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Dry Contact Erweiterungseinheit
Überblick über das Gerät, die Anschlüsse und die technischen Daten der Didactum Dry Contact Erweiterungseinheit – dem CAN-Bus-Erweiterungsmodul mit 32, optional 64 potentialfreien Kontakten für alle Didactum Monitoring Systeme mit CAN-Bus-Port.
Was die Dry Contact Erweiterungseinheit auszeichnet
Einfache, kaskadierbare CAN-Bus-Erweiterung zur IP-basierten Überwachung großer Mengen potentialfreier Kontakte.
32 potentialfreie Kontakte
Standardmäßig 32 digitale Eingänge für Alarm- und Schaltkontakte, per Zusatzboard erweiterbar auf 64.
2× CAN-Port, kaskadierbar
Zwei gleichwertige RJ12-CAN-Anschlüsse – bis zu 8 Einheiten je CAN-Bus-Zweig in Reihe schaltbar.
Automatische Erkennung
Alle angeschlossenen Kontakte werden automatisch erkannt (Autosense) und im Webinterface angezeigt.
Große Reichweite
Bis zu 225 m Kabellänge je CAN-Bus-Zweig – ideal für große Infrastrukturen und weitläufige Gebäude.
Flexible Montage
Wahlweise im 19″-Rack, auf dem Schreibtisch oder an der Wand montierbar.
Kompatibel mit allen CAN-fähigen Systemen
Nutzbar an jedem Didactum Monitoring System mit CAN-Bus-Port, z. B. 50T, 100T, 300T, 500T und 550T.
Geringer Stromverbrauch
Nur 1 Watt Leistungsaufnahme, versorgt über den CAN-Bus – für größere Ketten optional mit CAN-12V-1A-Netzteil.
Made in EU
Robustes Gehäuse, einfache Installation, deutscher Support inklusive.
Typische Anwendungsbeispiele
- TCP/IP-Anbindung bestehender Systeme und Anlagen mit Alarm- oder Schaltkontakten
- IP-Integration von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen (HVAC)
- Einbindung von Notstrom- und Brandmeldetechnik in das Netzwerk-Monitoring
- Integration von Gebäudetechnik in SNMP-kompatible Management-Software
- USV-Überwachung durch Kopplung von Notstrom- und Batterieanlagen
- Zutritts- und Türüberwachung von Serverschränken und Technikräumen
- Überwachung von Pumpen, Ventilatoren und weiterer Gebäudetechnik
- Skalierung großer Infrastrukturen mit umfangreicher Störmeldetechnik
Anschlüsse & Bedienelemente
Alle Anschlüsse, LEDs und Schalter der Dry Contact Erweiterungseinheit auf Vorder- und Rückseite im Überblick.
Auf der Rückseite befinden sich die Anschlussklemmen für die potentialfreien Kontakte, auf der Vorderseite die Status-LEDs für Fehler- und Betriebsanzeige, die beiden CAN-Ports sowie der Terminierungsschalter.
Rückseite – Anschlüsse 1–2
Rückseite: Anschlussklemmen für die potentialfreien Kontakte 1–32 sowie der optionale Steckplatz 33–64.
Dry Contacts 1…32
Anschlussklemmen für die 32 potentialfreien Kontakte der Grundausstattung.
Dry Contacts 33…64 (leerer Steckplatz)
Reservierter Steckplatz für das optionale „VT32 / Dry Contacts Board“ zur Erweiterung auf 64 potentialfreie Kontakte. Das Board wird separat bestellt.
Vorderseite – Anschlüsse 3–6
Vorderseite: Status-LED für Fehler/Betrieb, Status-LEDs RUN/ERR, CAN-Ports 1 und 2 sowie der TR-Terminierungsschalter.
Status-LED (Gerätefehler / Betrieb)
Zeigt an, ob am Gerät ein Fehler vorliegt oder ob es sich im einwandfreien Betrieb befindet.
Status-LEDs (RUN, ERR)
„RUN“ zeigt den Verbindungsstatus zum Hauptmodul an, „ERR“ zeigt an, dass die Verbindung zum Hauptmodul verloren wurde.
CAN 1 / CAN 2
Zwei gleichwertige, digitale RJ12-Anschlüsse für die Verbindung zum Hauptmodul, zu CAN-Sensoren oder weiteren CAN-Erweiterungen, mit automatischer Erkennung.
TR-Terminierungsschalter
Der dem CAN-Eingang am nächsten liegende Schalter. Bei der letzten Einheit in der CAN-Kette auf „ON“ schalten. Bei langen Ketten über 10 m sollte der Terminator der letzten Einheit auf „OFF“ stehen. Hinweis: Der DIP-Schalter „FR“ (mit „1“ beschriftet) muss immer auf „OFF“ bleiben – wird er auf „ON“ geschaltet, schaltet sich das Modul ab. Er wird ausschließlich für Programmierzwecke benötigt.
Was im Lieferumfang enthalten ist
Bitte prüfen Sie den Lieferumfang bei Erhalt auf Vollständigkeit und melden Sie fehlende oder beschädigte Teile umgehend Ihrem Lieferanten.
- Dry Contact Erweiterungseinheit1 Stück
- RJ12-Patchkabel, 2 m1 Stück
- Kurzanleitung1 Stück
Optional erhältlich: „VT32 / Dry Contacts Board“ zur Erweiterung auf 64 Kontakte (Werksinstallation auf Anfrage bestellbar) sowie das „CAN-12V-1A“-Netzteil zur zusätzlichen Stromversorgung bei längeren CAN-Bus-Ketten.
Abmessungen im Detail
Technische Daten
Funktion
| Gerätetyp | CAN-Bus-Erweiterungsmodul für Dry Contacts |
|---|---|
| Funktion | Erweitert Didactum Monitoring Systeme um zusätzliche potentialfreie Kontakte |
| Integration | Flexibel über den CAN-Bus, kompatibel mit weiteren CAN-Sensoren und -Erweiterungen |
Ein-/Ausgänge & Kommunikation
| Dry Contact Eingänge (Standard) | 32 (2-Draht-Anschluss) |
|---|---|
| Dry Contact Eingänge (max., mit VT32-Board) | 64 |
| CAN-Anschlüsse | 2× RJ11/RJ12 6P4C |
| Netzwerkschnittstelle | CANopen |
| Daisy-Chain-Unterstützung | Ja, bis zu 8 Einheiten je CAN-Bus-Zweig |
Erweiterung
| Erweiterungsmodul | Dry Contacts Board (optional, separat erhältlich) |
|---|---|
| Effekt | Erweitert die Einheit um 32 zusätzliche Kontakteingänge |
| Maximalausbau | 64 potentialfreie Kontakte pro Einheit |
Stromversorgung
| Stromverbrauch | 1 Watt |
|---|---|
| Versorgung | Über den CAN-Bus vom Hauptmodul; bei größeren Installationen empfiehlt sich das CAN-12V-1A-Netzteil |
| Max. Distanz zum Hauptmodul | 225 m je CAN-Bus-Zweig |
Umgebungsbedingungen
| Optimale Betriebstemperatur | -10 bis +80 °C |
|---|---|
| Erweiterter Temperaturbereich | -40 bis +100 °C |
| Lagertemperatur | -40 bis +100 °C |
| Betriebs- und Lagerfeuchte | 0 bis 95 % |
Mechanik & Montage
| Abmessungen (B × H × T) | 215 × 40 × 40 mm |
|---|---|
| Gewicht | ca. 0,77 kg |
| Status-Anzeigen | Rot (Fehler), Grün (Betrieb) |
| Montageoptionen | 19″-Rack, Desktop, Wandmontage |
Allgemein
| Herstellungsland | EU |
|---|---|
| Kompatible Systeme | Alle Didactum Monitoring Systeme mit CAN-Bus-Port (u. a. 50T, 100T, 300T, 500T, 550T) |
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Dry Contact Erweiterungseinheit und wofür wird sie eingesetzt?
Die Dry Contact Erweiterungseinheit erhöht die Anzahl der potentialfreien Kontakte, die an ein Didactum Monitoring System angeschlossen werden können. Jede Einheit stellt 32 zusätzliche digitale Kontakteingänge bereit und eignet sich zur IP-basierten Fernüberwachung von Alarm- und Schaltkontakten in Serverräumen, Gebäudetechnik und Industrieanlagen.
Wie viele Kontakte unterstützt die Einheit und wie lässt sie sich erweitern?
In der Grundausstattung bietet die Einheit 32 Eingänge für potentialfreie bzw. digitale Kontakte. Mit dem optionalen „Dry Contacts Board“ lässt sich diese Zahl auf bis zu 64 Kontakte pro Einheit erhöhen. Die Installation des Zusatzboards kann werkseitig auf Anfrage erfolgen.
Wie wird die Einheit an das Monitoring System angeschlossen?
Dank CAN-Bus-Unterstützung in Didactum IP-Alarmsystemen wird die Einheit einfach an einen der beiden CAN-Bus-Ports des Hauptmoduls angeschlossen. Ein 2 m langes RJ12-Patchkabel ist im Lieferumfang enthalten. Bis zu 8 Einheiten lassen sich pro CAN-Bus-Zweig in Reihe schalten, wobei jeder Zweig eine Gesamtlänge von bis zu 225 m erreichen kann.
Was bewirkt der TR-Terminierungsschalter?
Der TR-Schalter terminiert die CAN-Dry-Contact-Einheit und dient der Vermeidung von Störsignalen auf dem CAN-Bus. Die letzte Einheit innerhalb einer seriellen CAN-Bus-Kette sollte stets terminiert (TR „ON“) werden; bei Ketten über 10 m Länge sollte der Terminator der letzten Einheit auf „OFF“ stehen. Der separate DIP-Schalter „FR“ dient nur Programmierzwecken und muss dauerhaft auf „OFF“ bleiben, da das Modul sich sonst abschaltet.
Wie werden die einzelnen Kontakte im System konfiguriert?
Sobald die Einheit angeschlossen ist, werden alle Kontakte automatisch erkannt (Autosense) und im Webinterface des Didactum Monitoring Systems angezeigt. Dort lässt sich jeder Kontakt individuell benennen (z. B. „USV-Anlage 1“ oder „Tür Serverraum“), der Normalzustand (NO/NC) festlegen und eigene Alarme oder Aktionen definieren – etwa ein SNMP-Trap oder eine SMS-Benachrichtigung bei Ausfall einer Klimaanlage.
Mit welchen Didactum Monitoring Systemen ist die Einheit kompatibel?
Die Dry Contact Erweiterungseinheit lässt sich an jedes Didactum Monitoring System mit CAN-Bus-Port anschließen, darunter die Modelle 50T, 100T, 300T, 500T und 550T sowie kompatible PDU-Systeme. Alle Ereignisse werden zentral im Syslog des jeweiligen Hauptsystems protokolliert.
Fragen zur Dry Contact Erweiterungseinheit?
Unser Support-Team in Deutschland berät Sie kostenlos zu Auswahl, Einrichtung und CAN-Bus-Verkabelung.