AKCP AQS Luftqualität im Rechenzentrum
AKCP Air Quality Sensor (AQS): Erweiterter Schutz für Rechenzentren durch intelligente Luftqualitätsüberwachung
In modernen Rechenzentren und kritischen Infrastrukturen wird großer Wert auf Temperaturüberwachung, Stromversorgung und Zutrittskontrolle gelegt. Ein entscheidender Faktor bleibt jedoch häufig unterschätzt: die Luftqualität. Mit dem neuen Air Quality Sensor (AQS) erweitert AKCP sein Portfolio um eine All-in-One-Lösung zur Überwachung von Feinstaub, Gasen, Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Ziel ist es, eine oft unsichtbare Gefahrenquelle zu kontrollieren und so die Betriebssicherheit nachhaltig zu erhöhen.
Warum Luftqualität im Rechenzentrum entscheidend ist
In vielen IT-Umgebungen zeigen Temperatursensoren, dass ausreichend kühle Luft in ein Serverrack strömt. Dennoch kommt es immer wieder zu Überhitzungsproblemen. Die Ursache liegt häufig nicht im Kühlsystem selbst, sondern in der Luftqualität. Staubpartikel lagern sich auf Kühlkörpern, Lüftern und elektronischen Komponenten ab. Diese Ablagerungen wirken wie eine Isolierschicht und verhindern eine effiziente Wärmeübertragung.
Das Ergebnis:
Die Kühlung muss stärker arbeiten, der Energieverbrauch steigt und einzelne Server können trotz scheinbar optimaler Temperaturzufuhr überhitzen. Diese „unsichtbare Kühlkrise“ lässt sich mit herkömmlichen Temperaturfühlern allein nicht erkennen. Hier setzt der AKCP Air Quality Sensor an.
Der AKCP Air Quality Sensor (AQS) im Überblick
Der Air Quality Sensor (AQS) ist ein kompaktes und hochpräzises Messgerät zur Überwachung der Luftqualität in Rechenzentren, Technikräumen und anderen kritischen Einrichtungen. Er misst nicht nur Feinstaubkonzentrationen, sondern erfasst zusätzlich Gaswerte sowie Umgebungsparameter wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
Damit liefert der Sensor eine ganzheitliche Datengrundlage, um Ursachen für Überhitzung, Korrosion oder schleichende Systemausfälle frühzeitig zu identifizieren.
Überwachung von Feinstaub – Particulate Matter (PM)
Der AQS misst verschiedene Feinstaubgrößen:
PM1.0
PM2.5
PM4.0
PM10
Die Mass Concentration Range liegt zwischen 0 und 1.000 µg/m³ mit einer Präzision von ±10 % oder ±10 µg/m³ (je nachdem, welcher Wert größer ist). Der erfasste Partikelgrößenbereich reicht von 3,0 µm bis 10 µm. Dank der staubresistenten Sheath Flow Technologie erreicht der Sensor eine Lebensdauer von über 10 Jahren.
Hohe Feinstaubwerte deuten auf eine Belastung der Raumluft hin. In Serverumgebungen bedeutet dies meist, dass sich Partikel auf elektronischen Bauteilen absetzen und die Wärmeabgabe beeinträchtigen.
CO2-, VOC- und NOx-Überwachung
Neben Feinstaub erkennt der AQS auch kritische Gasparameter:
CO2-Messung: 0 bis 40.000 ppm
Genauigkeit: ±(50 ppm + 2,5 % vom Messwert)
VOC-Index: 1 bis 500 (relativer Index)
NOx-Index: 1 bis 500 (relativer Index)
Eine erhöhte Konzentration von VOC (Volatile Organic Compounds) oder Stickoxiden (NOx) kann in Verbindung mit falscher Luftfeuchtigkeit eine „perfekte Sturm“-Situation für Korrosion erzeugen. Metallische Kontakte, Leiterbahnen und Steckverbindungen sind besonders gefährdet. Langfristig kann dies zu Kontaktproblemen und Ausfällen führen.
Temperatur- und Feuchtigkeitsmessung
Der AQS integriert zusätzlich klassische Umweltüberwachung:
Temperaturbereich: −10°C bis +50°C
Genauigkeit: ±0,45°C (typisch)
Auflösung: 0,1°C
Feuchtigkeitsbereich: 0 % bis 90 % RH (nicht kondensierend)
Genauigkeit: ±4,5 % RH
Auflösung: 1 % RH
Die Kombination dieser Parameter ermöglicht eine detaillierte Analyse der Umgebungsbedingungen und unterstützt Facility Manager sowie IT-Administratoren bei der Ursachenforschung.
Kompakte Bauform und einfache Integration
Der Air Quality Sensor ist in einem kompakten Gehäuse untergebracht:
Breite: ca. 77,35 mm
Tiefe: ca. 61,90 mm
Höhe: ca. 32,64 mm
Mit einer maximalen Kabellänge von 10 m lässt sich der AQS flexibel in bestehende Monitoring Infrastrukturen integrieren. Die Installation ist unkompliziert und eignet sich sowohl für neue als auch für bestehende Rechenzentren.
Anwendungsbereiche
Rechenzentren
Serverräume
Industrieanlagen
Telekommunikationsstandorte
Kritische Infrastruktur
In allen genannten Umgebungen trägt der Sensor dazu bei, Betriebsausfälle zu vermeiden und Wartungsintervalle datenbasiert zu optimieren.
Vorteile für Betreiber kritischer Infrastrukturen
Früherkennung von Staubproblemen
Optimierung der Kühlleistung
Reduzierung von Energieverbrauch
Schutz vor Korrosion
Langfristige Sicherung der Betriebszeit
Zusammenfassung
Mit dem neuen Air Quality Sensor (AQS) erweitert AKCP sein Portfolio um eine leistungsfähige Lösung zur Überwachung von Luftqualität in Rechenzentren. Durch die Kombination aus Feinstaubmessung, Gasüberwachung und klassischen Umweltparametern erhalten Betreiber ein umfassendes Bild ihrer Infrastrukturbedingungen. Dies ermöglicht es, versteckte Risiken frühzeitig zu erkennen und proaktiv gegenzusteuern.
Technische Zusatzinformationen (Auszug aus Produktdatenblatt)
Die folgenden technischen Angaben stammen aus dem offiziellen Produktkatalog:
Der Sensor unterstützt die Überwachung von PM1.0, PM2.5, PM4.0 und PM10 mit einer Mass Concentration Range von 0 bis 1.000 µg/m³
Die CO2-Messung erfolgt bis 40.000 ppm
VOC- und NOx-Werte werden als Index von 1 bis 500 ausgegeben
Die Temperaturmessung erfolgt zwischen −10°C und +50°C, die Luftfeuchtigkeit zwischen 0 % und 90 % RH
Dank Sheath Flow Technologie ist eine Lebensdauer von über 10 Jahren möglich.