kabel zu verwenden. Es gelten folgende Mindestquerschnitte in Abhängigkeit von der Länge der Leitung:
- 3 × 0,75 mm²: maximale Länge 10 m
- 3 × 1,5 mm²: maximale Länge 20 m
Bitte unbedingt beachten: Am Übergabepunkt zum Sensor müssen 5 V ± 0,1 V anliegen, auch bei verlängerter Leitung (z. B. 20 m zwischen Gasmelder und Sensor).
Nicht montieren
Der Sensor darf an folgenden Standorten nicht montiert werden:
- Stellen, die bei Gasaustritt die Alarmauslösung verhindern könnten (z. B. hinter Vorhängen oder in Schränken)
- Direkt über Herd bzw. Verbrennungsstätte oder über einem Waschbecken
- Neben einer Tür, Fenstern, Belüftung, Ventilator, Öfen usw.
- In Bereichen, in denen Staub oder Schmutz den Sensor außer Betrieb setzen kann
- In Bereichen, in denen standardmäßig eine konstant hohe Gaskonzentration vorliegt
- In explosionsgefährdeten Bereichen
Aufheizzeit und Anzeige am Gaswarngerät
- Nach Anlegen der Netzspannung am Gaswarnsystem benötigt der Sensor eine Aufheizzeit von ca. 15 Minuten
- Hat der Sensor die erforderliche Betriebstemperatur erreicht, zeigt das GX-A1+ „Betrieb“
- Beim GX-HS schaltet die LED von blinkend auf leuchtend
- Auch bei Netzausfall wird die Aufheizzeit erneut gestartet
- Am Display des GX-A1+ kann die Sensorspannung angezeigt werden
- Die Leerlaufspannung stellt sich nach der Inbetriebnahme innerhalb von 30 Minuten ein; in kälterer Umgebung sinkt sie ab
- Das Sensorelement sollte nicht kälter werden als zulässig, denn durch erhöhten Heizstrombedarf wird auch die Alterung beschleunigt
- Bei zu niedriger Sensorspannung erkennen GX-Gaswarngeräte einen Sensorausfall und zeigen eine Störung an
- Lesen Sie auch die Betriebsanleitung Ihres GX-Gaswarngeräts
Funktionstest, Fehlalarm und Verhalten bei Alarm
Funktionstest und Pflege
- Ein Feuerzeug (ohne Flamme) mindestens 10–20 cm über den Sensor halten und das ausströmende Gas einen kurzen Moment auf den Sensor absinken lassen
- GX-A1+: Wird in der 2. Zeile des Displays eine Spannungserhöhung angezeigt, funktioniert der Sensor einwandfrei
- GX-HS: Den Test mindestens so lange durchführen, bis der GX-HS in den Voralarm schaltet, um eine Reaktion zu erkennen
- Den Test nicht übertreiben: Jeder Kontakt mit Gas trägt zur Abnutzung bei und verkürzt die Lebensdauer. Den Sensor nie in Gas „baden“, er könnte zerstört werden
- Der Hersteller empfiehlt, den Test alle 6 Monate durchzuführen
- Den Staub regelmäßig durch Pusten vom Sensor entfernen
- Den Sensor vor Feuchtigkeit, Druck- und Zugluft schützen
- Das auf dem Sensor angegebene Datum (Monat/Jahr) für die nächste Sensorprüfung beachten und den Sensor zur Werksprüfung bzw. zum Austausch an Elektrotechnik Schabus zurücksenden
- Den Sensor zur Sicherheit nach spätestens 5 Jahren austauschen (Lebensdauer ca. 5 Jahre)
- Weitere Informationen stehen in der Gebrauchsanleitung des GX-Gaswarngeräts
Fehlalarm und Querempfindlichkeit
- Bedingt durch die enge chemische Verwandtschaft mit brennbaren Gasen (CGs) wie Methan, Butan, Propan und Ethanolen zeigt der Sensor ausgeprägte Querempfindlichkeiten auf diese Verbindungen
- Das ist bei der Beurteilung von Fehlalarmen zu berücksichtigen
Verhalten bei Alarm
- Das Warngerät nicht ausstecken
- Keine weiteren elektrischen Geräte in Betrieb nehmen
- Kein offenes Licht anzünden bzw. offenes Feuer löschen
- Für frische Luft sorgen: Ruhe bewahren, alle Türen und Fenster öffnen und den Raum bzw. das Haus gründlich durchlüften
- Steht der Alarm weiterhin oder erneut an, das Gebäude räumen und alle Fenster und Türen geöffnet lassen. Sicherstellen, dass alle Personen im Haus gewarnt sind
- Den Raum bzw. das Haus nach eventuellen Brandherden untersuchen
- Kältemittel sind leicht entzündlich. Wichtig: Alle Personen müssen das Haus verlassen
- Die Ursache für den Gasaustritt beseitigen. Bei Unklarheiten den Fachmann für Energieversorgung verständigen
- Bei anhaltendem oder mehrfachem Alarm den Fachmann für Energieversorgung bzw. die Feuerwehr kontaktieren
- Für medizinische Hilfe für alle sorgen
- Die Reaktionshinweise der R- und S-Sätze beachten, die mit dem Sicherheitsdatenblatt für das jeweilige Kältemittel ausgegeben wurden
Hinweise des Herstellers
- Betriebsanleitung vor Montage und Inbetriebnahme gründlich lesen und aufbewahren, sie ist Bestandteil des Produkts
- Der Sensor ist nicht ATEX-zertifiziert und nicht für explosionsgefährdete Bereiche (EX-Zonen) geeignet
- Der Sensor arbeitet in trockenen Räumen und wird außerhalb von Kühlanlagen betrieben
- Den Sensor niemals reinem Klimagas aussetzen
- Den Sensor nicht dauerhaft hohen Gaskonzentrationen aussetzen: Das verringert die Empfindlichkeit und die Lebensdauer
- Das Gerät nicht öffnen, es enthält keine durch den Anwender zu wartenden Teile
- Verpackungsmaterial ist kein Kinderspielzeug und von Kindern fernzuhalten
- Für eine andere als die beschriebene Verwendung ist das Gerät nicht zugelassen
- Vorgesehen für Wohnbereich (Häuser, Wohnungen, Zimmer), Geschäfts- und Gewerbebereich (Läden, Großmärkte), Kleinbetriebe (Werkstätten, Dienstleistungszentren) mit Anschluss an das öffentliche Niederspannungsnetz
- Nässe (Spritz- oder Regenwasser), Staub und unmittelbare Sonnenbestrahlung auf das Gerät vermeiden
- Reinigung nur mit einem trockenen Leinentuch, bei starker Verschmutzung leicht angefeuchtet, keine lösemittelhaltigen Reinigungsmittel
- Der Hersteller haftet nicht für Schäden oder Verluste jeder Art, z. B. Einzel- oder Folgeschäden, die daraus resultieren, dass trotz erhöhter Gaskonzentration kein Alarmsignal durch den Gasmelder abgegeben wird
- Die CE-Erklärung steht auf der Herstellerseite zum Download bereit
Einsatz in EX-Bereichen
Der GX-CFC ist ein elektronisches Gerät, das nicht so gebaut ist, dass es eine Zündquelle sicher ausschließt. In explosionsgefährdeten Umgebungen gelten besondere Sicherheitsvorschriften, und Geräte müssen dort nach ATEX-Richtlinie zertifiziert sein. Das trifft auf den GX-CFC nicht zu. Ein Gasaustritt führt jedoch nicht automatisch zu einer explosionsfähigen Atmosphäre. In vielen Anwendungsbereichen (z. B. Technikräume, Wärmepumpen) ist keine EX-Zonenklassifizierung notwendig, dort kann der GX-CFC eingesetzt werden. Wenn Sie nicht wissen, ob Ihr Einsatzort als EX-Bereich gilt, sprechen Sie mit Ihrer Fachkraft für Arbeitssicherheit, dem verantwortlichen Elektroplaner oder dem Hersteller der Anlage.
Gewährleistung, Garantie, Rücksendung und Entsorgung
Auf das Gerät gilt die gesetzliche Gewährleistung von mindestens 2 Jahren in der EU. Der Hersteller Elektrotechnik Schabus bietet zusätzlich eine 5-Jahres-Garantie an, die online registriert werden kann. Es gilt ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Reparatur und Ersatzteile gibt es direkt vom Hersteller, auch über die gesetzliche Gewährleistung hinaus.
Der Hersteller repariert oder tauscht das Gerät im Gewährleistungsfall kostenlos aus, wenn Folgendes erfüllt ist: Das Gerät wird mit Fehlerbeschreibung, Kaufbeleg sowie Anschrift und Lieferadresse (Name, Telefonnummer, Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Stadt, Land) eingeschickt, ausreichend verpackt (für Schäden oder Verlust beim Versand übernimmt der Hersteller keine Haftung) und gemäß der Gebrauchsanleitung benutzt. Für Schäden durch Unfall, Missbrauch, Abänderung oder Nachlässigkeit wird nicht gehaftet.
Bei einem Defekt nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Hersteller auf und geben Ihre komplette Anschrift sowie den Rückgabegrund an. Innerhalb Deutschlands erhalten Sie kostenfrei einen Retourenaufkleber per Mail. Unfreie Pakete werden nicht angenommen, unberechtigte Retouren, die keinen Reklamationsfall darstellen, werden nachträglich belastet.
Das Gerät gehört nicht in den Hausmüll. Das durchgestrichene Mülltonnensymbol erinnert an die Nutzung der Rücknahmesysteme für Elektroaltgeräte (WEEE-Nr. DE91394868). Das Produkt kann gesundheits- und umweltgefährdende Substanzen enthalten. Informationen zu Sammlungs-, Wiederverwendungs- und Recyclingsystemen erhalten Sie bei der Abfallberatungsstelle Ihrer Stadt oder beim Hersteller.
Warum sich der GX-CFC eignet
Viele Kältemittel
Deckt klassische HFKW und moderne HFO-Kältemittel ab.
Einfache Integration
Plug & Play über RJ-Steckverbindung, kompatibel mit GX-A1+ und GX-HS.
Hohe Sensitivität
Leckageerkennung im ppm-Bereich.
Für moderne Wärmepumpen
Geeignet für Anlagen mit R32.
Flexible Leitungslänge
2,5 m Sensorleitung, verlängerbar bis 20 m bei passendem Querschnitt.
Made in Germany
Reparatur und Ersatzteile direkt vom Hersteller.
Anwendungsbereiche
- Wärmepumpen
- Klimaanlagen
- Kühlhäuser
- Kälteanlagen
- Technikräume
Der Schabus GX-CFC überwacht Anlagen auf Kältemittel-Leckagen, zum Schutz von Menschen und Anlagen sowie vor Folgeschäden.
Gaswarngeräte, an denen der GX-CFC betrieben wird
- GX-A1+ – Gaswarnzentrale von Schabus
- GX-HS – Gas-Steuergerät (Signalgeber) von Schabus
Häufig gestellte Fragen
Mit welchen Geräten kann der GX-CFC betrieben werden?
Der GX-CFC ist nur in Verbindung mit den Gaswarngeräten GX-A1+ oder GX-HS verwendbar. Er ist ein externer Sensor und wird über eine RJ-Steckverbindung angeschlossen. Das Anschließen ist in der Gebrauchsanleitung des jeweiligen Gaswarngeräts beschrieben.
Welche Kältemittel erkennt der Sensor?
Der Sensor reagiert unter anderem auf R-32, R-410A, R-404A, R-407C, R-454B, R-1234yf, R-1234ze, R-22 und R-290 sowie auf Wasserstoff. Die höchste Empfindlichkeit besteht bei R-1234yf.
Steht CFC für chlorhaltige Kältemittel?
Nein. CFC steht hier für „Climate Fluoro Carbons“, auf Deutsch FKW (Fluor-Kohlenwasserstoffe). Es ist eine reine Typ- und Handelsbezeichnung und nicht mit chlorhaltigen FCKW-Kühlmitteln zu verwechseln.
Wo muss der Sensor montiert werden?
Das hängt vom Kältemittel ab. Bei Gasen, die schwerer sind als Luft (z. B. R-290), wird der Sensor 15–30 cm oberhalb des Fußbodens montiert. Bei Gasen, die leichter sind als Luft, 15–30 cm unterhalb der Decke. In beiden Fällen nicht weiter als 4 m vom Klimagerät entfernt. Der Sensor wird außerhalb von Kühlanlagen installiert.
Kann der GX-CFC in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden?
Nein. Der GX-CFC ist nicht ATEX-zertifiziert und darf nicht in EX-Zonen eingesetzt werden. Er ist ausschließlich für trockene Innenräume ohne EX-Klassifizierung vorgesehen. Auch wenn er brennbare Kältemittel wie R32 erkennt, führt ein Gasaustritt nicht automatisch zu einer explosionsfähigen Atmosphäre. In vielen Anwendungsbereichen wie Technikräumen oder bei Wärmepumpen ist keine EX-Zonenklassifizierung notwendig. Bei Unsicherheit sprechen Sie mit Ihrer Fachkraft für Arbeitssicherheit, dem Elektroplaner oder dem Hersteller der Anlage.
Wie ist die Leitung belegt?
Braun = Vin+, weiß = VOut, grün = GND. Die RJ-Steckverbindung dient dem Anschluss an das Gaswarngerät.
Kann ich die Sensorleitung verlängern?
Ja. Zum Verlängern ist ein 3-poliges Kabel zu verwenden: Bei 3 × 0,75 mm² beträgt die maximale Länge 10 m, bei 3 × 1,5 mm² maximal 20 m. Am Übergabepunkt zum Sensor müssen 5 V ± 0,1 V anliegen.
Wie lange dauert es nach dem Einschalten, bis der Sensor bereit ist?
Nach Anlegen der Netzspannung benötigt der Sensor eine Aufheizzeit von ca. 15 Minuten. Danach zeigt das GX-A1+ „Betrieb“, beim GX-HS schaltet die LED von blinkend auf leuchtend. Auch nach einem Netzausfall wird die Aufheizzeit erneut gestartet.
Reagiert der Sensor auch auf andere Gase?
Ja. Durch die enge chemische Verwandtschaft mit brennbaren Gasen zeigt der Sensor ausgeprägte Querempfindlichkeiten auf Methan, Butan, Propan und Ethanole. Das ist bei der Beurteilung von Fehlalarmen zu berücksichtigen. Um Fehlalarme durch geringe Konzentrationsschwankungen zu vermeiden, löst das GX-Warngerät erst nach dauerhaftem Überschreiten der Gaskonzentration von ca. 30 Sekunden aus, bei sehr schnell ansteigender Konzentration früher.
Wie teste ich den Sensor?
Halten Sie ein Feuerzeug (ohne Flamme) mindestens 10–20 cm über den Sensor und lassen Sie das ausströmende Gas einen kurzen Moment auf den Sensor absinken. Beim GX-A1+ zeigt eine Spannungserhöhung in der 2. Zeile des Displays, dass der Sensor einwandfrei funktioniert. Beim GX-HS führen Sie den Test mindestens so lange durch, bis das Gerät in den Voralarm schaltet. Übertreiben Sie es nicht, denn jeder Gaskontakt verkürzt die Lebensdauer. Der Hersteller empfiehlt, den Test alle 6 Monate durchzuführen.
Wie lange hält der Sensor?
Die Lebensdauer beträgt ca. 5 Jahre. Der Sensor sollte zur Sicherheit nach spätestens 5 Jahren ausgetauscht werden. Häufige und hohe Gaskonzentrationen verringern die Empfindlichkeit und die Lebensdauer. Beachten Sie das auf dem Sensor angegebene Datum (Monat/Jahr) der nächsten Prüfung und senden Sie den Sensor zur Werksprüfung bzw. zum Austausch an Elektrotechnik Schabus zurück.
Was ist bei einem Alarm zu tun?
Das Warngerät nicht ausstecken, keine weiteren elektrischen Geräte in Betrieb nehmen und kein offenes Licht anzünden. Für frische Luft sorgen, alle Türen und Fenster öffnen und gründlich durchlüften. Da Kältemittel leicht entzündlich sind, müssen alle Personen das Haus verlassen. Bei anhaltendem oder mehrfachem Alarm den Fachmann für Energieversorgung bzw. die Feuerwehr kontaktieren. Die Hinweise im Sicherheitsdatenblatt des Kältemittels sind unbedingt zu beachten.
Wie lange gilt die Garantie?
Es gilt die gesetzliche Gewährleistung von mindestens 2 Jahren in der EU. Zusätzlich bietet der Hersteller Schabus eine 5-Jahres-Garantie an, die online registriert werden kann.
Was mache ich bei einem Defekt?
Nehmen Sie Kontakt mit dem Hersteller auf und geben Sie Ihre komplette Anschrift sowie den Rückgabegrund an. Innerhalb Deutschlands erhalten Sie kostenfrei einen Retourenaufkleber per Mail. Unfreie Pakete werden nicht angenommen. Bei gesetzlicher Gewährleistung muss das Gerät mit Fehlerbeschreibung, Kaufbeleg sowie Anschrift und Lieferadresse eingeschickt werden.
Fragen zum GX-CFC Kältemittel-Sensor?
Unser Support-Team in Deutschland berät Sie kostenlos zu Auswahl, Installation und Konfiguration.
Kältemittelsensor
Der Kältemittelsensor dient zur Detektion von Leckagen in Klimaanlagen und Kühlsystemen. Er erkennt zuverlässig gängige Kältemittel wie R-22, R-32, R-410a oder R-1234yf und bietet eine präzise analoge Ausgangsspannung zur Integration in Überwachungssysteme. Dank kompakter Bauweise und stabiler Sensortechnologie eignet sich der Sensor ideal für industrielle und gewerbliche Anwendungen.
Technische Daten
- Betriebsspannung: 5 V ±0,1 V
- Sensor-Stromaufnahme: max. 150 mA
- Messbereich: ca. 1.000 ppm bis 10.000 ppm (je nach Gas)
- Ausgangsspannung: 0,4 – 4,5 V
- Heizstrom: 56 ±5 mA
- Heizleistungsverbrauch: 280 mW (bei 5,0 V DC)
- Luftfeuchte (Umgebung): 5–90 % rF (nicht kondensierend)
- Funktionsbereich: -20 °C bis +40 °C (optimal bei 20 °C)
- Feuchtigkeit: 15–85 % rF (nicht kondensierend)
- Lagertemperatur: -20 °C bis +60 °C
- Erkannte Gase: R-22, R-32, R-1234yf, R-1234ze, R-454B, R-404A, R-410A, R-407C sowie R-290 (Propan)
- Lebensdauer: ca. 5 Jahre
- Schutzart: IP20
- Kabellänge: max. 2,5 m, Ø 3,5 mm
- Kabelbelegung: Braun: Vin+, Weiß: Vout, Grün: GND
- Außenmaße (H x B x T): 79 × 60 × 41 mm
Herstellerinformationen:
Elektrotechnik Schabus GmbH & Co. KG
Baierbacher Straße 150
83071 Stephanskirchen
Deutschland
Telefon: +49 80 36 / 674 979 – 0
Email: info@elektrotechnik-schabus.de
verantwortliche Person:
Didactum® Security GmbH
Im Mühlenfeld 4
48163 Münster
Deutschland
Telefon:
(+49) 250 19 71 63 54 / (+49) 171 33 11 577
Email: info@didactum-security.de