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Einsatzbereich

Der Mikrowellenradarsensor bzw. -detektor wird verwendet für:

  • Bewegungserkennung: Ideal zur Erfassung von menschlicher Anwesenheit oder Bewegung in Innenräumen und damit bestens geeignet für Sicherheitssysteme, Lichtsteuerungen und Energiesparanwendungen.
  • Objekterkennung: Erkennt Objekte auch in Umgebungen, in denen das Signal Materialien wie Glas, Kunststoff oder dünne Wände durchdringen muss. Dadurch eignet sich der Sensor hervorragend für verdeckte Installationen in Bürogebäuden, Wohnräumen oder Lagern.
  • Energieeffiziente Automatisierung: Häufig eingesetzt in Systemen, die Beleuchtung, Belüftung oder Heiz-/Kühlanlagen abhängig von der Anwesenheit von Personen oder Objekten automatisch ein- oder ausschalten.

Der Sensor ist äußerst flexibel und kann für größere Installationen mit den Erweiterungseinheiten oder DIN Erweiterung erweitert werden, wodurch eine umfassendere Überwachung über mehrere Zonen möglich ist.

Mikrowellenradar vs. PIR

Warum ein Mikrowellen-Bewegungssensor? Der Mikrowellen-Bewegungssensor bietet eine schnellere Reaktionszeit und höhere Genauigkeit als herkömmliche PIR-Sensoren. Das ausgesendete Signal kann Materialien wie Kunststoff, Glas, Decken, Holztüren und dünne Wände durchdringen. Damit repräsentiert dieser Sensor den neuesten Stand der Bewegungserkennungstechnologie.

Beispiel: Klimaanlagen können für PIR-Sensoren problematisch sein – insbesondere in Serverräumen, in denen starke Luftströmungen häufig Fehlalarme auslösen. Aus diesem Grund ist der Einsatz von Mikrowellenradardetektoren die sinnvollere und zuverlässigere Lösung.

Abmessungen

Installation:

  • Empfohlene Installationshöhe: 3 m
  • Erfassungswinkel: 120°
  • Erfassungsabstand: 4, 6 oder 8 m
  • Induktionsradius: ca. 5–6 m
  • Maximaler Induktionsradius: 6 m bei einer Montagehöhe von 3 m
  • Kabellänge: 2 m
  • Montagemöglichkeiten: Wand- oder Deckenmontage
  • Ausgangsanschluss: 1 × RJ11 (6P4C)

Induktionsbereich

Die untenstehenden Grafiken zeigen die Reichweite in Metern. Der dunklere Bereich in den Abbildungen kennzeichnet Zonen mit hoher Sensorempfindlichkeit, während der hellere Bereich eine niedrigere Sensibilität aufweist.

Bei Mikrowellenradarsensoren ist der Induktionsbereich besonders wichtig, da das Mikrowellensignal durch verschiedene Materialien wie Kunststoff, Glas oder dünne Wände hindurchdringen kann und somit eine flexible Platzierung möglich macht. Die hohe Empfindlichkeit im dunklen Bereich bedeutet, dass Bewegungen oder Objekte in diesen Zonen zuverlässig erkannt werden, während im helleren Bereich die Erkennung weniger sicher ist.

Typischerweise liegt die maximale Reichweite eines solchen Sensors zwischen 3 und 12 Metern, je nach Modell. Die Erfassungszone erstreckt sich meist in einem 360-Grad-Blickwinkel vor dem Sensor, wobei die höchste Detektionsgenauigkeit in der Mitte (also im dunklen Bereich) zu finden ist. Die Visualisierung der Induktionsbereiche hilft bei der optimalen Montage und Planung, um Fehlalarme zu minimieren und die gewünschte Abdeckung sicherzustellen.

Zur Skalierung größerer Anlagen können die Sensoren zudem über Erweiterungseinheiten verbunden werden, um mehrere Zonen mit entsprechend angepassten Induktionsbereichen abzudecken und eine umfassende Überwachung zu gewährleisten.

Installation

Der Sensor besteht aus folgenden Teilen:

  • RJ-Stecker zum Anschluss des Sensors an die Didactum Monitoring-Einheit oder an die Erweiterungseinheit beziehungsweise die DIN Erweiterungseinheit.
  • Eine Aufnahme für die Kugelhalterung zur Wandmontage. Die Kugelhalterung kann mit der Wandhalterung verbunden werden.
  • Eine Wandhalterung, die mit der Kugelhalterung verbunden werden kann.
  • Seitenansicht des Sensors in kompletter Montage.
  • Ein Fenster, durch das der Sensor Signale sendet und empfängt.

Schritt 1: 

Befestigen Sie die Wandhalterung mit den mitgelieferten Dübeln und Schrauben an der Wand. Die empfohlene Montagehöhe beträgt 3 Meter.

Schritt 2: 

Verwenden Sie das RJ11/RJ12 6P4C-Kabel und verbinden Sie den Sensor mit der Didactum Monitoring-Einheit oder mit der Erweiterungseinheit bzw. der DIN-Erweiterungseinheit. Der Sensor ist "Plug-and-Play".

Anschluss