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Zuverlässige Zutrittskontrolle für Türen und Fenster
Der Didactum Türkontaktsensor überwacht den Zustand von Türen, Fenstern oder Serverschränken (offen oder geschlossen) und ist damit ein zentraler Baustein jeder Zutrittskontrolle. Er wird an einen analogen Port (A1–A8) eines Didactum Monitoring Systems angeschlossen, ist sofort einsatzbereit und unterstützt die Reihenschaltung mehrerer Sensoren, sodass sich auch größere Anlagen mit mehreren Zugangspunkten einfach und skalierbar überwachen lassen.
Ob Serverraum, Archiv oder Geschäftsleitung: Der Türkontaktsensor meldet jede unautorisierte Öffnung eines Zugangs in Echtzeit an das Monitoring System und lässt sich mit weiteren Komponenten wie einer Sirene kombinieren, um im Ernstfall sofort Alarm zu schlagen.
Zwei-Komponenten-Prinzip: Reed-Kontakt und Magnet
Der Türkontaktsensor besteht aus zwei getrennten Bauteilen, die gemeinsam die Zustandserkennung ermöglichen.
Sensoreinheit (Reed-Kontakt)
Schlankes Kunststoffgehäuse mit integriertem Magnetschalter (Reed-Kontakt), das über ein RJ11/RJ12-Kabel (6P4C) an einen analogen Port des Monitoring Systems angeschlossen wird. Wird am feststehenden Rahmen von Tür, Fenster oder Rackschrank montiert.
Gegenstück (Magnet)
Kleiner Permanentmagnet ohne eigene Elektronik oder Verkabelung, der am beweglichen Teil – also der Tür oder dem Fenster selbst – befestigt wird.
Solange sich der Magnet in unmittelbarer Nähe der Sensoreinheit befindet, schließt der interne Reed-Kontakt und meldet den Zustand "geschlossen". Entfernt sich der Magnet beim Öffnen der Tür oder des Fensters, öffnet der Reed-Kontakt und der Sensor meldet "offen". Da der Magnet komplett passiv arbeitet und keine Stromversorgung benötigt, ist die gesamte Konstruktion besonders wartungsarm und langlebig.
Wie der Sensor den Türstatus erkennt
Der Reed-Kontakt in der Sensoreinheit reagiert auf das Magnetfeld des zugehörigen Magneten. Ist die Tür geschlossen, liegen Magnet und Sensor eng beieinander, der Kontakt schließt sich und das Monitoring System zeigt den Zustand "Normal" (geschlossen). Öffnet sich die Tür, entfernt sich der Magnet vom Sensor, der Kontakt öffnet sich und das System meldet "Alarm" (offen).
Die Logik lässt sich bei Bedarf direkt im Webinterface umkehren, sodass sich der Sensor auch für Anwendungen eignet, bei denen ein geöffneter Zustand normal und ein geschlossener Zustand alarmwürdig ist.
Praxisbeispiel: Der Türkontaktsensor ist am Rahmen eines Serverschranks montiert, der Magnet an der Schranktür. Öffnet ein Mitarbeiter außerhalb der Geschäftszeiten unautorisiert die Schranktür, meldet der Sensor sofort den Zustand "offen" an das Monitoring System, das daraufhin automatisch eine E-Mail an das Sicherheitspersonal sendet und optional eine angeschlossene Sirene auslöst.
Anschluss und Reihenschaltung mehrerer Sensoren
Der Türkontaktsensor wird über ein Standard-RJ11/RJ12-Sensorkabel (6P4C) an einen der analogen Ports (A1 bis A8) eines Didactum Monitoring Systems angeschlossen und dort automatisch im Plug-and-Play-Verfahren erkannt. Dank Ein- und Ausgang (jeweils RJ11/RJ12) lassen sich mehrere Türkontaktsensoren in einer Daisy-Chain-Verkabelung hintereinander in Reihe schalten. Alle Sensoren einer Kette erscheinen dabei als ein gemeinsames Element im Webinterface – löst irgendein Sensor der Kette aus, wird dies als eine gemeinsame Zustandsänderung gemeldet.
Wichtiger Hinweis: Es können maximal 10 Türkontaktsensoren in Reihe geschaltet werden. Dabei darf die Gesamtlänge der Verkabelung 150 Meter nicht überschreiten.
Montage an Tür, Fenster oder Rackschrank
Die Sensoreinheit wird am feststehenden Rahmen montiert, der Magnet direkt gegenüber am beweglichen Türblatt, Fensterflügel oder der Rackschranktür.
Je nach Konstruktion des jeweiligen Zugangs lässt sich der Sensor mit den mitgelieferten Schrauben, Klebestreifen oder der beiliegenden Montagehalterung befestigen – die Halterung eignet sich besonders für die saubere Montage in 19"-IT-Racks und Schaltschränken. Wichtig ist, dass Magnet und Sensor im geschlossenen Zustand der Tür oder des Fensters exakt zueinander ausgerichtet sind, damit der Reed-Kontakt zuverlässig schließt.
Mehr Zugangspunkte überwachen
Für größere Installationen mit zahlreichen Zugangspunkten lässt sich die Anzahl der anschließbaren Türkontaktsensoren und die gesamte Systemreichweite über eine Didactum Sensorerweiterungseinheit (8× analog, per CAN-Bus an das Monitoring System angebunden) erhöhen. So lassen sich auch weitläufige Gebäude, mehrere Etagen oder zahlreiche Serverschränke zentral und lückenlos überwachen, ohne die Zentraleinheit austauschen zu müssen.
Einsatzbereiche des Türkontaktsensors
- Serverraum-Sicherheit: Überwachung aller Türen und Serverschränke mit Echtzeit-Statusupdates und Protokollierung der Türöffnungen
- Zutrittskontrolle in Rechenzentren: Kontrolle aller Zugangspunkte inklusive Dokumentation der Zutrittsereignisse
- Sicherung von Archiven und Lagerräumen: Überwachung von Türen außerhalb der Geschäftszeiten mit automatischer Alarmierung
- Automatisierung in der Gebäudesteuerung: Verknüpfung mit Klimaanlage oder Lichtsteuerung bei Öffnung oder Schließung
- Schutz sensibler Büroräume: Absicherung von Entwicklungsabteilungen oder der Geschäftsleitung
- Fenster- und Notausgangsüberwachung: Frühzeitige Erkennung unautorisiert geöffneter Fenster oder Notausgänge
Leistungsdaten im Überblick
Was im Lieferumfang enthalten ist
Bitte prüfen Sie den Lieferumfang bei Erhalt auf Vollständigkeit und melden Sie fehlende oder beschädigte Teile umgehend Ihrem Lieferanten.
- Türkontaktsensor (Reed-Kontakt) mit Magnetje 1 Stück
- RJ11-Sensorkabel, 6P4C, 2 m1 Stück
- Montagehalterung1 Stück
- Montageschraube1 Stück
- Schrauben, Muttern & Unterlegscheibenje 2 Stück
- Klebestreifen zur Montage2 Stück
Warum dieser Türkontaktsensor die richtige Wahl ist
Zuverlässiges Messprinzip
Bewährter Reed-Kontakt mit passivem Magneten, wartungsarm und langlebig.
Reihenschaltbar
Bis zu 10 Sensoren in einer Kette, gemeinsam als ein Element im System.
Plug-and-Play
Einfacher Anschluss an jeden analogen Port des Monitoring Systems.
Flexible Logik
Offen-/Geschlossen-Zustand im Webinterface umkehrbar.
Große Reichweite
Bis zu 150 m Gesamtlänge zur Monitoring- oder Erweiterungseinheit.
Flexible Montage
Halterung, Schrauben und Klebestreifen für Türen, Fenster und IT-Racks.
Skalierbar
Erweiterbar über zusätzliche Sensorerweiterungseinheiten für große Anlagen.
Made in EU
Entwickelt und gefertigt in der Europäischen Union.
Mehr zum Türkontaktsensor
Weitere Informationen zum Sensor Türkontakt
Vertiefende Anleitung zu Anschluss, Konfiguration und Betrieb des Türkontaktsensors an Didactum Monitoring Systemen.
Zur Wissensbasis →Häufig gestellte Fragen
Aus welchen Teilen besteht der Türkontaktsensor?
Der Türkontaktsensor besteht aus zwei Teilen: einer Sensoreinheit mit integriertem Reed-Kontakt, die per RJ11/RJ12-Kabel an einen analogen Port des Monitoring Systems angeschlossen wird, und einem passiven Magneten ohne eigene Verkabelung, der am beweglichen Teil der Tür oder des Fensters montiert wird.
Wie viele Sensoren lassen sich in Reihe schalten?
Es können maximal 10 Türkontaktsensoren in einer Daisy-Chain-Kette in Reihe geschaltet werden. Dabei darf die Gesamtlänge der Verkabelung 150 Meter nicht überschreiten. Alle Sensoren einer Kette erscheinen im Webinterface als ein gemeinsames Element.
Kann ich festlegen, ob "offen" oder "geschlossen" als Alarmzustand gilt?
Ja. Die Logik des Sensors lässt sich direkt im Webinterface des Monitoring Systems umkehren, sodass sich sowohl ein geöffneter als auch ein geschlossener Zustand als Alarm definieren lässt – je nach Anwendungsfall.
Wie wird der Sensor montiert?
Die Sensoreinheit wird am feststehenden Rahmen montiert, der Magnet direkt gegenüber am beweglichen Türblatt oder Fensterflügel. Je nach Konstruktion stehen dafür Schrauben, Klebestreifen oder eine Montagehalterung zur Verfügung, die sich besonders für die Montage in IT-Racks eignet.
Kann der Sensor auch für Serverschranktüren verwendet werden?
Ja, der Türkontaktsensor eignet sich neben Türen und Fenstern ausdrücklich auch für die Zutrittskontrolle von Serverschränken und Rack-Türen und lässt sich dank der mitgelieferten Halterung sauber in 19"-Racks montieren.
Wie viele Türkontaktsensoren kann ich insgesamt an ein Monitoring System anschließen?
Die Anzahl richtet sich nach den verfügbaren analogen Ports des Monitoring Systems sowie der Möglichkeit, bis zu 10 Sensoren pro Kette in Reihe zu schalten. Werden mehr Anschlüsse benötigt, lässt sich die Anzahl über eine Didactum Sensorerweiterungseinheit mit zusätzlichen analogen Ports erhöhen.
Fragen zum Türkontaktsensor?
Unser Support-Team in Deutschland berät Sie kostenlos zu Auswahl, Montage und Konfiguration.
Didactum Türkontaktsensor
Funktion
- Analoger Zugangssensor zur Überwachung von Türen und Fenstern (offen/geschlossen)
- Besteht aus Magnet und Sensoreinheit zur zuverlässigen Zustandsdetektion
- Anschluss an analoge Ports (A1...A8) eines Didactum Monitoring Systems
- Kaskadierbar (Daisy Chain) für mehrere Sensoren in Reihe
- Bis zu 10 Sensoren pro Kette möglich (Anzeige als ein Element im System)
- Erweiterbar über Erweiterungseinheit für größere Installationen
Sensorik
- Sensortyp: Analog
- Messprinzip: Magnetkontakt (offen / geschlossen)
- Kaskadierung: Ja (bis zu 10 Sensoren)
Anschlüsse
- Eingang: RJ11 / RJ12 (6P4C)
- Ausgang: RJ11 / RJ12 (6P4C)
- Maximale Entfernung: bis zu 150 m zur Zentraleinheit
Umgebungsbedingungen
- Betriebstemperatur: -10 °C bis +80 °C
- Luftfeuchtigkeit: 5 % bis 95 % (nicht kondensierend)
Mechanische Daten
- Abmessungen: 600 × 18 × 18 mm
- Gewicht: 106 g
- Montage: Inklusive Halterung, Schrauben und Klebestreifen
- Einsatz: Ideal für IT-Racks, Schränke, Türen und Fenster
Elektrische Daten
- Leistungsaufnahme: 60 mW
Allgemein
- Herstellung: EU
- HS-Code: 8531 10 300
Herstellerinformationen:
Didactum® Security GmbH
Im Mühlenfeld 4
48163 Münster
Deutschland
Fon: (+49) 250 19 71 63 54 / (+49) 171 33 11 577
Email: info@didactum-security.de