Anwendungsfälle
Der Temperatursensor findet in einer Vielzahl industrieller und kommerzieller Anwendungen Verwendung. Er sorgt für eine stabile und kontrollierte Umgebung, indem er Temperaturveränderungen exakt erfasst und an die Überwachungssysteme von Didactum übermittelt.
- Rechenzentren & Serverräume: Präzise Temperaturüberwachung zur Vermeidung von Überhitzung und Sicherstellung der optimalen Betriebsbedingungen für Server, Netzwerkkomponenten und IT-Infrastrukturen.
- Telekommunikationsanlagen: Zuverlässige Kontrolle der Umgebungstemperatur in Basisstationen und Schalträumen, um Störungen durch Hitze oder Kälte zu verhindern.
- Industrielle Automatisierung: Schutz temperaturempfindlicher Steuerungssysteme und Maschinen durch ständige Überwachung kritischer Klimaparameter.
- Pharmazeutische Lagerung: Gewährleistung stabiler Temperaturen in Lagereinrichtungen für Medikamente, Impfstoffe und andere empfindliche Produkte gemäß regulatorischer Anforderungen.
- Energie- und Versorgungsinfrastruktur: Früherkennung von Temperaturanstiegen in elektrischen Schaltschränken, Transformatoren oder Technikräumen, um Fehlfunktionen rechtzeitig zu verhindern.
- Lagerhäuser und Logistikzentren: Erfassung von Temperaturdifferenzen in großen Hallen zur Verbesserung der Lagerbedingungen und Reduzierung von Energieverbrauch.
Der Sensor Temperatur kann nicht als eigenständiges Gerät betrieben werden, sondern muss in Verbindung mit einem Didactum Monitoring-System verwendet werden. Nur so ist eine umfassende Datenerfassung, Aufzeichnung und Alarmierung möglich.
Durch seine Kombination aus Genauigkeit, Kompatibilität und einfacher Integration ist der Temperatur Sensor eine ideale Lösung für moderne Überwachungsinfrastrukturen, in denen Temperaturmanagement eine entscheidende Rolle spielt.
Abmessungen und technische Daten:
Technische Spezifikationen:
- Typ: Analoger Sensor
- Abmessungen: 60 × 18 × 18 mm (Länge × Breite × Höhe)
- KRJ11 6P4C Telefonkabel, 2 m
- Stromverbrauch: 60 mW
- Optimaler Bereich -10 °C bis +80 °C
- Betriebsfeuchtigkeit: 0 % bis 95 % (nicht kondensierend)
- Maximale Entfernung zur Einheit: 100 m
- Genauigkeit: ± 0,25 °C bei Raumtemperatur
Anschluss des Sensors:
Installation:
Option 1
Am unteren Teil des Kunststoffgehäuses des Sensors befindet sich eine runde Erhebung. Diese dient zur Befestigung, wenn der Sensor mit einer Schraube an einer Wand montiert wird. Im vorliegenden Beispiel wird sie nicht benötigt. Wenn Sie planen, das Gerät auf andere Weise zu montieren, überspringen Sie diesen Schritt.
Schneiden Sie die runde Erhebung mit einem Messer ab, sodass die Unterseite des Kunststoffgehäuses flach ist.
Option 2
a) Befestigen Sie den Sensorsockel mithilfe des Aufklebers auf der Oberfläche.
oder
b) Befestigen Sie den Sensor mit einer Schraube auf der Oberfläche.
Option 3
Montieren Sie den Sensor mithilfe einer Halterung auf der Oberfläche. Die Halterung und der Sensor können entweder mit Aufklebern oder mit Schrauben und Muttern befestigt werden.
Anschluss an die Monitoring Einheit:
Einrichtung:
Einstellungen Tab
Um einen Sensor zu konfigurieren, gehen Sie im System zu "Hauptmenü" >> "Systembaum" und klicken Sie im Baum auf das Sensorelement. Es öffnet sich ein modales Fenster mit den Sensor-Eigenschaften.
Ändern Sie die benötigten Einstellungen und klicken Sie unten im Fenster "OK" oder "Übernehmen". Dort können Sie unter anderem den Sensor-Namen, Sensortyp, Anschlusspunkt und Grenzwerte einstellen.
Diese Konfiguration ermöglicht die Anpassung des Sensors an spezifische Anforderungen und sorgt für eine präzise Überwachung. Die Werteinstellungen beeinflussen z.B. Alarmmeldungen im System.
Im obigen Bild entspricht der "Aktuelle Wert" 41,0 und wird durch das kleine Dreieck dargestellt.
Dieses Dreieck ist derzeit grün, da es sich im "Normal"-Bereich befindet.
Daher zeigt der Sensor an, dass der "Aktuelle Zustand" "Normal" ist.
Dieser Wert wird vom Menü "Logik-Schaltungen" des Systems verwendet, um den Administrator zu benachrichtigen oder eine Aktion auszulösen.
Beispiel:
Warum benötigt man eine Hysterese?
Angenommen, wir haben einen Temperatursensor mit einem Schwellenwert von 25,5 °C, der den Übergang zwischen Normal- und Alarmzustand definiert. Wenn die Temperatur nur knapp unter 25,5 °C liegt, befindet sich der Sensor im Normalzustand; steigt sie knapp darüber, wechselt der Zustand auf Warnung. Wenn die Temperatur aber um diesen Schwellenwert herum ständig um 0,1 bis 0,3 °C schwankt, führt dies zu vielen unnötigen Zustandswechseln und Benachrichtigungen.
Die Hysterese sorgt hier für Stabilität. Bei Auswahl der Hysterese vom Typ „Zeit“ wartet das System eine definierte Zeitspanne, bevor es den Zustandswechsel bestätigt. Bei Typ „Wert“ wird ein Zustandswechsel nur erkannt, wenn die Temperatur um einen größeren Betrag als den festgelegten Hysterese-Wert abweicht.
Dies verhindert häufige Schaltvorgänge und verringert Fehlalarme, was die Lebensdauer der Sensoren und der angeschlossenen Anlagen verbessert. Die Hysterese ist eine entscheidende Funktion bei der Temperaturüberwachung, um eine zuverlässige und stabile Alarmierung zu gewährleisten.
Kabelbelegung:
Bei starker elektromagnetischer Störung wird die Verwendung eines 3-Paar CAN FTP-Kabels für den Sensorkabelanschluss empfohlen.
Die Farbzuordnung bei diesem Telefonkabel ist wie folgt: 1 - Orange, 2 - Weiß-Blau, 3 - Blau, 4 - Weiß-Orange. Beide Kabelenden sind farblich identisch und die Belegung der Adern stimmt überein.
Ein FTP-Kabel (Foiled Twisted Pair) schützt die Signale durch eine Folienabschirmung gegen elektromagnetische Störungen, was insbesondere in industriellen Umgebungen mit hohem Störpotenzial essenziell ist. Die verdrillten Aderpaare helfen zusätzlich, Störsignale zu minimieren. Die korrekte Farb- und Polungszuordnung ist wichtig, um eine fehlerfreie und störunempfindliche Datenübertragung zu gewährleisten.
Diese Maßnahme erhöht die Zuverlässigkeit des Sensorsignals und schützt vor Datenverlust oder Fehlmessungen durch äußere Interferenzen. Für Umgebungen mit hoher elektromagnetischer Belastung ist ein solches abgeschirmtes Kabel daher unerlässlich.