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Der Profi-CO-Melder für thermisch anspruchsvolle und staubbelastete Räume: Er misst per Schlauch, zeigt ppm-genau an und schaltet ab
Der Schabus PROFI CO ALARM GX-C300P ist ein Kohlenmonoxid-Melder zur Festinstallation mit integriertem elektrochemischem Sensor, der für Räume gemacht ist, in denen ein Melder an der Wand nicht dauerhaft arbeiten kann: Saunen, Kühlhäuser, Pellet- und Hackschnitzelbunker und Industrieumgebungen. Dazu wird das Gerät außerhalb des Raumes montiert und über einen Silikonschlauch mit dem zu überwachenden Raum verbunden. Das Kohlenmonoxid (CO) gelangt durch Diffusion in das Gerät, ein leiser Lüfter beschleunigt diesen Vorgang lediglich. Sensor und Elektronik bleiben dadurch vor Hitze, Kälte und Staub geschützt.
Ein beleuchtetes Klartext-Display zeigt Betriebszustand und gemessene CO-Konzentration ppm-genau an. Bei Gefahr warnt der GX-C300P akustisch mit einem lauten Piezo-Signalton und optisch mit blinkender Displaybeleuchtung und roter LED. Gleichzeitig fällt das Alarmrelais ab und schaltet die Gefahrenquelle ab oder eine Zwangsbelüftung ein, zum Beispiel über ein Magnetabsperrventil in der Gaszuleitung. Ein zweites potentialfreies Relais meldet technische Störungen, die das Gerät selbst feststellt, an die Gebäudeleittechnik.
Sensor, Messzelle, Auswertung und Software wurden beim TÜV Süd einer Vollprüfung nach DIN EN 50291 unterzogen (mit Ausnahmen, siehe Betriebsanleitung). Die Alarmcharakteristik ist abgestuft: Bei hohen CO-Werten erfolgt der Alarm schnell, bei niedrigeren Konzentrationen zeitverzögert gemäß Norm. So werden Fehlalarme vermieden, während schleichende Vergiftungen erkannt werden. Auf Wunsch können Alarmwerte, Verzögerungszeiten und Relaislogik ab Werk angepasst werden, mit Prüfbericht und Dokumentation. Der GX-C300P arbeitet am Stromnetz ohne Batterie und ist für den Dauerbetrieb ausgelegt.
Wichtiger Hinweis: Der GX-C300P darf nur in trockenen Innenräumen an einer Wand installiert werden, nicht in explosionsgefährdeten Räumen. Die Montage muss durch eine qualifizierte Fachkraft erfolgen. Verlegen Sie den Schlauch genau nach Anleitung: Das Warngerät muss immer über dem Schlaucheinlass sitzen, Sackbildung ist auszuschließen.
Per Schlauch messen, ppm-genau anzeigen, sicher schalten
Der GX-C300P verbindet normgerechte CO-Erkennung mit einem Schlauchsystem für schwierige Räume und zwei potentialfreien Relais für aktive Schutzmaßnahmen.
Für thermisch anspruchsvolle Räume
Das Gerät bleibt außerhalb, nur der Schlauch führt in den Raum, z. B. in Saunen, Kühlhäuser oder Technikräume.
Für staubige Räume
Der mitgelieferte Staubfilter am Schlaucheinlass schützt den Sensor in Räumen mit hoher Staubbelastung, z. B. Holzwerkstätten oder Pelletbunkern.
Diffusion mit Lüfterunterstützung
Das CO diffundiert von selbst in das Gerät, ein leiser, dauerbetriebsfähiger Lüfter beschleunigt den Vorgang. Auf eine laute, störanfällige Pumpe wird bewusst verzichtet.
Normgerechte CO-Erkennung
Elektrochemischer Sensor, TÜV-geprüft nach DIN EN 50291 mit abgestufter Alarmcharakteristik und intelligenter Verzögerung gegen Fehlalarme.
ppm-genaue Anzeige
Das beleuchtete Klartext-Display zeigt Betriebszustand, CO-Konzentration und den Lüfterstatus. Die Anzeige erfolgt in englischem Klartext.
Akustisch und optisch
Lauter Piezo-Schallgeber, blinkende Displaybeleuchtung und rote LED warnen unüberhörbar.
Alarmrelais
Potentialfreier Wechsler zur Abschaltung der Gefahrenquelle, für Zwangsbelüftung, Sicherheitssteuerungen oder den Anschluss an ein BUS-System (EIB).
Störungsrelais
Potentialfreier Wechsler, der technische Störungen an die Gebäudeleittechnik meldet. Eine angeschlossene Gastherme wird dabei sicherheitshalber abgeschaltet.
Ständige Überwachung
Ein 32-bit-µController überwacht das System rund um die Uhr an etwa 300 Punkten in Hard- und Software. Betriebszustände werden gespeichert und angezeigt.
Sensortest per Tastendruck
Das Sensorelement wird manuell geprüft: Taste RESET | TEST etwa 5 Sekunden gedrückt halten, danach läuft der Sensortest.
Auf Wunsch ab Werk angepasst
Alarmwerte, Verzögerungszeiten und Relaislogik sind mit Prüfbericht und Dokumentation werkseitig anpassbar.
Sensor austauschbar
Am Ende der Sensorlebensdauer wird das Gerät im Werk mit einem neuen Sensor ausgerüstet und neu kalibriert.
Das ist im Karton enthalten
Alles für Wandmontage und Schlauchanschluss ist dabei. Das Gerät hat keine Optionen und keine Zusatzvarianten.
- CO-Warngerät GX-C300P
- 2 Meter Silikonschlauch (Art.-Nr. 21002), vormontiert
- Staubfilter (Art.-Nr. 300259) mit kleiner Schraube, Dübel und 2 Kabelbindern
- Montagematerial: 4 Schrauben, 4 Dübel, 2 Schraubendreher, 2 große und 1 kleine PG-Verschraubung
- Betriebsanleitung
Wie der GX-C300P aufgebaut ist
Der GX-C300P besteht aus dem Wandgerät mit Sensor, Lüfter, Display und Relais sowie dem Schlauchsystem mit Staubfilter, das zum überwachten Raum führt.
Gehäuse mit Unterschale und Frontplatte
Die Frontplatte wird mit vier Gehäuseschrauben gehalten. Zur Wandmontage werden sie gelöst und die Frontplatte abgenommen, bei Bedarf wird das Flachbandkabel am Stecker abgezogen. Die Unterschale wird mit dem beiliegenden Material an die Wand montiert. Das Gehäuse ist bewusst relativ dicht gebaut: Bei einem Alarm kann belastete Luft nicht aus dem Gerät austreten, während Sie das Display beobachten.
Silikonschlauch
Der dickwandige Silikonschlauch (2 Meter, vormontiert) verbindet das Gerät mit dem überwachten Raum. In dem Schlauchstück wird die Luft bereits an die Gerätetemperatur angeglichen, deshalb ist eine Mindestlänge vorgeschrieben. Er kann bei Bedarf gekürzt werden.
Staubfilter
Der Staubfilter wird am Schlaucheinlass befestigt und mit einem Kabelbinder fixiert. Er lässt sich mit Schraube und Dübel an der Wand befestigen und ist für trockene Innenräume mit hoher Staubbelastung gedacht.
Lüfter
Ein leiser PC-Lüfter beschleunigt die Diffusion des CO in das Gerät. Sein Tachosignal wird überwacht, der Zustand steht auf der Startseite des Displays: „Fan: Ready“ bedeutet, der Lüfter läuft, „Fan: Fault“, er läuft nicht. Ein stehender Lüfter wird als Störung gemeldet. Die CO-Messung und der Alarm funktionieren auch dann weiter, nur etwas zeitverzögert.
Interner elektrochemischer CO-Sensor
Der Sensor sitzt im Gerät. Er enthält chemisch reines Wasser, das mit den CO-Molekülen reagiert. Je kühler und feuchter die Umgebung, desto länger hält der Sensor. Ist das Wasser verdunstet, wird das beim Sensortest festgestellt und eine nicht behebbare Störung angezeigt. Dann wird das Gerät im Werk mit einem neuen Sensor ausgerüstet und neu kalibriert.
Klartext-Display
Nach dem Anlegen der Netzspannung begrüßt das Display mit dem Herstellernamen und dem Gerätetyp. Danach erscheint die Hauptanzeige „(01) CO: Ready“ mit dem Lüfterstatus. Im Alarmfall blinkt die Displaybeleuchtung.
Tasten SERVICE und RESET | TEST
Mit SERVICE blättern Sie durch die Informationsanzeigen und rufen im Störungsfall die Fehlernummer ab. Mit RESET | TEST quittieren Sie den akustischen Alarm, setzen das Störungsrelais zurück und starten durch langes Drücken den Sensortest.
Statusanzeigen (LEDs)
OPERATE (grün) zeigt den Betrieb, ERROR (gelb) Störungen und ALARM (rot) den Alarm. Leuchtet nach dem Start die grüne LED allein, ist das Warnsystem in Ordnung und betriebsbereit.
Piezo-Schallgeber
Der Schallgeber gibt im Alarmfall einen lauten, durchdringenden Ton ab. Bei einer Störung ertönt ein kurzes Piepen in regelmäßigen Abständen.
Zwei potentialfreie Wechselrelais
Das Alarmrelais Re1 (links) schaltet im Alarmfall, das Störungsrelais Re2 (rechts) bei Störungen. Jedes besitzt die Anschlüsse G (gemeinsamer Kontakt), Ö (Öffner) und S (Schließer). Im Überwachungsmodus sind die Relais angezogen, im Alarm- bzw. Störungsmodus fallen sie ab. Die zulässige Schaltbelastung laut Betriebsanleitung darf nie überschritten werden.
Netzanschluss und Anschlussklemmen
Die Netzleitung wird durch eine PG-Verschraubung geführt und an die Schraubklemmen L, N und PE angeschlossen. Diese sind jeweils doppelt vorhanden und miteinander verbunden, um Brücken zu den Relais zu erleichtern.
Montieren, Schlauch verlegen und in Betrieb nehmen
Lesen Sie vor Montage und erster Inbetriebnahme die Betriebsanleitung gründlich durch und befolgen Sie vor allem die Sicherheitshinweise. Die Montage muss durch eine qualifizierte Fachkraft erfolgen, die auch die fünf Sicherheitsregeln beachtet.
Montageposition
In mittlerer Höhe
Das Gerät wird in mittlerer Höhe an einer Wand montiert, sodass das Display im Stehen gut ablesbar ist.
Über dem Schlaucheinlass
Das Warngerät muss sich immer über dem Schlaucheinlass befinden.
Nur trockene Innenräume
Nur an einer Wand in trockenen Innenräumen installieren, nicht in explosionsgefährdeten Räumen.
Schlauch zu thermisch anspruchsvollen Räumen verlegen
- Sackbildung durch geschicktes Verlegen auf jeden Fall ausschließen
- Senkrechte Verlegung ist optimal, keine waagrechte Verlegung
- Zwischen Gerät und Wandaustritt mindestens 1 Meter Schlauch einhalten
- Bei seitlichem Versatz eine Mindeststeigung von 15° einhalten, besser 20°
- Schlauchlänge maximal 4 Meter, Verlegeradius mindestens 70 mm
- Der Schlauch darf weder geknickt noch gequetscht werden
- Zum Kürzen die Wanddicke plus einen Überstand von 5 bis 10 mm im Raum addieren
- Schlauch regelmäßig auf Beschädigungen und Verschmutzungen prüfen
Kondenswasser und andere Ablagerungen im Schlauch behindern die Diffusion des CO in das Gerät. Das kann das Warngerät nicht erkennen, es kann zu einem verzögerten Alarm oder im schlimmsten Fall zum Ausfall der Überwachung führen. Reinigen oder tauschen Sie den Schlauch deshalb bei Bedarf gegen ein gleichwertiges Exemplar. Empfohlen werden ausschließlich dickwandige Silikonschläuche, z. B. Schabus Art.-Nr. 21002. Bei anderen Typen oder mehr als 4 Metern Gesamtlänge kann die Reaktionszeit erheblich verzögert werden.
Schlauchführung und Befestigung
- Bei senkrechter Montage über dem Austrittsloch kann die Befestigung des Schlauches entfallen, sofern es kein öffentlicher Raum ist
- Bei Publikumsverkehr, z. B. in einer Sauna, empfehlen wir eine Abdeckung mit handelsüblichem Kabelkanal
- Bei seitlichem Versatz empfehlen sich Leerrohre oder Schlauchschellen aus Kunststoff
- Beim Einhalten des kleinsten Verlegeradius lässt sich eine Schlaufenbildung nicht vermeiden
Die Fachkraft findet eigenverantwortlich die zum Umfeld passende Befestigung und trägt so zur bestimmungsgemäßen Funktion des Warngerätes bei.
Staubfilter verwenden
- Nur in trockenen Innenräumen mit hoher Staubbelastung, z. B. Holzwerkstätten oder Pelletbunkern
- Am Schlaucheinlass befestigen und mit einem Kabelbinder fixieren
- Mit Schraube und Dübel am Schraubloch des Filters an der Wand befestigen, dabei den kleinsten Verlegeradius beachten
- Befinden sich Warngerät und Staubfilter im selben Raum, darf der Schlauch auch wesentlich kürzer sein, Mindestlängen müssen dann nicht eingehalten werden
- Nicht in thermisch anspruchsvollen, also besonders warmen oder kalten Umgebungen einsetzen
- Regelmäßig durch Pusten von Staub befreien und Feuchtigkeit bzw. Nässe am Filter vermeiden
- Nach einem Jahr Betrieb sollte der Filter ausgetauscht werden
Inbetriebnahme
- Gehäuseschrauben lösen, Frontplatte abnehmen und die Unterschale mit dem beiliegenden Montagematerial an der Wand befestigen.
- Anschlusskabel, die zum Gerät führen, fest als Aufputzleitungen installieren.
- Netzleitung an die Klemmen L, N und PE anschließen. Bei Bedarf die potentialfreien Relais für Zwangsbelüftung, Absperrventil oder Gebäudeleittechnik anschließen.
- Schlauch und gegebenenfalls Staubfilter nach den Verlegeregeln anbringen.
- Frontplatte wieder aufsetzen (Flachbandkabel nicht vergessen) und verschrauben.
- Netzspannung anlegen. Nach einer kurzen elektrischen Funktionsprüfung überwacht das Warnsystem sofort den Raum. Leuchtet die grüne LED allein, ist das Gerät betriebsbereit.
Kurzer Fehlalarm beim Start: Bei der Erst-Inbetriebnahme kann es beim Start zu einem kurzen Fehlalarm kommen. Dieser erlischt nach wenigen Sekunden von selbst.
So reagiert der GX-C300P und so prüfen Sie ihn
Die DIN EN 50291 legt Alarmverzögerungszeiten in Abhängigkeit von der Gaskonzentration fest: Je höher die CO-Konzentration, desto schneller wird alarmiert. Beim Erreichen der 300-ppm-Schwelle alarmiert das System sofort, daher auch die Typbezeichnung GX-C300P.
Was bei einem Alarm passiert
- Bei Erreichen der Alarmschwellen warnt das Gerät mit einem lauten, durchdringenden Ton, blinkender Displaybeleuchtung und roter LED.
- Gleichzeitig fällt das Alarmrelais Re1 ab und schaltet z. B. eine Zwangsbelüftung ein oder das Magnetabsperrventil der Gaszuleitung.
- Das Display zeigt „Alarm“ mit der Alarmstufe und in der zweiten Zeile den genauen Wert.
- Den akustischen Alarm quittieren Sie mit der Taste RESET | TEST.
- Die Alarmverzögerungszeit startet erneut, wenn die sofort eingeleiteten Lüftungsmaßnahmen die CO-Konzentration nicht erheblich gesenkt haben.
Wie das CO wieder aus dem Gerät kommt
Ebenfalls durch Diffusion: Sinkt die CO-Konzentration im Raum wieder, zum Beispiel durch Abschalten der Gastherme oder eine Zwangsbelüftung, bewegen sich die CO-Moleküle aus dem Gerät zurück in den belüfteten Raum.
Verhalten bei Alarm
- Raum lüften und durch Abschalten der CO-Quelle sicherstellen, dass kein weiteres Kohlenmonoxid austreten kann
- Weitere Personen informieren und bitten, den Raum zu verlassen
- Ruhe bewahren, alle Türen und Fenster öffnen und alle Verbrennungseinrichtungen außer Betrieb nehmen
- Bei Gasgeräten das Notabschaltventil betätigen und für frische Luft sorgen
- Steht der Alarm weiterhin oder erneut an, das Gebäude räumen und alle Fenster und Türen geöffnet lassen
- Sicherstellen, dass alle Personen im Haus gewarnt sind
- Medizinische Hilfe für alle holen, die Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung zeigen, und darauf hinweisen, dass das Einatmen von Kohlenmonoxid vermutet wird
- Falls notwendig, die Notrufnummer wählen, damit die Quelle des CO-Austritts erkannt und beseitigt werden kann
- Die Verbrennungseinrichtung erst wieder in Betrieb nehmen, wenn eine sachkundige Person sie überprüft und freigegeben hat
Sensortest
Für das Sensorelement wird kein automatischer Selbsttest ausgeführt, er muss manuell gestartet werden. Halten Sie dazu die Taste RESET | TEST etwa 5 Sekunden gedrückt, danach läuft der Sensortest. Wir empfehlen, ihn alle vier Wochen durchzuführen, spätestens jedoch nach einem Jahr.
Anzeige im niedrigen Bereich: Die Norm sieht vor, dass im niedrigen Bereich kein Wert angezeigt wird, um Sie nicht unnötig zu beunruhigen. Im Service-Menü gibt es eine Seite, die den genauen Wert auch dort anzeigt.
Display-Informationen, Selbstüberwachung und Störungen
Display-Informationen
Nach jedem Druck auf die Taste SERVICE gelangen Sie zur nächsten Anzeige, bis wieder die Hauptanzeige erscheint. Bleiben Sie auf einer Anzeige stehen, schaltet das Gerät nach einiger Zeit von selbst zur Hauptanzeige zurück. Das geht auch, wenn Sie die SERVICE-Taste etwas länger gedrückt halten.
Selbstüberwachung
Eine eingebaute Intelligenz (32-bit-µController) überwacht das System ständig an etwa 300 Punkten in Hard- und Software. Mehrere Temperaturen, Spannungen und Ströme werden gemessen und kompensiert, teilweise für interne Langzeittests gespeichert, miteinander verrechnet und einige davon auf dem Display angezeigt.
Anzeige einer Störung
Bei jeder Störung fällt das Störungsrelais Re2 ab, damit die Gebäudeleittechnik oder Hausautomation davon erfährt und eine eventuell angeschlossene Gastherme sicherheitshalber abgeschaltet wird. Zusätzlich blinkt oder leuchtet die gelbe LED, und es ertönt in regelmäßigen Abständen ein kurzes Piepen. Drücken Sie die Taste SERVICE so oft, bis das Display die Art der Störung anzeigt. Es erscheint der Begriff „error“ mit einer Zahl, die Sie dem Technischen Support von Elektrotechnik Schabus nennen. Nur wenige Störungen beeinflussen die CO-Messung. Viele weisen lediglich auf widrige Umgebungsbedingungen mit beschleunigter Alterung oder auf Netzspannungsschwankungen hin. Die Blinkrhythmen der gelben LED steuert der µController. Hat er selbst ein Problem, leuchtet die gelbe LED dauerhaft. Das lässt sich nur im Werk in Stephanskirchen beheben.
Beheben von Störungen
Drücken Sie die Taste RESET | TEST, damit das Störungsrelais Re2 wieder anzieht. Nur bei einer erneuten Störung gleicher oder anderer Art fällt es wieder ab. Die meisten Störungen beheben sich von selbst oder wenn das Warngerät vom Strom genommen wird, etwa 15 Minuten abkühlt und dann neu gestartet wird. Tritt keine Besserung ein, wenden Sie sich an den Technischen Support von Elektrotechnik Schabus.
Hinweise des Herstellers
- Betriebsanleitung vor Montage und erster Inbetriebnahme gründlich lesen und aufbewahren
- Montage nur durch eine qualifizierte Fachkraft
- Nur in trockenen Innenräumen an einer Wand installieren, nicht in explosionsgefährdeten Räumen
- Verpackungsmaterial ist kein Kinderspielzeug und von Kindern fernzuhalten
- Nässe (Spritz- oder Regenwasser), Staub und direkte Sonneneinstrahlung auf das Gerät vermeiden
- Vorgesehen für Wohnbereich, Verkaufsflächen, Geschäfts- und Gewerbebereich sowie Kleinbetriebe mit Anschluss an das öffentliche Niederspannungsnetz
- Für andere Verwendungen ist das Gerät nicht zugelassen
- Die CE-Erklärung steht auf der Herstellerseite zum Download bereit
Wartung, Reinigung und Pflege
Befreien Sie das Gerät vor dem jährlichen Sensortest von Staub und verwenden Sie dabei nur trockene Tücher. Bei starker Verschmutzung darf das Leinentuch leicht angefeuchtet sein. Verwenden Sie keine lösemittelhaltigen Reinigungsmittel. Saugen Sie das Gerät nicht mit einem Staubsauger ab: Durch die kleinen Schlitze und Öffnungen können im Inneren sehr hohe Windgeschwindigkeiten entstehen, die das Sensorelement nachhaltig beeinträchtigen. Ein baldiger Defekt oder eine stark verkürzte Lebensdauer wären die Folge. Prüfen Sie außerdem regelmäßig den Schlauch und tauschen Sie den Staubfilter nach einem Jahr Betrieb aus.
Hinweis für Wartungsfirmen
Es wird empfohlen, bei jedem Besuch alle Angaben mit Datum und Uhrzeit in eine Liste einzutragen. So lassen sich Rückschlüsse auf die Betriebssicherheit der Anlage und eventuelle Manipulationen ziehen. Eine Vorlage finden Sie in der Betriebsanleitung.
Gewährleistung, Garantie und Entsorgung
Auf den GX-C300P gilt die gesetzliche Gewährleistung von mindestens 2 Jahren in der EU. Der Hersteller Elektrotechnik Schabus bietet zusätzlich eine 5-Jahres-Garantie an, die online registriert werden kann. Reparatur und Ersatzteile gibt es direkt vom Hersteller, auch über die gesetzliche Gewährleistung hinaus.
Der GX-C300P gehört nicht in den Hausmüll. Das durchgestrichene Papierkorbsymbol auf dem Produkt erinnert an die Nutzung der Rücknahmesysteme für Elektroaltgeräte (WEEE-Nr. DE91394868). Weitere Informationen zu Sammel-, Wiederverwendungs- und Recyclingsystemen erhalten Sie bei der Abfallberatungsstelle Ihrer Stadt.
Warum sich der GX-C300P eignet
Für schwierige Räume
Misst per Schlauch aus Saunen, Kühlhäusern, Pellet- und Hackschnitzelbunkern und Industrieumgebungen.
Sensor geschützt
Gerät und Sensor bleiben außerhalb, der Staubfilter schützt bei hoher Staubbelastung.
Normgerecht
TÜV-geprüfter elektrochemischer Sensor nach DIN EN 50291 mit intelligenter Verzögerung gegen Fehlalarme.
Aktiver Schutz
Alarmrelais schaltet Zwangsbelüftung, Absperrventil oder Sicherheitssteuerung.
Immer im Blick
ppm-genaue Anzeige und Lüfterstatus im beleuchteten Klartext-Display.
Für die Gebäudeleittechnik
Getrennte potentialfreie Relais für Alarm und Störung, auch für BUS-Systeme (EIB).
Nach Ihren Vorgaben
Alarmwerte, Verzögerungszeiten und Relaislogik auf Wunsch ab Werk anpassbar, mit Prüfbericht.
Vom Hersteller
Made in Germany, 5-Jahres-Garantie registrierbar, Reparatur und Ersatzteile direkt vom Hersteller.
Anwendungsbereiche
- Pellet- und Hackschnitzelbunker
- Gasbetriebene gewerbliche Saunaanlagen
- Kühlhäuser
- BHKW- und KWK-Anlagen
- Heizungsräume und Technikräume mit Verbrennungsstätten
- Holzwerkstätten und staubige Lager
- Industrieumgebungen mit Verbrennungsprozessen
- Offene Feuerstellen in Gastronomie, Kantinen und Mobilküchen
- Gastraumüberwachung in Shisha-Bars und Raucherclubs
- Treppenhäuser, Fluchtwege aus Tiefgaragen und kleine private Tiefgaragen
- Überwachung von Gasthermen und Verbrennungsstätten auf austretendes CO
- Ansteuerung von Zwangsbelüftung, Gebäudeleittechnik und BUS-Systemen
Der Schabus PROFI CO ALARM GX-C300P: CO erkannt, Gefahr gebannt.
Häufig gestellte Fragen
Wofür ist der GX-C300P gedacht?
Für die CO-Überwachung in Räumen, die thermisch anspruchsvoll oder stark staubbelastet sind, zum Beispiel Saunen, Kühlhäuser, Pellet- und Hackschnitzelbunker. Das Gerät wird dafür über einen Schlauch mit dem Raum verbunden.
Wie kommt die Luft zum Sensor?
Durch Diffusion: Die CO-Moleküle wandern von selbst durch den Schlauch in das Gerät, bei warmer Luft schneller, bei kalter langsamer. Ein leiser Lüfter beschleunigt den Vorgang. Eine Pumpe, die Luft absaugt, wird bewusst nicht verwendet.
Was passiert im Alarmfall?
Der Piezo-Schallgeber gibt einen lauten Ton ab, die Displaybeleuchtung und die rote LED blinken, und das Alarmrelais Re1 fällt ab. Damit lässt sich z. B. eine Zwangsbelüftung aktivieren oder die Gaszuleitung mit einem Magnetabsperrventil verriegeln. Den akustischen Alarm quittieren Sie mit der Taste RESET | TEST.
Warum löst der Alarm bei niedrigen CO-Werten nicht sofort aus?
Die Alarmcharakteristik ist abgestuft, so wie es die DIN EN 50291 vorsieht: Bei hohen CO-Werten erfolgt der Alarm schnell, bei niedrigeren Konzentrationen zeitverzögert. So werden Fehlalarme vermieden, während schleichende Vergiftungen erkannt werden. Beim Erreichen der 300-ppm-Schwelle alarmiert das System sofort.
Kann ich die Alarmwerte anpassen lassen?
Ja, auf Wunsch passt der Hersteller Alarmwerte, Verzögerungszeiten und Relaislogik ab Werk an, mit Prüfbericht und Dokumentation. Sprechen Sie uns dazu vor der Bestellung an.
Wofür sind die zwei Relais?
Beide sind potentialfreie Wechselrelais. Das Alarmrelais Re1 schaltet im Alarmfall und aktiviert z. B. Zwangsbelüftung, Absperrventil, Sicherheitssteuerung oder ein BUS-System (EIB). Das Störungsrelais Re2 meldet technische Störungen an die Gebäudeleittechnik oder Hausautomation.
Wie verlege ich den Schlauch richtig?
Das Warngerät muss immer über dem Schlaucheinlass sitzen. Am besten verlegen Sie den Schlauch senkrecht, bei seitlichem Versatz mit Steigung. Sackbildung, Knicken und Quetschen sind zu vermeiden. Zwischen Gerät und Wandaustritt ist eine Mindestlänge einzuhalten, die Gesamtlänge ist begrenzt. Alle Maße finden Sie in der Betriebsanleitung und im Abschnitt Montage.
Wann brauche ich den Staubfilter?
In trockenen Innenräumen mit hoher Staubbelastung, z. B. Holzwerkstätten oder Pelletbunkern. Er gehört an den Schlaucheinlass. In besonders warmen oder kalten Umgebungen darf er nicht eingesetzt werden. Befreien Sie ihn regelmäßig durch Pusten von Staub, halten Sie ihn trocken und tauschen Sie ihn nach einem Jahr Betrieb aus.
Was bedeutet „Fan: Fault“ im Display?
Der Lüfter läuft nicht. Das wird als Störung erkannt, das Störungsrelais Re2 fällt ab. Die CO-Messung und der Alarm funktionieren trotzdem weiter, nur etwas zeitverzögert. Wie lange die Verzögerung dauert, hängt von der Schlauchlänge und der Temperatur der überwachten Luft ab.
Wie erkenne ich, dass das Gerät betriebsbereit ist?
Nach dem Anlegen der Netzspannung läuft eine kurze Funktionsprüfung, das Display zeigt Herstellername und Gerätetyp. Leuchtet danach die grüne LED allein und zeigt das Display „CO: Ready“, ist das Gerät betriebsbereit. Beim ersten Start kann kurz ein Fehlalarm auftreten, der nach wenigen Sekunden erlischt.
Wie teste ich den Sensor?
Halten Sie die Taste RESET | TEST etwa 5 Sekunden gedrückt, danach wird ein Sensortest ausgeführt. Wir empfehlen ihn alle vier Wochen, spätestens jedoch nach einem Jahr, denn für das Sensorelement läuft kein automatischer Selbsttest.
Was bedeutet die gelbe LED?
Die gelbe LED zeigt eine Störung an, die das Gerät selbst festgestellt hat. Das Störungsrelais Re2 fällt ab und es ertönt ein kurzes Piepen. Die Art der Störung finden Sie über die Taste SERVICE unter „error“ mit einer Zahl. Leuchtet die gelbe LED dauerhaft, kann das auch ein Problem des µControllers sein, das nur im Werk behoben werden kann.
Was tun bei einer Störung?
Drücken Sie die Taste RESET | TEST, damit das Störungsrelais wieder anzieht. Die meisten Störungen beheben sich von selbst oder nachdem das Gerät etwa 15 Minuten vom Strom genommen wurde und abgekühlt ist. Tritt keine Besserung ein, nennen Sie dem Technischen Support die angezeigte Zahl.
Wie lange hält der Sensor?
Das hängt von der Umgebung ab: Je kühler und feuchter sie ist, desto länger hält der Sensor. Ist das Wasser im Sensor verdunstet, wird das beim Sensortest festgestellt und eine nicht behebbare Störung angezeigt. Dann lassen Sie das Gerät bei Elektrotechnik Schabus mit einem neuen Sensor ausrüsten und neu kalibrieren.
Darf ich das Gerät absaugen?
Nein. Entfernen Sie Staub nur mit trockenen Tüchern. Beim Absaugen können im Inneren sehr hohe Windgeschwindigkeiten entstehen, die das Sensorelement nachhaltig beeinträchtigen.
Was tun bei anhaltendem oder mehrfachem Alarm?
Räumen Sie das Gebäude, lassen Sie alle Fenster und Türen geöffnet und stellen Sie sicher, dass alle Personen gewarnt sind. Holen Sie medizinische Hilfe für Personen mit Vergiftungssymptomen und wählen Sie bei Bedarf die Notrufnummer. Nehmen Sie die Verbrennungseinrichtung erst nach Prüfung und Freigabe durch eine sachkundige Person wieder in Betrieb.
Wie lange gilt die Garantie?
Es gilt die gesetzliche Gewährleistung von mindestens 2 Jahren in der EU. Zusätzlich bietet der Hersteller Schabus eine 5-Jahres-Garantie an, die online registriert werden kann.
Fragen zum CO ALARM GX-C300P?
Unser Support-Team in Deutschland berät Sie kostenlos zu Auswahl, Installation und Konfiguration.
PROFI CO ALARM GX-C300P – Kohlenmonoxidmelder für thermisch anspruchsvolle Räume
Der GX-C300P ist ein professioneller Kohlenmonoxidmelder für Einsatzorte mit erhöhten thermischen Anforderungen. Das Gerät ist für den Dauerbetrieb in anspruchsvollen Temperatur- und Feuchtigkeitsbereichen ausgelegt und bietet eine präzise CO-Detektion durch einen hochwertigen elektrochemischen Sensor.
- Technische Daten
- Betriebsspannung: 100–240 V AC, 50–60 Hz
- Leistungsaufnahme: max. 6 VA (abhängig vom Betriebszustand)
- Schutzart: IP 20 (IP65 auf Anfrage), Steuergerät IP 54
- Anzeige: 2×16 Zeichen Display (weiß/blau beleuchtet), Status-LEDs:
– Grün: Betrieb (Operate)
– Gelb: Störung (Error)
– Rot: Alarm - Sensortechnologie: interner elektrochemischer Sensor
- Software-Version: X 0.80
- Schalldruckpegel: 85 dB(A) @ 1 m
- Abmessungen Steuergerät (HxBxT): 80 × 160 × 55 mm
- Sensorik & Lebensdauer
- Funktionsbereich Sensor: 0 °C bis +50 °C, 10–90 % rH (nicht kondensierend)
- Lebensdauer Sensor:
– bis 10 Jahre @ max. 28 °C + min. 30 % rH
– bis 6 Jahre @ max. 40 °C + min. 40 % rH
Hinweis: Der Sensor enthält chemisch reines Wasser. Dessen Verdunstung beeinflusst die Lebensdauer. Bei Sensorende wird automatisch eine permanente Störung angezeigt. Eine Erneuerung und Kalibrierung durch Elektrotechnik Schabus ist möglich. - Umgebungsbedingungen
- Funktionsbereich Steuergerät: -15 °C bis +50 °C, 10–90 % rH (nicht kondensierend)
- Dauerbetrieb: +10 °C bis +50 °C, 10–90 % rH (nicht kondensierend)
- Relaiskontakte
- Relaiskontakt Alarm (Re1): 250 V AC / 5 A (potentialfreier Wechsler)
- Relaiskontakt Störung (Re2): 60 V DC / 5 A (potentialfreier Wechsler)
Herstellerinformationen:
Elektrotechnik Schabus GmbH & Co. KG
Baierbacher Straße 150
83071 Stephanskirchen
Deutschland
Telefon: +49 80 36 / 674 979 – 0
Email: info@elektrotechnik-schabus.de
verantwortliche Person:
Didactum® Security GmbH
Im Mühlenfeld 4
48163 Münster
Deutschland
Telefon:
(+49) 250 19 71 63 54 / (+49) 171 33 11 577
Email: info@didactum-security.de