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Punktgenaue Leckageerkennung für kritische Bereiche
Der Didactum Wasser Sensor erkennt austretende Flüssigkeiten punktgenau an genau der Stelle, an der er montiert wird – ideal für Bereiche, in denen sich ein Leck typischerweise an einer bekannten Stelle ankündigt, etwa unter Klimageräten, an Rohrverbindungen, unter Doppelböden oder neben Haushaltsgeräten. Anders als ein Wassermeldekabel, das eine ganze Strecke überwacht, misst der Wasser Sensor die Änderung der elektrischen Kapazität zwischen zwei Metallpolen direkt am Ort der Montage.
Der Sensor wird einfach an einen analogen Port (A1–A8) eines Didactum Monitoring Systems angeschlossen und ist sofort einsatzbereit. Dank der geringen angelegten Spannung und des berührungslosen, nicht-korrosiven Messprinzips ist der Sensor auf lange Sicht widerstandsfähig gegen Korrosion und eignet sich damit besonders für den dauerhaften Einsatz in feuchtigkeitsgefährdeten Umgebungen.
Zwei-Komponenten-System: Sensor und Detektor
Der Didactum Wasser Sensor besteht aus zwei getrennten, aber fest zusammengehörenden Bauteilen.
Auswerteeinheit (Sensor)
Kompaktes Kunststoffgehäuse (60 × 18 × 18 mm, ca. 60 g), das die Kapazitätsänderung misst und auswertet. Wird über ein 2 m langes RJ11/RJ12-Kabel (6P4C) an einen analogen Port des Monitoring Systems angeschlossen.
Leck-Detektor (Messfühler)
Kleiner Fühler (30 × 20 × 8 mm, ca. 21 g inkl. Kabel) mit zwei Polen aus Edelstahl (AISI 316 / V4A), verbunden über ein 1 m langes Kabel mit RJ4P2C-Stecker. Wird direkt an der zu überwachenden Stelle platziert.
Die beiden Edelstahlpole des Detektors dürfen sich im Normalzustand nicht berühren und auch nicht dauerhaft auf einer leitfähigen Oberfläche aufliegen – erst wenn eine leitfähige Flüssigkeit beide Pole gleichzeitig benetzt, steigt die gemessene Kapazität an und der Sensor löst Alarm aus. Durch die getrennte Bauweise lässt sich der kompakte Detektor unauffällig an schwer zugänglichen Stellen platzieren, während die Auswerteeinheit an einem leicht erreichbaren Ort für die Verkabelung montiert wird.
Wie der Sensor ein Leck erkennt
Der Wasser Sensor arbeitet nach einem kapazitiven Messprinzip: Sobald eine leitfähige Flüssigkeit die beiden Edelstahlpole des Detektors gleichzeitig benetzt, steigt die messbare Kapazität zwischen den Polen an. Die Auswerteeinheit registriert diese Veränderung innerhalb weniger Sekunden und meldet den Zustand "Alarm" an das Monitoring System. Trocknet die Kontaktstelle wieder ab, kehrt der Sensor automatisch in den Zustand "Normal" zurück.
Praxisbeispiel: Der Detektor wird direkt unter einem Klimagerät im Serverraum platziert. Tritt Kondenswasser oder Kühlmittel aus, benetzt die Flüssigkeit sofort beide Pole des Detektors – die Auswerteeinheit meldet innerhalb weniger Sekunden einen Alarm an das Monitoring System, sodass Techniker eingreifen können, bevor größerer Schaden entsteht.
Welche Flüssigkeiten erkannt werden
Da der Sensor auf die elektrische Leitfähigkeit einer Flüssigkeit reagiert, wird ein breites Spektrum potenziell schädlicher Flüssigkeiten zuverlässig erkannt.
- Sauberes, verschmutztes und destilliertes Wasser
- Säuren und Laugen
- Alkohole und andere elektrisch leitfähige Flüssigkeiten
- Chlor- und Salzwasser – dank Edelstahlpolen (AISI 316 / V4A) korrosionsbeständig
Anschluss an das Monitoring System
Die Auswerteeinheit wird über ein Standard-RJ11/RJ12-Sensorkabel (6P4C zu 6P4C) direkt an einen der analogen Ports (A1 bis A8) eines Didactum Monitoring Systems angeschlossen und dort automatisch im Plug-and-Play-Verfahren erkannt. Der Leck-Detektor wird über sein 2-adriges Kabel (schwarz/rot, Polung beliebig) mit dem RJ4P2C-Anschluss an der Auswerteeinheit verbunden.
Montageoptionen für Sensor und Detektor
Sowohl die Auswerteeinheit als auch der Leck-Detektor lassen sich flexibel an den jeweiligen Einsatzort anpassen.
Auswerteeinheit montieren
Befestigung per Schraube oder beiliegendem Klebestreifen. Für die Montage in IT-Racks lässt sich der kleine Steg an der Gehäuseunterseite bei Bedarf abtrennen.
Detektor auf nicht-leitfähigen Oberflächen
Standardmontage auf Böden, Doppelböden oder Auffangwannen aus nicht-leitfähigem Material – die beiden Pole liegen frei und berühren sich nicht.
Detektor auf leitfähigen Oberflächen
Für Metalluntergründe steht eine spezielle Montagevariante zur Verfügung, damit kein Dauerkontakt und damit kein Dauer-Fehlalarm entsteht.
Füllstands- und Pegelüberwachung
Montage zur Erkennung, ob eine Flüssigkeit eine bestimmte Höhe erreicht hat, z. B. in einer Auffangwanne, sowie eine Variante für die Montage an vertikalen Flächen zur Pegelüberwachung.
Der Detektor besitzt eine mittige Bohrung zur Schraubmontage und kann alternativ mit dem beiliegenden Klebestreifen befestigt werden.
Mehr Sensoren und größere Reichweite
Für größere Installationen mit mehreren Überwachungspunkten lässt sich die Anzahl der anschließbaren Wasser Sensoren über eine Didactum Sensorerweiterungseinheit (8× analog, per CAN-Bus an das Monitoring System angebunden) erhöhen. Angeschlossene Sensoren erscheinen dabei automatisch im System, ohne dass die Zentraleinheit ausgetauscht werden muss. Sowohl direkt am Monitoring System als auch an einer Sensorerweiterungseinheit beträgt die maximale Kabelentfernung des Sensors bis zu 100 Meter.
Einsatzbereiche des Wasser Sensors
- Rechenzentren: punktgenaue Leckageerkennung unter Doppelböden oder in der Nähe kritischer IT-Infrastruktur
- Industrieanlagen: Überwachung von Bereichen rund um Maschinen, Heizkessel oder Rohrleitungssysteme
- Gewerbe- und Wohnräume: Leckerkennung in Küchen, Bädern sowie neben Waschmaschinen und Boilern
- Füllstandsüberwachung: Erkennung, ob eine Flüssigkeit eine bestimmte Höhe erreicht hat, z. B. in einer Auffangwanne
- Technik- und Schalträume: Schutz von USV-Systemen und Verteilerschränken vor Wasserschäden
- Keller- und Untergeschossräume: Frühwarnung bei eindringendem Grund- oder Regenwasser
Häufige Probleme und Lösungen
Erscheint der Sensor nicht im Webinterface des Monitoring Systems, prüfen Sie zunächst das RJ11/RJ12-Verbindungskabel auf korrekten Sitz. Stellen Sie außerdem sicher, dass das Kabel in einen analogen Port des Monitoring Systems eingesteckt ist – ein Anschluss an einen CAN- oder digitalen Port funktioniert nicht.
Leistungsdaten im Überblick
Was im Lieferumfang enthalten ist
Bitte prüfen Sie den Lieferumfang bei Erhalt auf Vollständigkeit und melden Sie fehlende oder beschädigte Teile umgehend Ihrem Lieferanten.
- Wasser Sensor (Auswerteeinheit)1 Stück
- RJ11-Sensorkabel, 6P4C, 2 m1 Stück
- Leck-Detektor mit 1 m Anschlusskabel1 Stück
- Montageschrauben (Sensor & Detektor)je 1 Stück
- Klebestreifen zur Montage (Sensor & Detektor)je 1 Stück
Warum dieser Wasser Sensor die richtige Wahl ist
Punktgenaue Erkennung
Ideal für bekannte Risikostellen wie Klimageräte, Rohrverbindungen oder Auffangwannen.
Korrosionsbeständig
Edelstahlpole (AISI 316) widerstehen auch Chlor- und Salzwasser dauerhaft.
Vielseitig einsetzbar
Erkennt Wasser, Säuren, Laugen, Alkohole und weitere leitfähige Flüssigkeiten.
Flexible Montage
Vier Montagevarianten für unterschiedliche Untergründe und Einsatzzwecke.
Plug-and-Play
Einfacher Anschluss an jeden analogen Port des Monitoring Systems.
Große Reichweite
Bis zu 100 m Entfernung zur Monitoring- oder Erweiterungseinheit.
Skalierbar
Erweiterbar über zusätzliche Sensorerweiterungseinheiten für große Anlagen.
Made in EU
Entwickelt und gefertigt in der Europäischen Union.
Mehr zu analogen Sensoren
Tutorial: Analoge Sensoren Teil 2
Vertiefende Anleitung zu Anschluss, Konfiguration und Betrieb analoger Sensoren an Didactum Monitoring Systemen.
Zum Tutorial →Häufig gestellte Fragen
Worin unterscheidet sich der Wasser Sensor von einem Wassermeldekabel?
Der Wasser Sensor erkennt Leckagen punktgenau an der Stelle, an der der kleine Detektor montiert wird – er eignet sich daher besonders für bekannte Risikostellen. Ein Wassermeldekabel hingegen überwacht eine ganze Strecke entlang seiner Verlegung und eignet sich eher für die flächige Absicherung größerer Bereiche.
Aus welchen Teilen besteht der Wasser Sensor?
Der Wasser Sensor besteht aus zwei Komponenten: einer Auswerteeinheit, die über ein RJ11/RJ12-Kabel an einen analogen Port des Monitoring Systems angeschlossen wird, und einem kleinen Leck-Detektor mit zwei Edelstahlpolen, der über ein 1 m langes Kabel mit der Auswerteeinheit verbunden ist und direkt an der zu überwachenden Stelle platziert wird.
Welche Flüssigkeiten erkennt der Sensor?
Der Sensor erkennt sauberes, verschmutztes und destilliertes Wasser ebenso wie Säuren, Laugen, Alkohole und weitere elektrisch leitfähige Flüssigkeiten. Dank der Edelstahlpole (AISI 316 / V4A) ist der Detektor zudem beständig gegenüber Chlor- und Salzwasser.
Kann der Leck-Detektor auch ohne die Auswerteeinheit genutzt werden?
Grundsätzlich ja – der Detektor lässt sich auch mit den Alarmeingängen eines Drittanbieter-Systems verbinden. Ob dies zuverlässig funktioniert, hängt jedoch von den elektrischen Eigenschaften der jeweiligen Alarmeingänge ab. Ein direkter Anschluss an einen Dry-Contact-Eingang eines Didactum Monitoring Systems wird hingegen nicht unterstützt, da der Widerstand für einen zuverlässigen Betrieb zu hoch ist.
Wie wird der Sensor montiert?
Die Auswerteeinheit lässt sich per Schraube oder Klebestreifen befestigen; für die Montage in IT-Racks kann ein kleiner Steg am Gehäuse abgetrennt werden. Der Detektor bietet vier Montagevarianten – für nicht-leitfähige und leitfähige Oberflächen sowie für die horizontale und vertikale Füllstandsüberwachung – und wird ebenfalls per Schraube oder Klebestreifen befestigt.
Der Sensor erscheint nicht im Webinterface – was kann ich tun?
Prüfen Sie das RJ11/RJ12-Verbindungskabel auf korrekten Sitz und stellen Sie sicher, dass es in einen analogen Port des Monitoring Systems eingesteckt ist. Ein Anschluss an einen CAN- oder digitalen Port wird nicht erkannt.
Wie viele Wasser Sensoren lassen sich an ein Monitoring System anschließen?
Die Anzahl richtet sich nach den verfügbaren analogen Ports des Monitoring Systems. Werden mehr Anschlüsse benötigt, lässt sich die Anzahl über eine Didactum Sensorerweiterungseinheit mit zusätzlichen analogen Ports erhöhen, ohne die Zentraleinheit austauschen zu müssen.
Fragen zum Wasser Sensor?
Unser Support-Team in Deutschland berät Sie kostenlos zu Auswahl, Montage und Konfiguration.
Didactum Wasser Sensor
Funktion
- Analoger Spot-Leak-Sensor zur punktuellen Erkennung von Wasser
- Erkennung erfolgt kapazitiv zwischen zwei Messpunkten
- Korrosionsbeständig durch niedrige Spannungen und nicht-metallische Messmethode
- Plug-and-Play Anschluss an analoge Ports von Didactum Monitoring-Systemen
- Erweiterbar über Sensor Extension Units
Messprinzip
- Kapazitive Messung zur Erkennung von Feuchtigkeit zwischen zwei Polen
Anschlüsse
- Eingang: 2-Draht
- Ausgang: RJ11 / RJ12 (6P4C)
- Zwei RJ-Anschlüsse:
- RJ 6P4C: Verbindung zur Monitoring-Einheit
- RJ 4P2C: Verbindung zum Sensorelement
Elektrische Daten
- Leistungsaufnahme: 60 mW
- Maximale Entfernung: 100 m zur Monitoring- oder Erweiterungseinheit
Umgebungsbedingungen
- Betriebstemperatur: -10 °C bis +80 °C
- Luftfeuchtigkeit: 5 % bis 95 % (nicht kondensierend)
Mechanische Daten
- Abmessungen: 60 × 18 × 18 mm
- Gewicht: 60 g
- Montage: Halterung im Lieferumfang enthalten
Allgemein
- Sensor-Typ: Analog
- Reaktionszeit: ca. 15 Sekunden
- Erholungszeit: abhängig von der Trocknungsdauer
- Herkunft: EU
- HS Code: 9025 80 400
Herstellerinformationen:
Didactum® Security GmbH
Im Mühlenfeld 4
48163 Münster
Deutschland
Fon: (+49) 250 19 71 63 54 / (+49) 171 33 11 577
Email: info@didactum-security.de