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Fix Defined Firewall

Rückwirkungsfreie Netzwerkanbindung mit der Fix Defined Firewall von Wiesemann & Theis

Die Fix Defined Firewall von Wiesemann & Theis ist eine spezialisierte Lösung für die sichere, unidirektionale Anbindung von Rechnern an Netzwerke mit hohen Sicherheitsanforderungen. Als Netzwerk-Einbahnstraße ermöglicht sie den transparenten Datenfluss in eine Richtung, während die Gegenrichtung komplett gesperrt ist. Ohne Konfigurationsschnittstelle, eigene Netzwerkdienste oder Ethernet-Adresse bietet sie eine rückwirkungsfreie Netzwerkanbindung, die besonders für Anwendungen in der Telemetrie, Datenstromanalyse und Industrie 4.0 geeignet ist. Mit ihrer fest definierten Konfiguration und Plug&Play-Inbetriebnahme ist die Fix Defined Firewall die ideale Wahl für sicherheitskritische Umgebungen, in denen Manipulationen ausgeschlossen werden müssen. Dieser Artikel beleuchtet die technischen Eigenschaften, Einsatzmöglichkeiten und Vorteile dieser einzigartigen Lösung.

Netzwerk-Einbahnstraße für maximale Sicherheit

Die Fix Defined Firewall ist eine fest konfigurierte Firewall, die ausschließlich für unidirektionalen Datenfluss ausgelegt ist. Eingehende Datenpakete werden transparent vom Eingang zum Ausgang weitergeleitet, während Datenverkehr in die Gegenrichtung – sowohl vom lesenden Rechner als auch von der Firewall selbst – vollständig blockiert wird. Diese Vorkonfiguration ist unveränderbar und gewährleistet eine rückwirkungsfreie Netzwerkanbindung, bei der keine Daten in das sichere Netzwerk zurückfließen können. Die Firewall verfügt über keine Konfigurationsschnittstelle, keine eigenen Netzwerkdienste und keine Ethernet-Adresse, was die Angriffsfläche auf ein absolutes Minimum reduziert. Diese Eigenschaften machen die Fix Defined Firewall ideal für Anwendungen, bei denen sensible Netzwerke vor jeglichen Zugriffen geschützt werden müssen, wie in der Telemetrie oder Datenstromanalyse.

Plug&Play-Inbetriebnahme für einfache Integration

Die Inbetriebnahme der Fix Defined Firewall ist ein echtes Plug&Play-Erlebnis. In Umgebungen mit Power-over-Ethernet (PoE) genügt der Anschluss der Netzwerkkabel, um das Gerät betriebsbereit zu machen. Ohne PoE wird lediglich eine externe Spannungsversorgung (24V-48V DC) über einen Schraubklemmanschluss benötigt. Da die Firewall keine Konfigurationsschnittstelle besitzt, sind keine Einstellungen oder Anpassungen erforderlich. Dies reduziert den Integrationsaufwand auf ein Minimum und macht die Fix Defined Firewall besonders geeignet für sicherheitskritische Anwendungen, bei denen schnelle und unkomplizierte Installationen gefragt sind. Die feste Konfiguration eliminiert zudem das Risiko von Fehlkonfigurationen, was die sichere Kommunikation in sensiblen Netzwerken weiter unterstützt.

Robuste Firmware ohne externe Abhängigkeiten

Die Firmware der Fix Defined Firewall ist speziell für ihren klar definierten Funktionsumfang ausgelegt und kommt ohne klassisches Betriebssystem aus. Sie enthält keine Open-Source- oder Drittanbieter-Komponenten, was die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Geräts erhöht. Durch den Verzicht auf komplexe Software-Komponenten und Netzwerkdienste wird das Risiko von Sicherheitslücken oder Angriffspunkten minimiert. Diese minimalistische Architektur macht die Fix Defined Firewall zu einer robusten Lösung für Umgebungen, in denen absolute Sicherheit und Stabilität oberste Priorität haben, wie in der Netzwerksteuerung oder bei der Anbindung von Analysegeräten an Produktionsnetzwerke.

Hochleistungsfähige Netzwerkanbindung

Die Fix Defined Firewall verfügt über zwei Ethernet-Schnittstellen (100BaseT) mit Autosensing und Auto-MDIX, die eine zuverlässige und transparente Datenübertragung ermöglichen. Die Schnittstellen sind für den unidirektionalen Datenfluss optimiert, wobei eingehende Datenpakete ohne Verzögerung an den lesenden Host weitergeleitet werden. Die leistungsfähige Hardware-Plattform sorgt für geringe Latenzen, was für zeitkritische Anwendungen in der Industrie entscheidend ist. Da die Firewall keine eigene Ethernet-Adresse besitzt, bleibt sie im Netzwerk unsichtbar, was die Sicherheit weiter erhöht. Diese Eigenschaften machen die Fix Defined Firewall ideal für Anwendungen, bei denen eine rückwirkungsfreie Netzwerkanbindung ohne Kompromisse bei der Performance erforderlich ist.

Vergleich mit anderen Microwall-Produkten

Im Gegensatz zu anderen Produkten wie der Microwall VPN oder Microwall IO, die als Router arbeiten und zwei unterschiedliche IP-Netzwerke verbinden, ist die Fix Defined Firewall ausschließlich für unidirektionale Datenübertragung konzipiert. Während die Microwall VPN und Microwall IO Funktionen wie VPN oder digitale Ein-/Ausgänge bieten, ist die Fix Defined Firewall auf maximale Einfachheit und Sicherheit ausgelegt. Sie eignet sich besonders für Szenarien, in denen keine bidirektionale Kommunikation erforderlich ist, wie bei der Anbindung von Telemetriegeräten oder Analyseplattformen an ein sicheres Netzwerk. Für Anwendungen, die konfigurierbare Firewall-Regeln oder bidirektionale Kommunikation benötigen, sind die Microwall Bridge, VPN oder IO besser geeignet.

Vielseitige Einsatzmöglichkeiten

Die Fix Defined Firewall ist speziell für Anwendungen konzipiert, bei denen eine rückwirkungsfreie Netzwerkanbindung an ein Netzwerk mit hohen Sicherheitsanforderungen erforderlich ist. In der Telemetrie ermöglicht sie die sichere Übertragung von Sensordaten an Analysegeräte, ohne dass Daten in das Produktionsnetzwerk zurückfließen können. In der Datenstromanalyse schützt sie Analyseplattformen vor unbefugten Zugriffen, indem sie nur eingehende Daten zulässt. In der Industrie 4.0 bietet sie eine einfache Lösung zur Absicherung von Überwachungs- oder Protokollierungssystemen, die Daten aus einem sensiblen Netzwerk empfangen müssen, ohne dieses zu gefährden. Weitere Anwendungen umfassen die Sicherung von IoT-Geräten, die Überwachung von Produktionsnetzwerken und die Protokollierung von Netzwerkdaten in sicherheitskritischen Umgebungen.

Flexible Stromversorgung und Normenkonformität

Die Stromversorgung der Fix Defined Firewall erfolgt entweder über Power-over-Ethernet (PoE) mit Phantomspeisung über Datenpaare oder Speisung über ungenutzte Adernpaare oder über eine externe Versorgung (24V-48V DC) über einen Schraubklemmanschluss. Diese Flexibilität erleichtert die Installation in verschiedenen Umgebungen, von Büros bis hin zu Industrieanlagen. Das Gerät ist normenkonform und bietet eine hohe Störfestigkeit gemäß EN 61000-6-2 sowie eine geringe Störemission gemäß EN 55032:2015 + A1 Klasse B, EN 61000-3-2 und EN 61000-3-3. Diese Eigenschaften gewährleisten einen zuverlässigen und störungsfreien Betrieb, selbst in anspruchsvollen industriellen Umgebungen.

Bitte beachten Sie: Im Lieferumfang ist KEIN Netzteil enthalten.

Langlebigkeit und Zuverlässigkeit

Die Fix Defined Firewall ist für den Dauerbetrieb ausgelegt und wird mit einer Garantie von fünf Jahren geliefert. Die robuste Bauweise und die Möglichkeit der Hutschienenmontage machen sie ideal für den Einsatz in industriellen Umgebungen. Durch den Verzicht auf ein klassisches Betriebssystem und externe Software-Komponenten ist die Firewall besonders widerstandsfähig gegen Angriffe und Ausfälle. Die minimalistische Architektur und die feste Konfiguration gewährleisten eine hohe Zuverlässigkeit, auch bei langfristigem Einsatz in sicherheitskritischen Szenarien.

Eine zukunftssichere Lösung für unidirektionale Netzwerkanbindung

Die Fix Defined Firewall von Wiesemann & Theis ist eine hochzuverlässige und sichere Lösung für die rückwirkungsfreie Netzwerkanbindung in sicherheitskritischen Umgebungen. Mit ihrer fest konfigurierten, unidirektionalen Datenübertragung, dem Fehlen von Konfigurationsschnittstellen und der Plug&Play-Inbetriebnahme bietet sie eine einzigartige Plattform für Telemetrie, Datenstromanalyse und Industrie 4.0. Die minimalistische Firmware ohne externe Abhängigkeiten und die robuste Hardware machen sie ideal für Anwendungen, bei denen absolute Sicherheit und Einfachheit oberste Priorität haben. Ob für die Absicherung von IoT-Geräten, die Überwachung von Produktionsnetzwerken oder die sichere Datenübertragung an Analysegeräte – die Fix Defined Firewall ist ein unverzichtbares Werkzeug für professionelle Anwender.

Datenblätter
Datenblatt 1

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Datenblatt 1 (527.97 KB)

Anschlüsse und Anzeigen:

  • Netzwerk: 2x 100BaseT Autosensing/Auto-MDIX, RJ45
  • Versorgungsanschluss: Steckbare Schraubklemme, 5.08mm Raster, Beschriftung "L+" und "M"
  • Anzeigen: 2x LEDs Netzwerkstatus, 1x LED System, 1x LED Power

Stromversorgung:

  • Power-over-Ethernet (PoE) oder DC 24V .. 48V (+/-10%) bzw. AC 18Veff .. 30Veff (+/-10%)
  • Stromaufnahme: PoE Class 1 (0,44W - 3,84W) oder bei externer Versorgung typ. 80mA @24V DC, max. 95mA @24VDC

Galvanische Trennung:

  • Netzwerkanschlüsse min. 1500 Volt

Gehäuse und Umgebungsbedingungen:

  • Gehäuse: Kunststoff-Kleingehäuse für Hutschienenmontage
  • Abmessungen: 105x22x75mm (lxbxh)
  • Schutzklasse: IP20
  • Gewicht: ca. 120g
  • Umgebungstemperatur: Lagerung -40..+85°C, Betrieb 0..+60°C (in nicht angereihter Montage)
  • Zulässige Luftfeuchtigkeit: 5..95% relative Feuchte, nicht kondensierend

Lieferumfang:

  • 1x Fix Defined Firewall
  • 1x Kurzanleitung

Herstellerinformationen:

Wiesemann & Theis GmbH

Porschestr. 12

42279 Wuppertal
Deutschland

Phone: +49 202/2680-0

Email: info@wut.de


verantwortliche Person:

Didactum® Security GmbH

Marsweg 17

48163 Münster
Deutschland

Telefon: (+49) 250 19 71 63 54 / (+49) 171 33 11 577

Email: info@didactum-security.de

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