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Perseus Monitoring 140

Die vielseitige LAN-Lösung für die Fernüberwachung technischer Standorte

Der HW group Perseus Monitoring 140 ist eine mittelgroße Lösung für die Fernüberwachung von Umgebungsbedingungen vor Ort über LAN. Das Gerät kombiniert Daten von extern angeschlossenen physischen Sensoren und Detektoren mit Daten anderer HWg-Geräte, die über das Netzwerk eingebunden sind. Lokale Bedingungen, Lua-Skripting, ein Kalender oder ein periodischer Scheduler helfen dabei, die gemessenen Daten auszuwerten – bei einer Kapazität von bis zu 1.000 Variablen.

Alarmsituationen lassen sich lokal über Relaisausgänge (DO) anzeigen, als eigenständige Alarme (SMS, Anruf, E-Mail) versenden oder über das SensDesk-Portal mit Grafiken, virtuellen Sensoren, Geräteausfallalarmen und PDF-Berichten auswerten. Der Perseus 140 kann alle gemessenen Werte zudem individuell über die offene API (SNMP, MQTT, Modbus/TCP, XML) bereitstellen.

Sensoren, Detektoren und andere Netzwerkgeräte in einem System

Der Perseus Monitoring 140 verbindet klassische Sensoranschlüsse mit der Auswertung anderer Geräte im selben LAN.

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4x RJ11 (1-Wire UNI)

Bis zu zwei 1-Wire-UNI-Sensoren von HW group je Anschluss, z. B. für Temperatur, Luftfeuchte, Spannung oder Strom.

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RS-485 (Modbus/RTU)

4-poliger Klemmenblock mit 12V zur Anbindung von Modbus/RTU-fähigen Drittanbieter-Sensoren.

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WLD-Wasserleckerkennung

1 Zone für ein externes Wassersensor-Kabel mit bis zu 185 m Gesamtlänge.

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4x DI / 2x DO

Vier digitale Eingänge für Trockenkontakte sowie zwei Relaisausgänge zur Steuerung z. B. von Lüftung oder Türen.

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Meters API

Liest zusätzlich Sensordaten anderer HWg- und Drittgeräte im selben LAN aus (SNMP, Modbus/TCP, MQTT, HWg XML).

Individuell wählbar: Basiseinheit oder Starterset

Der Perseus Monitoring 140 ist wahlweise als reine Basiseinheit oder als komplettes Temperaturüberwachungs-Starterset erhältlich.

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Bitte beachten Sie: Bei der Basiseinheit "Perseus Monitoring 140" sind weder Netzteil noch Sensoren im Lieferumfang enthalten. Nur die Variante "Perseus Monitoring 140 Tset" liefert ein Netzteil sowie einen Temperatursensor direkt mit.

Perseus Monitoring 140

Perseus-140-Einheit für IT- und industrielle Anwendungen: Metallgehäuse, 4x DI, 2x DO (Relais), 4x RJ11 (bis 8x60 m, 1 Port = 1 Sensor), 1x WLD-Zone, RS485 Modbus-RTU, Meters API. Netzadapter oder Sensoren sind nicht enthalten.

Perseus Monitoring 140 Tset

Perseus-140-Temperaturüberwachungs-Starterset. Enthält: Perseus Monitoring 140, Universalnetzteil 12V/1,5A sowie einen Temp-1Wire-3m-IP67-Temperatursensor.

Wie der Perseus Monitoring 140 aufgebaut ist

Das robuste Metallgehäuse ist mit rund 145 x 135 x 38 mm (BxHxT) kompakt gehalten und wiegt etwa 550 g, mit Schutzart IP40.

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Metallgehäuse

Robustes Metallgehäuse für IT-, SoHo- und industrielle Umgebungen, wahlweise auf dem Tisch oder im Rack montierbar (optionale Montageplatte "Mount plate F-1U" für 1-U-Racks laut Hersteller erhältlich).

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Ethernet-Anschluss mit Webserver

Ein RJ45-Ethernet-Port (100BASE-T) verbindet das Gerät mit dem Netzwerk; ein integrierter Webserver ermöglicht die Konfiguration direkt über den Browser.

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Sensor-Anschlüsse

Vier RJ11-Ports für 1-Wire/1-Wire-UNI-Sensoren sowie ein 4-poliger RS-485-Klemmenblock (inklusive 12V) für Modbus/RTU-Sensoren.

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WLD-, DI- und DO-Klemmen

Ein WLD-Zonenanschluss für das Wasserleck-Sensorkabel (A/B), vier Klemmen für digitale Trockenkontakt-Eingänge sowie zwei Relaisausgänge (bis 50V/1000mA) zur Ansteuerung externer Aktoren.

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Stromversorgung

Der Perseus 140 wird wahlweise über eine Hohlstecker-Buchse (2,1/5,5 mm) oder über einen Klemmenblock mit 9–30 V DC (Leistungsaufnahme ca. 500 mA) versorgt.

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Status-Anzeigen

LEDs an der Gerätefront zeigen unter anderem Status, Alarm und WLD-Zustand an.

Sensordaten anderer LAN-Geräte mitauswerten

Die Meters API ist ein Alleinstellungsmerkmal der Perseus-Produktreihe: Das Gerät liest zusätzlich Sensorwerte externer LAN-Geräte aus und bezieht sie in Analysen und Alarme mit ein.

  • Auslesbare Protokolle: HWg XML, Modbus/TCP, SNMP, MQTT
  • Beispiele für unterstützte Fremdgeräte: STE2 LITE / STE2 R2, Poseidon2 4002, Damocles2 1208, NETIO PowerPDU 8QS, SNMP-fähige USV-Systeme
  • Vergleich mehrerer Quellen möglich, z. B. eigener 1-Wire-Temperatursensor vs. externes Thermometer vs. USV-Temperaturfühler
  • Alarm kann ausgelöst werden, sobald mindestens 2 von mehreren Quellen einen kritischen Wert überschreiten

Zusätzlich unterstützt der Perseus Monitoring 140 die Einbindung in Gebäudeautomationssysteme über BACnet/TCP sowie IPv6 für moderne, zukunftssichere Netzwerkumgebungen.

Mehrstufige Benachrichtigung bei kritischen Ereignissen

Der Perseus Monitoring 140 bietet sowohl lokale als auch netzwerkbasierte Alarmoptionen.

Lokale Alarme

Schalten der Relaisausgänge (DO) basierend auf Sensordaten, z. B. zur Aktivierung von Lüftung oder Sirenen.

Eigenständige Gerätealarme

SNMP-Trap, E-Mail sowie SMS/Anrufe über ein externes SMS-Gateway (z. B. SMS-GW3).

Portal-Alarme (SensDesk)

Zusätzlich E-Mail, SMS, Sprachanrufe, Geräteausfallalarm (Device Invalid Alert), Alarmeskalation und Gruppenalarme.

Erweiterte Bedingungen

Alarme lassen sich z. B. so konfigurieren, dass sie erst greifen, wenn 2 von 5 Sensoren einen Grenzwert überschreiten oder nicht erreichbar sind.

Lua-Skripting, Bedingungen und Zeitpläne

Für individuelle Auswertelogik bringt der Perseus Monitoring 140 mehrere Werkzeuge mit.

  • Lokale, benutzerdefinierte Skripte in Lua
  • Variablen mit mehreren Bedingungen und Aktionen
  • Kalender- bzw. periodenbasierter Scheduler
  • Vorlagen-Repository für Drittanbieter-Sensoren
  • Virtuelle Sensoren sowie Einheitenumrechnung und Kalibrierungs-Offset
  • Integrierter Logger mit 32 MB Speicher

Sichere Authentifizierung und Verschlüsselung

  • Radius-Authentifizierung nach IEEE 802.1X
  • HTTPS mit Kundenzertifikat
  • Admin- und Benutzerkonten mit getrennten Zugriffsrechten
  • IPv6-Unterstützung sowie SNMP v1 und v3 (inkl. SNMP-Traps)

Vom kostenlosen Cloud-Zugang bis zur eigenen Portal-Instanz

Der Perseus Monitoring 140 lässt sich optional mit dem SensDesk-Portal verbinden und dadurch um zentrale Auswertungs- und Verwaltungsfunktionen erweitern.

HWg-cloud.com

Kostenloser Portal-Dienst mit E-Mail-Alarmen, Geräteausfallalarm und einem Wertegraphen mit kurzer Historie.

SensDesk.com / Portal-Provider

Kostenpflichtige Portale mit E-Mail-, SMS- und Sprachanrufalarmen, virtuellen Sensoren, Multigraphen über mehrere Jahre, PDF-Berichten und Multi-User-Konten.

Portal On-Premise

Eigenständige SensDesk-Installation auf dem eigenen Server für Unternehmen mit besonderen Datenschutzanforderungen.

HWg Monitor App

Mobile App für iOS und Android, zeigt alle Sensorwerte auf einen Blick – auch als Wanddisplay im Technikraum nutzbar.

Inbetriebnahme in wenigen Schritten

Die Einrichtung des Perseus Monitoring 140 erfolgt komplett über den Webbrowser.

  1. Gerät auf dem Tisch aufstellen oder optional im Rack montieren
  2. Stromversorgung anschließen (9–30 V DC, Netzteil bei der Tset-Variante bereits enthalten)
  3. Gerät per Ethernet-Kabel mit dem Netzwerk verbinden
  4. Im Browser die IP-Adresse des Geräts aufrufen (Erstsuche z. B. mit HWg-Config möglich)
  5. 1-Wire-UNI-Sensoren an die RJ11-Ports bzw. Modbus/RTU-Sensoren an den RS-485-Klemmenblock anschließen
  6. Optional: WLD-Sensorkabel, Trockenkontakte und Relaisausgänge verkabeln
  7. Optional: Alarmregeln, Lua-Skripte oder die Anbindung an SensDesk/HWg-cloud.com konfigurieren

Warum der Perseus Monitoring 140 die richtige Wahl ist

Vielseitige Sensorik

4x RJ11, RS-485, WLD, DI/DO in einem Gerät.

Meters API

Zusätzliche Auswertung von Sensordaten anderer LAN-Geräte.

Offene Standards

SNMP, Modbus/TCP, MQTT, XML und BACnet/TCP.

Flexible Alarmierung

Lokal, per E-Mail/SNMP-Trap oder über das SensDesk-Portal.

Robustes Metallgehäuse

Für Betriebstemperaturen von -30°C bis 85°C ausgelegt.

24 Monate Garantie

Laut Hersteller mit 24 Monaten Garantie ab Kaufdatum.

Praktische Anwendungsbeispiele

  • Fernüberwachung von Maschinen und Technikräumen
  • Umgebungsüberwachung von Lagern und Lagerräumen
  • Datenkonzentrator für alle lokalen Sensoren und Messgeräte an einem Standort
  • Pharmazeutische Lager und HVAC-Umgebungsüberwachung
  • Überwachung von Schaltschränken oder Telekommunikationsstandorten
  • Basisstationen (BTS) und Gewächshäuser
💡

Praxisbeispiel: In einem Lager mit Kühl- und Gefrierräumen werden bis zu vier 1-Wire-UNI-Temperatursensoren direkt an den Perseus Monitoring 140 angeschlossen. Zusätzlich liest das Gerät über die Meters API den Batteriestatus einer SNMP-fähigen USV aus. Ein Alarm wird ausgelöst, sobald 2 von 5 Sensoren einen Grenzwert überschreiten oder nicht erreichbar sind, und gemäß internem Zeitplan an die zuständigen Empfänger gesendet.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der HW group Perseus Monitoring 140 und wofür wird er eingesetzt?

Der Perseus Monitoring 140 ist eine LAN-basierte Fernüberwachungslösung, die externe Sensoren, Detektoren und Daten anderer LAN-Geräte kombiniert. Er eignet sich für Serverräume, Technikräume, Lager, Telekommunikationsstandorte und weitere kritische Umgebungen.

Was ist der Unterschied zwischen der Basiseinheit und dem Tset?

Die Basiseinheit "Perseus Monitoring 140" enthält weder Netzteil noch Sensoren. Die Variante "Perseus Monitoring 140 Tset" liefert zusätzlich ein Universalnetzteil (12V/1,5A) sowie einen Temp-1Wire-3m-IP67-Temperatursensor direkt mit.

Was genau ist die Meters API?

Die Meters API ist eine Besonderheit der Perseus-Produktreihe: Das Gerät kann zusätzlich zu den direkt angeschlossenen Sensoren auch Werte von anderen Geräten im selben LAN auslesen, etwa von weiteren HWg-Geräten, SNMP-fähigen USV-Systemen oder Netzwerk-PDUs, und diese Daten in eigene Analysen und Alarme einbeziehen.

Wie viele Sensoren lassen sich anschließen?

Direkt stehen 4x RJ11-Ports mit je bis zu zwei 1-Wire-UNI-Sensoren sowie ein RS-485-Anschluss für Modbus/RTU-Sensoren zur Verfügung. Insgesamt unterstützt der Perseus Monitoring 140 laut Hersteller bis zu 1.000 Variablen, u. a. durch die zusätzliche Einbindung von Sensoren über die Meters API.

Wie lang darf das Wasserleck-Sensorkabel maximal sein?

An den WLD-Zonenanschluss lässt sich ein externes Wassersensor-Kabel mit einer Gesamtlänge von bis zu 185 Metern anschließen.

Wie wird der Perseus Monitoring 140 mit Strom versorgt?

Das Gerät benötigt eine Gleichspannung von 9–30 V, entweder über eine Hohlstecker-Buchse oder über einen Klemmenblock. Ein passendes 12V/1,5A-Netzteil ist ausschließlich im Tset-Paket enthalten; bei der Basiseinheit muss es separat beschafft werden.

Welche Sicherheitsfunktionen bietet das Gerät?

Der Perseus Monitoring 140 unterstützt Radius-Authentifizierung nach IEEE 802.1X, HTTPS mit Kundenzertifikat, getrennte Admin- und Benutzerkonten sowie IPv6 und SNMP v1/v3 inklusive SNMP-Traps.

Fragen zum Perseus Monitoring 140?

Unser Support-Team in Deutschland berät Sie kostenlos zu Auswahl, Sensorik und Konfiguration.

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Verfügbare Varianten (Bitte oben wählen)
  • Perseus 140:
    Nur Basiseinheit - KEIN Netzteil enthalten
  • Perseus 140 Tset:
    INKLUSIVE Universalnetzteil 12V 1,5A
    Temp-1Wire 3m IP67 Temperatur Sensor

Schnittstellen:

  • 4× RJ11 Anschlüsse für 1-Wire / 1-Wire UNI Sensoren
  • 1× RS-485 (Modbus/RTU) - 4-Pin Klemmenblock mit 12V
  • 1× WLD Zone für externes Wasserleck-Detektionskabel
  • 2× DO (Relais-Ausgänge)
  • 4× DI (Digitale Eingänge, Trockenkontakt)
  • Ethernet RJ45 (100BASE-T)

Meters API Unterstützung:

  • HWg XML
  • Modbus/TCP
  • MQTT
  • SNMP

Alarmfunktionen:

  • SNMP Trap
  • E-Mail
  • SMS / Anrufe (mit externem SMS Gateway)

Open API:

  • SNMP
  • XML
  • Modbus/TCP
  • MQTT

Sicherheitsfeatures:

  • IPv6 Unterstützung
  • SNMP Traps
  • SNMPv3
  • Radius - IEEE 802.1X
  • Admin- und Benutzerkonten
  • HTTPs (Kundenzertifikat)

Technische Spezifikationen:

  • Stromversorgung: 9-30V (12V, 1.5A)
  • Betriebstemperatur: -30°C bis 85°C (-22°F bis 185°F)
  • Gehäuse: Metall, 35 × 111 × 140 mm
  • Garantie: 24 Monate

Sensoren und Kabel:

  • Externes Wassersensor-Kabel bis zu 185m Gesamtlänge
  • Unterstützung für 1W-UNI Sensoren von HW group
  • Anschluss für Drittanbieter-Sensoren über RS-485
  • 4× Digitale Eingänge für Detektoren (Öffner/Schließer-Kontakte)

Zusätzliche Features:

  • Lokale Lua-Skripte
  • Kalender-basierter Scheduler
  • Template-Repository für Drittanbieter-Sensoren
  • Variablen mit mehreren Bedingungen und Aktionen
  • Einheitenkonvertierung

Typische Anwendungen:

  • Fernüberwachung von Maschinen / Technikräumen
  • Umgebungsüberwachung von Lagern / Lagerräumen
  • Datenkonzentratoren für lokale Sensoren / Messgeräte
  • Pharmazeutische / HVAC Umgebungsüberwachung

Herstellerinformationen:

HW group s. r. o.

Rumunská 26

Prague, 120 00
Czech Republic

Phone: +420 222 511 918

Email: sales@hwg.cz


verantwortliche Person:

Didactum® Security GmbH

Im Mühlenfeld 4

48163 Münster
Deutschland

Telefon: (+49) 250 19 71 63 54 / (+49) 171 33 11 577

Email: info@didactum-security.de

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