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Gas Alarm GX-D500P

Der Profi CO₂-Melder für thermisch anspruchsvolle Räume: CO₂ aus Kühlhaus, Trockeneislager und Technikraum sicher von außen überwachen

Der Schabus Profi CO₂ Melder GX-D500P ist ein Kohlendioxid-Warngerät mit integriertem NDIR-Sensor für thermisch anspruchsvolle oder stark mit Staub belastete Räume. Er wird fest an der Wand installiert und über einen Silikonschlauch mit dem zu überwachenden Raum verbunden, zum Beispiel mit einem Kühlhaus. Die Raumluft wird über den Schlauch zum Sensor im Gerät geführt. So bleiben Sensor und Steuergerät geschützt, während der Schlauch Kälte, Hitze, Feuchte und Staub des überwachten Raumes überbrückt. Ein Klartext-Display zeigt ständig den Betriebszustand und die aktuelle CO₂-Konzentration im überwachten Raum.

Die Alarmierung erfolgt in zwei Stufen und orientiert sich an den technischen Richtlinien für Getränkeschankanlagen nach DIN 6653-2: ein Voralarm bei 1,5 % CO₂ und ein Hauptalarm bei 3,0 % CO₂. Die Schwellen sind für technische CO₂-Freisetzungen ausgelegt, nicht für die Raumluftüberwachung. Fehlalarme durch die Atemluft von Personen sind deshalb nicht zu erwarten, ein undichtes Ventil, ein gebrochener Schlauch oder ein defekter Tank werden dagegen gestuft gemeldet. Der Melder warnt optisch und akustisch und schaltet gleichzeitig ein potentialfreies Relais um, das zum Beispiel eine Zwangsbelüftung aktivieren oder Magnetabsperrventile schließen kann. Ein zweites Relais meldet Störungen an die Gebäudeleittechnik.

Der GX-D500P ist ideal, um Defekte an technischen CO₂-Anlagen unter Druck in Innenräumen zu erkennen, bevor der Raum betreten wird. Auch für die Überwachung der Belüftung in Räumen mit Trockeneisverarbeitung ist er bestens geeignet. Empfohlen ist die Montage neben der Zugangstür zum überwachten Raum: Wer den Raum betreten will, sieht vorher den aktuellen CO₂-Wert und wird bei Gefahr rechtzeitig gewarnt.

⚠️

Wichtiger Hinweis: Der GX-D500P ist ausschließlich ein Kohlendioxid-Warngerät. Er darf nur in trockenen Innenräumen an einer Wand installiert werden und nicht in explosionsgefährdeten Räumen eingesetzt werden. Für eine andere als die beschriebene Verwendung ist das Gerät nicht zugelassen. Die Montage muss durch eine qualifizierte Fachkraft erfolgen.

💡

Tipp vor der Montage: Beziehen Sie die Berufsgenossenschaft und das Gewerbeaufsichtsamt vor der Montage in Ihre Planungen ein, damit einer Abnahme nichts im Wege steht. Es bestehen deutliche regionale Unterschiede, auf die Elektrotechnik Schabus keinen Einfluss hat.

Ansaugen, messen, warnen, schalten

Der GX-D500P verbindet einen internen NDIR-Sensor mit einem Ansaugschlauch, zwei auf technische Leckagen abgestimmten Alarmstufen und zwei potentialfreien Relaisausgängen.

🌡️

Für extreme Temperaturen

Mit 1 m Schlauch außen kann Luft aus Räumen mit -30 °C bis +70 °C angesaugt werden, mit 2 m Schlauch außen aus Räumen mit -70 °C bis +120 °C. Voraussetzung ist, dass das Steuergerät selbst in normal temperierter Umgebung betrieben wird.

🧵

Ansaugung per Silikonschlauch

Ein 2 m langer, dickwandiger Silikonschlauch ist im Lieferumfang. Die maximale Schlauchlänge beträgt 4 Meter.

🛡️

Staubfilter inklusive

Der beiliegende Staubfilter schützt Sensor und Messzelle in staubbelasteten Innenräumen und ist als Ersatzteil erhältlich.

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Interner NDIR-Sensor

Der Infrarotsensor sitzt geschützt im Gerät und misst die über den Schlauch geführte Luft.

📏

Technische Alarmschwellen

Voralarm bei 1,5 % CO₂ und Hauptalarm bei 3,0 % CO₂, ausgelegt für CO₂ aus technischen Anlagen unter Druck.

🚨

Optisch und akustisch

Lauter Piezo-Alarmgeber, rote Alarm-LED und blinkende Displaybeleuchtung warnen unüberhörbar.

🔁

Relais für Zwangsbelüftung

Ein potentialfreier Wechsler schaltet im Hauptalarm um, zum Beispiel für automatische Belüftung oder Magnetabsperrventile.

🏢

Störmeldung an die GLT

Ein zweites potentialfreies Relais meldet technische Störungen an die Gebäudeleittechnik oder Hausautomation.

🖥️

Klartext-Display

Zeigt die CO₂-Konzentration und mit der SERVICE-Taste Temperaturen, Alarmzähler, Fehlerspeicher und weitere Informationen.

🧠

Ständige Selbstüberwachung

Ein 32-bit-Mikrocontroller überwacht das System an etwa 300 Punkten in Hard- und Software und dokumentiert viele Parameter.

🧪

Testtaste

Prüft Alarmgeber, LEDs und beide Relais. Dabei leuchten alle drei LEDs und die Relais Re1 und Re2 fallen ab.

🔇

Alarmton quittierbar

Mit der Taste TEST/RESET lässt sich der akustische Alarm stummschalten. Der Alarmmodus bleibt bestehen.

🔧

Nullpunktabgleich vor Ort

Mit dem optionalen USB Kalibrier-Adapterkabel kann der Betreiber den Sensor-Nullpunkt selbst zurücksetzen.

Das ist im Karton enthalten

Das Gerät wird mit Schlauch, Staubfilter und Montagematerial geliefert. Es hat keine Optionen und keine Zusatzvarianten.

  • GX-D500P CO₂-Warngerät
  • 2 Meter Silikonschlauch (nachbestellbar unter Art.-Nr. 21002)
  • 1 Staubfilter (nachbestellbar unter Art.-Nr. 300259)
  • 2 große und 1 kleine PG-Verschraubung
  • Montagematerial: 4 Schrauben mit Dübeln, 2 Kabelbinder, 2 Schraubendreher
  • Betriebs- und Montageanleitung

Optional erhältlich ist das USB Kalibrier-Adapterkabel (Art.-Nr. 200340), siehe Abschnitt Zubehör.

Wie der GX-D500P aufgebaut ist

Das Steuergerät sitzt in einem Aufputzgehäuse an der Wand. Der Silikonschlauch führt die Luft aus dem überwachten Raum zum Sensor im Gerät. Der Mikrocontroller wertet das Messsignal aus und steuert Display, LEDs, Alarmgeber und die beiden Relais.

1

Aufputzgehäuse

Die Frontplatte ist mit vier Gehäuseschrauben befestigt und über ein Flachbandkabel mit dem Bodenteil verbunden. Die Unterschale wird mit dem beiliegenden Montagematerial aufrecht an der Wand befestigt. Die Wandmontage ist wichtig für die zuverlässige Ansaugung per Schlauch.

2

Beleuchtetes Klartext-Display

Es zeigt ständig den Betriebszustand und die gemessene CO₂-Konzentration. Bei Voralarm erscheint „Voralarm“, bei Hauptalarm „Alarm!“, bei einer Störung „error“ mit einer Zahl. Im Hauptalarm blinkt zusätzlich die Displaybeleuchtung.

3

Statusanzeigen (LEDs)

Operate (grün) zeigt den Betrieb, Error (gelb) eine technische Störung und Alarm (rot) den Alarm.

4

Tasten SERVICE und RESET | TEST

Mit SERVICE blättern Sie durch die Displayinformationen. Mit RESET | TEST prüfen Sie den Alarmgeber, quittieren den Alarmton und setzen nach einer Störung das Störungsrelais zurück.

5

Piezo-Alarmgeber

Der Schallgeber warnt im Voralarm mit einem Doppelton und im Hauptalarm mit langen, durchdringenden Tönen mit kurzen Pausen. Bei einer Störung piept er kurz alle 10 bis 30 Sekunden.

6

NDIR-Sensor-Modul

Der interne Infrarotsensor sitzt auf einem Sensor-Modul im Gerät, mit Membran, vier Infrarot-LEDs darunter und einer Kalibriertaste. Das Modul wird mit zwei kleinen M2-Schrauben gehalten und über einen Stecker verbunden. Es lässt sich für den Nullpunktabgleich herausnehmen.

7

Mikrocontroller

Der 32-bit-Mikrocontroller wertet das Messsignal aus, misst und kompensiert Temperaturen, Spannungen und Ströme, führt regelmäßige Tests am Sensorelement durch und speichert Ergebnisse für interne Langzeittests.

8

Schlauchanschluss, Silikonschlauch und Staubfilter

Der Schlauch wird unten am Gerät angeschlossen und durch die Wand in den überwachten Raum geführt. In staubbelasteten Räumen wird der Staubfilter am Schlaucheinlass befestigt und mit einem Kabelbinder fixiert.

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Anschlussklemmen und Relais

Die Klemmen für L, N und PE sind jeweils doppelt vorhanden, um Brücken zu den Relais zu erleichtern. Das Alarm-Relais Re1 sitzt links, das Störungs-Relais Re2 rechts. Beide sind potentialfreie Wechsler mit den Kontakten G (gemeinsamer Kontakt), Ö (Öffner) und S (Schließer). Die Kabel werden über die PG-Verschraubungen am Gehäuseboden eingeführt.

Zwei Stufen, zwei Signale

Die technischen Richtlinien für Getränkeschankanlagen legen fest, dass ab 1,5 % CO₂ in der Umgebungsluft ein Voralarm erfolgt. Der Hauptalarm folgt bei 3 % CO₂.

🟢

Normalbetrieb

Nur die grüne LED leuchtet, das Display zeigt die aktuelle CO₂-Konzentration. Beide Relais sind angezogen.

🟠

Voralarm ab 1,5 % CO₂

Das Display zeigt „Voralarm“, der Alarmgeber pfeift doppelt mit je 5 Sekunden Pause. Das Alarm-Relais Re1 schaltet hier noch nicht.

🔴

Hauptalarm ab 3 % CO₂

Der Alarmgeber pfeift lange mit kurzen Pausen, das Alarm-Relais Re1 fällt ab, die rote LED und die Displaybeleuchtung blinken und das Display zeigt „Alarm!“.

Den akustischen Alarm quittieren Sie mit der Taste TEST/RESET. Das schaltet nur den Alarmton stumm, der Alarmmodus bleibt bestehen. Wenn die sofort eingeleiteten Durchlüftungsmaßnahmen die CO₂-Konzentration nicht erheblich gesenkt haben, mindestens unter 3,0 %, lässt sich die Alarmierung nicht abschalten. Sinkt die CO₂-Konzentration unter die Alarmschwelle, setzt sich das Gerät selbst zurück.

Alarmverzögerungszeiten sind seitens der Software nicht festgelegt. Eine natürliche Verzögerung ergibt sich durch die Länge des Schlauches und die Reaktionszeit des NDIR-Sensors. Um eine Reaktion binnen 3 bis 4 Minuten sicherzustellen, sollte der Schlauch nicht länger als 4 Meter sein, kürzer ist immer besser.

Die fest eingestellten Alarmgrenzen können ausschließlich ab Werk angepasst werden. Auch eine Re-Kalibrierung durch den Betreiber verändert die Spreizung der Warnstufen nicht.

Richtig montieren, Schlauch verlegen und in Betrieb nehmen

Der GX-D500P darf nur in trockenen Innenräumen an einer Wand installiert werden. Die Montageposition „in mittlerer Höhe“ wird so gewählt, dass das Display im Stehen gut ablesbar ist. Damit ist auch eine einwandfreie Funktion des Warngerätes gewährleistet.

Wandmontage

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Neben der Zugangstür

Empfohlen ist die Montage neben der Zugangstür zum überwachten Raum, damit der CO₂-Wert vor dem Betreten ablesbar ist.

⬆️

Nur aufrecht an der Wand

Das Gerät ist für die Festinstallation Aufputz gedacht und wird aufrecht montiert. Die Wandmontage ist wichtig für die zuverlässige Ansaugung per Schlauch.

🔌

Fest verlegte Anschlusskabel

Die Anschlusskabel, die zum CO₂-Melder führen, müssen fest als Aufputzleitungen installiert werden.

  1. Die vier Gehäuseschrauben der Frontplatte lösen.
  2. Die Frontplatte abnehmen und, wenn nötig, das Flachbandkabel am Stecker abziehen.
  3. Die Unterschale des Gehäuses mit dem beiliegenden Montagematerial (4 Schrauben mit Dübeln) an der Wand befestigen.
  4. Nach der Installation die Frontplatte aufsetzen, das Flachbandkabel fest in seine Buchse stecken und die Frontplatte wieder verschrauben.

Beim Anschluss von Zubehörgeräten an die potentialfreien Relais darf der Schaltstrom von 5 Ampere nie überschritten werden.

Schlauch zu thermisch anspruchsvollen Räumen verlegen

Die folgenden Regeln gelten für alle Anwendungsfälle:

  • Das Warngerät muss sich immer über dem Schlaucheinlass befinden
  • Sackbildung wird durch geschicktes Verlegen auf jeden Fall ausgeschlossen
  • Zwischen CO₂-Warngerät und Wandaustritt muss der Schlauch mindestens 1000 mm lang sein
  • Senkrechte Verlegung ist optimal, waagrechte Verlegung ist auszuschließen
  • Bei seitlichem Versatz beträgt die Mindeststeigung 15°, besser 20°
  • Die maximale Schlauchlänge beträgt 4 Meter
  • Der Verlegeradius beträgt mindestens 70 mm
  • Der Schlauch darf weder geknickt noch gequetscht werden
  • Den Schlauch regelmäßig auf Beschädigungen und Verschmutzungen prüfen
  • Ein bodennaher Schlaucheinlass ist bei CO₂ optimal

Je nach Position des Loches für den Schlauch und dem Ort der Befestigung des Warngerätes kann der Schlauch gekürzt werden. Die Mindestlänge von 1000 mm zwischen Austritt (Loch) und Auslass am GX-D500P ist bei heißen und kalten Räumen einzuhalten. Zum Kürzen wird die Dicke der Wand sowie ein Überstand des Schlauches von 5 bis 10 mm am Einlass addiert. Bei einer Wand mit 35 mm Isolierung sind es zum Beispiel mindestens 1040 mm. In Räumen mit Staubbelastung wird „innen“ wesentlich mehr Schlauch benötigt, um den Staubfilter mit Mindestverlegeradius anzuschließen.

Sackbildung ist unbedingt zu vermeiden. Ansammlungen von Kondenswasser und anderen Ablagerungen, die die Diffusion des zu überwachenden Mediums in das Gerät beeinträchtigen, kann das Warngerät nicht erkennen. Sie können zu einem verzögerten Alarmverhalten führen, schlimmstenfalls zum Ausfall der Überwachung. Der Nutzer prüft deshalb regelmäßig die Sauberkeit des Schlauches und führt bei Bedarf Reinigungsmaßnahmen durch oder tauscht den Schlauch gegen ein gleichwertiges Exemplar aus. Empfohlen werden ausschließlich dickwandige Silikonschläuche, zum Beispiel Schabus Art.-Nr. 21002. Bei anderen Typen oder Schläuchen mit mehr als 4 Meter Gesamtlänge kann die Reaktionszeit erheblich verzögert werden.

Schlauchführung und Befestigung

  • Senkrecht über dem Austrittsloch montiert, kann eine Befestigung oder Führung des Schlauches entfallen, sofern es sich nicht um öffentlichen Raum handelt
  • Bei anzunehmendem Publikumsverkehr empfiehlt sich eine Abdeckung mit handelsüblichem Kabelkanal
  • Bei Montage mit seitlichem Versatz empfehlen sich Leerrohre oder Schlauchschellen aus Kunststoff
  • Da der Schlauch weder gequetscht noch geknickt werden darf, lässt sich beim kleinsten Verlegeradius von 70 mm eine Schlaufenbildung nicht vermeiden

Die Fachkraft, die die Montage vornimmt, findet eigenverantwortlich die zum jeweiligen Umfeld passende Befestigung und trägt damit zur bestimmungsgemäßen Funktion des Warngerätes bei.

Staubfilter verwenden

In trockenen Innenräumen mit hoher Staubbelastung, zum Beispiel Holzwerkstatt oder Trockeneis-Strahlen, befestigen Sie den beiliegenden Staubfilter (Art.-Nr. 300259) am Schlaucheinlass und fixieren ihn mit einem Kabelbinder. Der Filter lässt sich mit Schraube und Dübel am Schraubloch des Filters an der Wand befestigen. Achten Sie auf den kleinsten Verlegeradius von 70 mm. Befinden sich Warngerät und Staubfilter im gleichen Raum, darf der Schlauch auch wesentlich kürzer sein als bei thermisch anspruchsvollen Räumen. Mindestlängen müssen in normal temperierten Räumen (10 °C bis 40 °C) nicht eingehalten werden.

  • Der Staubfilter darf nicht in besonders warmen oder kalten Umgebungen eingesetzt werden
  • Die Kombination aus Absaugung und Staubfilter setzt zumindest ähnlich temperierte Räume voraus, in denen sich dauerhaft Menschen aufhalten können
  • Wie das Gerät selbst ist der Staubfilter dauerhaft nur für Temperaturen von +10 °C bis +50 °C geeignet
  • Den Filter regelmäßig durch Pusten von Staub befreien und Feuchtigkeit oder Nässe am Filter vermeiden
  • Nach einem Jahr Betrieb sollte der Filter ausgetauscht werden

Inbetriebnahme

  1. Netzspannung anlegen. Das Display begrüßt Sie mit dem Namen des Herstellers und dem Gerätetyp, dabei läuft einige Sekunden lang eine elektrische Funktionsprüfung.
  2. Die Selbsttests sowie die Initialisierung von Software und Sensor starten. Das Display zeigt für rund 3 Minuten „Wait... Sensor Preparing“.
  3. Danach erscheint die Hauptanzeige mit der gemessenen CO₂-Konzentration. Leuchtet die grüne LED alleine, ist das Warnsystem in Ordnung und betriebsbereit. Es überwacht den Raum nun sofort und kann bis auf die regelmäßigen Kalibrierungen im jahrelangen Dauerbetrieb bleiben.

Auch bei einem kurzen Netzausfall wird die Funktionsprüfung erneut gestartet.

Displayinformationen und Selbstüberwachung

Mit jedem Druck auf die Taste SERVICE gelangen Sie zur nächsten Anzeige, bis die Hauptanzeige wieder erscheint. Bleiben Sie auf einer Anzeige stehen, schaltet das Gerät nach einigen Minuten von selbst auf die Hauptanzeige zurück, ebenso wenn Sie die SERVICE-Taste etwas länger gedrückt halten.

  • Hauptanzeige: aktuelle CO₂-Konzentration, bei Voralarm mit „Voralarm“, bei Hauptalarm mit „Alarm!“
  • Product Type: Gerätefamilie
  • Software Version: installierte Version
  • On Time: Zeit seit dem Einschalten
  • Last Error: Fehlercode der letzten Störung
  • CO2 Sensor: aktueller ppm-Wert
  • CO2 at alarm: CO₂-Wert beim letzten Alarm
  • Alarm Counter: bisherige CO₂-Alarme
  • Error Counter: bisher festgestellte Fehler
  • Starts Counter: Zähler für Neustarts
  • System Temp: interne Systemtemperatur
  • Chip Temp: aktuelle Temperatur des Mikrocontrollers
  • Last Error at: Zeit seit dem letzten Fehler
  • Max. Chip Temp: höchste Temperatur des Mikrocontrollers
  • Sensor Range: verbauter Sensor

Selbsttests im Hintergrund

Der eingebaute 32-bit-Mikrocontroller überwacht das System ständig an etwa 300 Punkten in Hard- und Software. Mehrere Temperaturen, Spannungen und Ströme werden gemessen und kompensiert, teilweise die Ergebnisse für interne Langzeittests gespeichert, miteinander verrechnet und einige davon auf dem Display angezeigt. Zusätzlich führt das System regelmäßige Tests am Sensorelement durch. Ist das Testergebnis „gut“, bekommen Sie von den Selbsttests nichts mit. Wird es mit „nicht gut“ bewertet, führt das System bis zu dreimal einen Neustart durch, wiederholt die Messungen und entscheidet dann, ob eine Störmeldung ausgegeben wird.

Testen Sie den Alarmgeber regelmäßig

Zu Ihrer Sicherheit empfiehlt der Hersteller, den akustischen Alarmgeber mit der Test-Taste regelmäßig auf seine ordentliche Funktion zu überprüfen.

So prüfen Sie den GX-D500P

  1. Taste TEST/RESET drücken.
  2. Alle drei LEDs leuchten, der Alarmgeber ertönt und die beiden Relais Re1 und Re2 fallen ab.
  3. Prüfen Sie dabei auch, ob angeschlossene Geräte wie Zwangsbelüftung oder Gebäudeleittechnik wie vorgesehen reagieren.

Verhalten im Alarmfall

  • Den Raum lüften und durch Abschalten oder Sperren der CO₂-Quelle sicherstellen, dass kein weiteres Kohlendioxid austreten kann
  • Weitere Personen informieren und bitten, den Raum zu verlassen
  • Ruhe bewahren, alle Türen und Fenster öffnen, alle Verbrennungseinrichtungen außer Betrieb nehmen und für frische Luft sorgen
  • Steht der Alarm weiterhin oder erneut an: das Gebäude räumen, alle Fenster und Türen geöffnet lassen und sicherstellen, dass alle Personen im Haus gewarnt sind
  • Medizinische Hilfe für alle holen, die Symptome einer Kohlendioxidvergiftung zeigen, und darauf hinweisen, dass das Einatmen von Kohlendioxid vermutet wird
  • Falls nötig die Notrufnummer wählen, damit die Quelle des CO₂-Austritts erkannt und beseitigt werden kann
  • Die CO₂-Anlage erst wieder in Betrieb nehmen, wenn eine sachkundige Person sie überprüft und die Benutzung freigegeben hat
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Behörden einbeziehen: Vor der Installation empfiehlt Schabus die Abstimmung mit der zuständigen Berufsgenossenschaft oder dem Gewerbeaufsichtsamt, da regionale Vorschriften variieren können.

Störungen, Reinigung und Nullpunktabgleich

Störung erkennen

  • Das Störungsrelais Re2 fällt in jedem Fall ab, damit die Gebäudeleittechnik oder Hausautomation davon erfährt
  • Die gelbe LED blinkt oder leuchtet
  • Ein kurzes Piepen ertönt alle 10 bis 30 Sekunden
  • Mit der SERVICE-Taste so oft weiterschalten, bis das Display die Art der Störung anzeigt: Es erscheint „error“ und eine Zahl. Diese Zahl nennen Sie dem technischen Support von Elektrotechnik Schabus, der gemeinsam mit Ihnen eine Lösung findet

Störungen können viele Ursachen und unterschiedliche Auswirkungen haben. Nur wenige beeinflussen die Messung und verhindern die Alarmierung im Gefahrenfall. Einige weisen lediglich auf widrige Umgebungsbedingungen mit beschleunigter Alterung oder auf Netzspannungsschwankungen hin. Die Blinkrhythmen der gelben LED kommen direkt aus dem Mikrocontroller. Leuchtet die gelbe LED nur dauernd, hat der Mikrocontroller selbst eine Störung. Ein Controllerproblem kann nur im Werk des Herstellers behoben werden.

Einfache Störungen beheben

  • Taste TEST/RESET drücken, damit das Störungsrelais Re2 wieder anzieht. Das Alarm-Relais Re1 bleibt auch bei bestehendem Fehler angezogen
  • Nur bei einer erneuten Störung gleicher oder anderer Art fällt Re2 wieder ab
  • Die meisten Störungen beheben sich von selbst oder wenn das Gerät vom Strom genommen wird, etwa 15 Minuten abkühlt und dann, wenn möglich an frischer Luft, neu gestartet wird
  • Tritt keine Besserung ein, wenden Sie sich an den technischen Support

Wartung

Der GX-D500P arbeitet prinzipiell wartungsarm. Befreien Sie ihn ab und zu von Staub und verwenden Sie dabei nur trockene Tücher. Blasen Sie bitte nicht in den Schlauch und saugen Sie auch nicht daran. Prüfen Sie den Schlauch regelmäßig auf Sauberkeit und Beschädigungen und tauschen Sie den Staubfilter nach einem Jahr Betrieb aus.

Jeder Sensor unterliegt einer natürlichen Drift. Der Nullpunkt verschiebt sich nach oben, der Sensor wird empfindlicher und geht immer öfter und früher in den Alarm. Das ist eigensicher, denn die Spreizung der vorgegebenen Alarmschwellen bleibt erhalten. Setzen Sie den Nullpunkt deshalb regelmäßig oder bei Bedarf zurück. „Regelmäßig“ bedeutet etwa halbjährlich bis jährlich, bei erhöhten Ansprüchen bis zu einmal im Monat. Je seltener der Sensor frische oder niedrig belastete Luft abbekommt, zum Beispiel unter 800 ppm CO₂, desto häufiger wird ein Nullpunktabgleich nötig. Die Lebensdauer des Sensors beträgt über 8 Jahre, empfohlen ist eine Werksprüfung nach 5 Jahren.

Nullpunktabgleich Schritt für Schritt

⚠️

Nur für autorisiertes und sachkundiges Fachpersonal. Beachten Sie die anerkannten Sicherheitsregeln und schalten Sie den GX-D500P wenn möglich spannungsfrei. Erforderlich ist das optional erhältliche USB Kalibrier-Adapterkabel (Art.-Nr. 200340).

  1. Die 4 Gehäuseschrauben der Frontplatte öffnen, den Deckel nach oben klappen und den Stecker des Flachbandkabels aus der Buchse im Bodenteil ziehen.
  2. Den Stecker vom Sensor-Modul mit einem kleinen Schraubendreher vorsichtig herausheben, dabei mehrfach die Seiten wechseln, damit er möglichst gerade herauskommt. Keinesfalls an den Leitungen ziehen.
  3. Die beiden sehr kleinen M2-Schrauben in den gegenüberliegenden Ecken des Sensor-Moduls herausdrehen (sie gehen leicht verloren) und das Modul entnehmen.
  4. Das USB Kalibrier-Adapterkabel mit dem Sensor-Modul verbinden und den USB-Stecker an eine 5-Volt-USB-Spannungsquelle anschließen, zum Beispiel Netzteil, Laptop oder Powerbank, in der Nähe eines Fensters oder gleich draußen an der frischen Luft.
  5. Die Membran mit der Hand verdunkeln: Die Infrarot-LEDs darunter leuchten zunächst sehr schwach rot und blinken nach bis zu einer Minute. Damit ist sichergestellt, dass die Spannungsversorgung gegeben ist und der Prozess richtig gestartet wurde.
  6. Den Sensor an echte frische Luft nach draußen bringen und dort mindestens 30 Minuten belassen, idealerweise an einem schattigen Ort, zumindest nicht in praller Sonne, auf isolierendem Untergrund. Entfernen Sie sich vom Sensor, damit Ihre Atemluft die Werte nicht verfälscht.
  7. Nach mehr als 30 Minuten Frischluft die Kalibriertaste mindestens 7 Sekunden gedrückt halten. Eine Uhr mit Sekundenanzeige hilft dabei. Der Nullpunktabgleich ist damit abgeschlossen.
  8. Das Sensor-Modul in umgekehrter Reihenfolge wieder einbauen: USB-Kabel abziehen, Modul mit den beiden M2-Schrauben befestigen, mit dem Bodenteil verbinden, das Flachbandkabel fest in seine Buchse stecken und den Deckel verschrauben. Danach die Betriebsspannung wieder einschalten.
  9. Die Kalibrierung mit Datum und Uhrzeit dokumentieren.

Reinigung und Pflege

  • Den Einfluss von Nässe (Spritz- oder Regenwasser), Staub sowie direkter Sonnenstrahlung auf das Gerät vermeiden
  • Das Gerät nur mit einem trockenen Leinentuch reinigen, bei starker Verschmutzung darf es leicht angefeuchtet sein
  • Keine lösemittelhaltigen Reinigungsmittel verwenden
  • Nicht in den Schlauch blasen und nicht daran saugen

Hinweise des Herstellers

  • Betriebsanleitung vor Montage und Inbetriebnahme sorgfältig lesen und aufbewahren, sie ist Bestandteil des Produktes
  • Die Montage muss durch eine qualifizierte Fachkraft erfolgen
  • Nur in trockenen Innenräumen an einer Wand installieren
  • Nicht in explosionsgefährdeten Räumen einsetzen
  • Für eine andere als die beschriebene Verwendung ist das Gerät nicht zugelassen
  • Vorgesehen für Wohn-, Geschäfts- und Gewerbebereiche sowie Kleinbetriebe, alle Einsatzorte sind an das öffentliche Niederspannungsnetz angeschlossen
  • Die Anschlusskabel müssen fest als Aufputzleitungen installiert werden
  • Der Nullpunktabgleich darf nur von autorisiertem und sachkundigem Fachpersonal vorgenommen werden
  • Verpackungsmaterial ist kein Kinderspielzeug und gehört nicht in Kinderhände
  • Elektrotechnik Schabus haftet nicht für Schäden oder Verluste jeder Art, die daraus resultieren, dass kein Alarmsignal trotz erhöhter Gaskonzentration abgegeben wird
  • Die CE-Erklärung steht auf der Herstellerseite zum Download bereit

Mögliches Zubehör

Das Gerät selbst hat keine Optionen. Als Zubehör und Ersatzteile sind erhältlich:

🔌

USB Kalibrier-Adapterkabel (Art.-Nr. 200340)

Für den Nullpunktabgleich des CO₂-Sensors durch den Betreiber vor Ort. Die werkseitigen Alarmschwellen und die Warnstufenspreizung bleiben unverändert.

🌡️

Silikonschlauch (Art.-Nr. 21002)

Original-Silikonschlauch als Ersatz oder zur Verlängerung. Temperaturbeständig, flexibel und langlebig, empfohlen bei mechanischer Beschädigung oder regelmäßiger Wartung in anspruchsvollen Umgebungen. Die Gesamtlänge von 4 Metern darf nicht überschritten werden.

🛡️

Staubfilter (Art.-Nr. 300259)

Ersatz-Staubfilter zum Schutz des Ansaugsystems. Ein regelmäßiger Filterwechsel erhöht die Messgenauigkeit und Betriebssicherheit, besonders in Produktionsbereichen, Lagerumgebungen und staubintensiven Bereichen.

Gewährleistung, Garantie, Rücksendung und Entsorgung

Auf den GX-D500P gilt die gesetzliche Gewährleistung von mindestens 2 Jahren in der EU. Der Hersteller Elektrotechnik Schabus bietet zusätzlich eine 5-Jahres-Garantie an, die online registriert werden kann. Reparatur und Ersatzteile gibt es direkt vom Hersteller, auch über die gesetzliche Gewährleistung hinaus. Voraussetzung ist, dass das Gerät gemäß der Betriebsanleitung benutzt wurde. Für Schäden durch Unfall, Missbrauch, Abänderung oder Nachlässigkeit übernimmt der Hersteller keine Haftung.

Der GX-D500P gehört nicht in den Hausmüll. Das durchgestrichene Papierkorbsymbol auf dem Produkt erinnert an die Nutzung der Rücknahmesysteme für Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE-Reg.-Nr. DE91394868). So können die Materialien nach Ablauf der Lebensdauer umweltfreundlich wiederverwendet werden. Informationen zu Sammlungs-, Wiederverwendungs- und Recyclingsystemen erhalten Sie bei der Abfallberatungsstelle Ihrer Stadt oder beim Hersteller.

Warum sich der GX-D500P eignet

Für extreme Räume

Ansaugung per Silikonschlauch aus kalten, heißen, feuchten oder staubigen Räumen.

Für Leckagen ausgelegt

Alarmschwellen für technische CO₂-Anlagen, keine Fehlalarme durch Personen.

Normorientiert

Voralarm und Hauptalarm nach DIN 6653-2.

Schaltet mit

Relais für Zwangsbelüftung oder Absperrventile, zweites Relais für die Gebäudeleittechnik.

Vor dem Betreten informiert

Montage neben der Tür, CO₂-Wert und Alarm außerhalb des Gefahrenbereichs.

Dokumentiert

Alarmzähler, Fehlerspeicher und Selbsttests im Klartext-Display.

Wartungsarm

Nullpunktabgleich durch den Betreiber möglich, Sensorlebensdauer über 8 Jahre.

Vom Hersteller

Made in Germany, 5-Jahres-Garantie registrierbar, Reparatur und Ersatzteile direkt vom Hersteller.

Anwendungsbereiche

  • Trockeneis-Verarbeitung und -Lagerung, zum Beispiel in Impfzentren
  • Trockeneis-Strahlen und Räume mit hoher Staubbelastung, mit Staubfilter
  • Fleisch- und Wurstwarenkühlung
  • Kühlhäuser, Kühlräume und Tiefkühlung
  • Heiße Technikräume und Produktionsbereiche
  • Getränkeschankanlagen, auch in Kellern mit hoher Luftfeuchte
  • Brauereien mit Temperaturschwankungen
  • Gewächshäuser und Pflanzenproduktion
  • Automatische Zwangsbelüftung und Lüftungsanlagen mit Zugluft
  • Industrie und Lebensmittelverarbeitung mit staubigen CO₂-Prozessen

Der Schabus Profi CO₂ Melder GX-D500P: Weil gute Luft keine Kompromisse kennt.

Häufig gestellte Fragen

Für welche Anwendungen eignet sich der GX-D500P?

Der GX-D500P überwacht CO₂ aus technischen Anlagen unter Druck in Innenräumen, insbesondere in thermisch anspruchsvollen oder staubbelasteten Räumen: Trockeneislager und Trockeneis-Verarbeitung, Kühl- und Tiefkühlräume, Fleisch- und Wurstwarenkühlung, heiße Technikräume, Produktionsbereiche, Getränkeschankanlagen und Gewächshäuser.

Warum arbeitet der GX-D500P mit einem Schlauch?

Der Silikonschlauch führt die Luft aus dem überwachten Raum zum Sensor im Gerät. So bleiben Sensor und Steuergerät in normaler Umgebung, während der Schlauch extreme Temperaturen, Feuchte und Staub des überwachten Raumes überbrückt. Das Gerät wird außerhalb des Raumes montiert, am besten neben der Zugangstür.

Welche Temperaturen sind im überwachten Raum möglich?

Mit mindestens 1 m Schlauch außen sind -30 °C bis +70 °C möglich, mit mindestens 2 m Schlauch außen -70 °C bis +120 °C. Das Steuergerät selbst muss dabei in normal temperierter Umgebung betrieben werden. Der Staubfilter darf nicht in besonders warmen oder kalten Umgebungen eingesetzt werden.

Wie lang darf der Schlauch sein und wie verlege ich ihn?

Im Lieferumfang sind 2 Meter, die maximale Länge beträgt 4 Meter. Zwischen Gerät und Wandaustritt sind bei heißen oder kalten Räumen mindestens 1000 mm nötig. Verlegen Sie den Schlauch senkrecht, bei seitlichem Versatz mit mindestens 15°, besser 20° Steigung. Das Gerät muss immer über dem Schlaucheinlass sitzen, Sackbildung, Knicke und Quetschungen sind zu vermeiden, der Verlegeradius beträgt mindestens 70 mm.

Ab welcher CO₂-Konzentration löst der GX-D500P Alarm aus?

Es gibt zwei Stufen: Der Voralarm beginnt bei 1,5 % CO₂ mit der Anzeige „Voralarm“ und einem Doppelton. Der Hauptalarm beginnt bei 3 % CO₂ mit langen Tönen, blinkender roter LED, blinkender Displaybeleuchtung, der Anzeige „Alarm!“ und dem Abfallen des Alarm-Relais Re1.

Löst die Atemluft von Personen einen Alarm aus?

Nein. Die Alarmschwellen sind für technische CO₂-Freisetzungen ausgelegt, nicht für die Raumluftüberwachung. Ein undichtes Ventil, ein gebrochener Schlauch oder ein defekter Tank dagegen lösen die gestufte Alarmierung aus.

Wo sollte der GX-D500P montiert werden?

Nur in trockenen Innenräumen aufrecht an einer Wand, in mittlerer Höhe, sodass das Display im Stehen gut ablesbar ist. Empfohlen ist die Montage neben der Zugangstür zum überwachten Raum. Bei CO₂ ist ein bodennaher Schlaucheinlass optimal.

Wann brauche ich den Staubfilter?

In trockenen Innenräumen mit hoher Staubbelastung, zum Beispiel Holzwerkstatt oder Trockeneis-Strahlen. Der Filter wird am Schlaucheinlass befestigt und mit einem Kabelbinder fixiert. Befreien Sie ihn regelmäßig durch Pusten von Staub, vermeiden Sie Nässe und tauschen Sie ihn nach einem Jahr Betrieb aus (Ersatz Art.-Nr. 300259).

Wie schnell reagiert der GX-D500P?

Eine Alarmverzögerung ist in der Software nicht festgelegt. Eine natürliche Verzögerung ergibt sich durch die Schlauchlänge und die Reaktionszeit des NDIR-Sensors. Mit einem Schlauch von höchstens 4 Metern ist eine Reaktion binnen 3 bis 4 Minuten sichergestellt, kürzer ist immer besser.

Wie lange dauert es, bis der GX-D500P betriebsbereit ist?

Nach dem Anlegen der Netzspannung läuft eine kurze Funktionsprüfung, danach zeigt das Display rund 3 Minuten „Wait... Sensor Preparing“. Anschließend erscheint die Hauptanzeige mit dem CO₂-Wert. Leuchtet die grüne LED alleine, ist das Gerät betriebsbereit.

Wie teste ich den GX-D500P?

Drücken Sie die Taste TEST/RESET: Alle drei LEDs leuchten, der Alarmgeber ertönt und die Relais Re1 und Re2 fallen ab. Diesen Test sollten Sie regelmäßig durchführen.

Was bewirken die beiden Relais?

Das Alarm-Relais Re1 fällt im Hauptalarm ab und kann zum Beispiel eine Zwangsbelüftung aktivieren oder Magnetabsperrventile schließen. Das Störungsrelais Re2 fällt bei jeder technischen Störung ab und informiert die Gebäudeleittechnik. Beide sind potentialfreie Wechsler, der Schaltstrom von 5 Ampere darf nie überschritten werden.

Lässt sich der Alarm abschalten?

Mit der Taste TEST/RESET schalten Sie den Alarmton stumm, der Alarmmodus bleibt bestehen. Die Alarmierung lässt sich nicht abschalten, solange die CO₂-Konzentration nicht erheblich gesunken ist, mindestens unter 3,0 %. Sinkt sie unter die Alarmschwelle, setzt sich das Gerät selbst zurück.

Was tun bei einer Störung?

Bei einer Störung fällt das Relais Re2 ab, die gelbe LED blinkt oder leuchtet und es piept alle 10 bis 30 Sekunden. Drücken Sie SERVICE, bis „error“ und eine Zahl erscheinen, und nennen Sie diese dem technischen Support. Mit TEST/RESET zieht Re2 wieder an. Viele Störungen beheben sich nach etwa 15 Minuten Abkühlen ohne Strom und einem Neustart, wenn möglich an frischer Luft.

Muss der Sensor kalibriert werden?

Jeder Sensor driftet natürlich, der Nullpunkt verschiebt sich nach oben und der Sensor wird empfindlicher, was eigensicher ist. Setzen Sie den Nullpunkt etwa halbjährlich bis jährlich zurück, bei erhöhten Ansprüchen bis zu einmal im Monat. Dafür benötigen Sie das optionale USB Kalibrier-Adapterkabel (Art.-Nr. 200340). Die Arbeit darf nur von Fachpersonal ausgeführt werden. Die Alarmschwellen bleiben dabei unverändert.

Wie lange hält der Sensor?

Die Lebensdauer des Sensors beträgt über 8 Jahre. Der Hersteller empfiehlt eine Werksprüfung nach 5 Jahren.

Kann der GX-D500P auch andere Gase erkennen?

Nein. Der GX-D500P ist ein Warngerät für Kohlendioxid (CO₂) und für diesen Zweck ausgelegt.

Was ist der Unterschied zwischen GX-D500P und GX-D33?

Der GX-D33 wird direkt in eine Schuko-Steckdose im unteren Raumbereich gesteckt und misst die Raumluft am Gerät. Der GX-D500P ist für die Festinstallation an der Wand gedacht und saugt die Luft über einen Silikonschlauch aus dem überwachten Raum an. Dadurch eignet er sich für thermisch anspruchsvolle und staubbelastete Räume und bietet zusätzlich zwei potentialfreie Relais für Zwangsbelüftung, Absperrventile und Gebäudeleittechnik.

Muss ich vor der Montage jemanden einbeziehen?

Ja. Beziehen Sie vor der Montage die zuständige Berufsgenossenschaft und das Gewerbeaufsichtsamt ein, damit einer Abnahme nichts im Wege steht. Es bestehen deutliche regionale Unterschiede, auf die Elektrotechnik Schabus keinen Einfluss hat.

Wie lange gilt die Garantie?

Es gilt die gesetzliche Gewährleistung von mindestens 2 Jahren in der EU. Zusätzlich bietet der Hersteller Schabus eine 5-Jahres-Garantie an, die online registriert werden kann.

Fragen zum Profi CO₂ Melder GX-D500P?

Unser Support-Team in Deutschland berät Sie kostenlos zu Auswahl, Installation und Konfiguration.

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GX-D500P – Professioneller CO₂-Alarm mit Ansaugung für thermisch anspruchsvolle Räume

Der GX-D500P ist ein hochwertiges CO₂-Warngerät mit Ansaugtechnik, speziell entwickelt für Bereiche mit extremen Umgebungstemperaturen. Durch den integrierten NDIR-Infrarotsensor, einen Ansaugschlauch sowie das robuste Gehäuse eignet sich das Gerät ideal für Produktionsbereiche, Kühlzonen, Heißräume oder technische Anlagen. Alarmierung erfolgt akustisch und optisch gemäß DIN 6653-2 (teilweise konform).

Technische Daten

  • Betriebsspannung: 100–240 V AC, 50–60 Hz
  • Betriebsspannung (Angabe oben): 230 V ±10 %
  • Leistungsaufnahme: max. 8 VA, je nach Betriebszustand
  • Schutzart: IP 20 (Standard), bis IP 54 auf Anfrage
  • Abmessungen Steuergerät (HxBxT): 80 × 160 × 55 mm
  • Montage: Wandmontage aufrecht, Aufputz, Festinstallation

Sensor & Messung

  • Sensortyp: NDIR Infrarot, optisch
  • Messbereich: bis 50.000 ppm CO₂
  • Auflösung / Genauigkeit: ±100 ppm / ±10 % des angezeigten Werts
  • Lebensdauer Sensor: > 8 Jahre (Empfehlung: Werksprüfung nach 5 Jahren)

Alarmierung

  • Auslösekonzentration:
    – 1,5 % / 15.000 ppm CO₂ (Voralarm)
    – 3,0 % / 30.000 ppm CO₂ (Hauptalarm)
  • Alarmarten: akustisch (Piezo), optisch (LED & Display)
  • Schalldruckpegel: 85 dB(A) @ 1 m
  • Relaiskontakt Alarm (Re1): 250 V AC / 5 A, potentialfreier Wechsler
  • Relaiskontakt Störung (Re2): 60 V DC / 5 A, potentialfreier Wechsler

Anzeige

  • LED-Anzeige: grün (Operate), gelb (Error), rot (Alarm)
  • Display: weiß/blau hinterleuchtet
  • Alarm-LED: blinkend bei Auslösung

Umgebungsbedingungen

  • Steuergerät (Dauerbetrieb): +10 °C … +50 °C / 10–90 % rH, nicht kondensierend
  • Steuergerät (kurzzeitig): -15 °C … +50 °C
  • Sensor: 0 °C … +50 °C / 10–90 % rH
  • Überwachter Raum (mit Ansaugung):
    – 30 °C … +70 °C*
    – -70 °C … +120 °C**

* bei mind. 1000 mm Schlauchlänge außen & Steuergerät zwischen +10 °C und +50 °C
** bei mind. 2000 mm Schlauchlänge außen & Steuergerät zwischen +18 °C und +25 °C

Ansaugtechnik & Installation

  • Schlauchlänge: 2 m beiliegend, max. 4 m
  • Schlauchmaterial: Silikon
  • Schlauchmaß: 6/10 mm

Herstellerinformationen:

Elektrotechnik Schabus GmbH & Co. KG

Baierbacher Straße 150

83071 Stephanskirchen
Deutschland

Telefon: +49 80 36 / 674 979 – 0

Email: info@elektrotechnik-schabus.de


verantwortliche Person:

Didactum® Security GmbH

Im Mühlenfeld 4

48163 Münster
Deutschland

Telefon: (+49) 250 19 71 63 54 / (+49) 171 33 11 577

Email: info@didactum-security.de

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