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Kompakte Hall-Effekt-Sonde für kleinere Wechselstromkreise Die Didactum Sonde Small AC Strommesswandler ist ein einfacher, offener Hall-Effekt-Wechselstromwandler (Open-Loop-Ammeter) in besonders kompakter Bauform, der den Strom auf einer Leitung berührungslos misst, ohne diese aufzutrennen. Die zu messende Leitung wird durch die Öffnung des ringförmigen Wandlers geführt; die Sonde wandelt den gemessenen Wechselstrom in ein proportionales 0–5V-DC-Ausgangssignal um. Dieser Artikel bezieht sich auf das Modell AC-50 mit einem Nennstrom von 50A und einem Messbereich von 0–50 A – ideal für einzelne Stromkreise, Abgänge und kleinere bis mittlere Verbraucher. ⚠️ Wichtiger Hinweis: Die Didactum Sonde Small AC Strommesswandler misst zwar den Strom an der Leitung, kann das Messsignal jedoch nicht eigenständig an ein Monitoringsystem übertragen. Zwingend zusätzlich benötigt wird der Didactum AC Strommesswandler, Art.-Nr. DI14030-AC, der als Transceiver das 0–5V-Signal der Sonde entgegennimmt und über einen analogen Port (A1…A8) an das Didactum-Monitoringsystem weiterleitet. Ohne DI14030-AC ist keine Anzeige, Auswertung oder Alarmierung der Messwerte möglich. Aufbau Aufbau der Strommesssonde Die Strommesssonde besteht aus einem kompakten, ringförmigen Wandlerkopf mit Durchführungsöffnung sowie einem 3-poligen Anschlussterminal. 1 Durchführungsöffnung Die zu messende Leitung wird durch die Öffnung im ringförmigen, kompakten Wandlerkern geführt. Die Sonde misst den Strom kontaktlos über das entstehende Magnetfeld. 2 Montagelaschen Zwei Befestigungslaschen am Gehäuse, über die die Sonde mit Schrauben und Muttern fixiert wird. 3 3-poliges Anschlussterminal (Rastermaß 3,81 mm) Dreipolige Anschlussklemme zur Verkabelung mit dem Didactum AC Strommesswandler DI14030-AC. Belegung: + (+12V DC Versorgung), G (Ground), M (0–5V Messsignal). ℹ️ Hinweis zur Verwechslungsgefahr: Die AC-50-Sonde besitzt ein 3-poliges Anschlussterminal (+, G, M). Das größere K6A-Modell für höhere Ströme verwendet dagegen ein 4-poliges Terminal (G, M, G, +). Achten Sie beim Anschließen auf die korrekte Zuordnung der Adern anhand der Terminalbeschriftung. Installation Montage und Anschluss Strommesssonde und Didactum AC Strommesswandler (DI14030-AC) werden gemeinsam installiert. 1 Sonde montieren Die Strommesssonde mit Schrauben und Muttern an geeigneter Stelle befestigen. Die zu messende Leitung durch die Durchführungsöffnung der Sonde führen. 2 Verkabelung zum Strommesswandler DI14030-AC Die 3 Adern des Anschlussterminals (+, G, M) gemäß Anschlussbelegung mit dem 3-poligen Eingangsterminal des Didactum AC Strommesswandlers (DI14030-AC) verbinden. 3 Am Monitoringsystem anschließen Den Didactum AC Strommesswandler (DI14030-AC) per RJ11-Kabel an einen freien analogen Port (A1…A8) des Didactum-Monitoringsystems oder einer 8-Port Sensor-Erweiterungseinheit anschließen. ⚠️ Sicherheitshinweise: Die geltenden Vorschriften für die Installation im jeweiligen Land sowie die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften sind zu beachten, ebenso interne betriebliche Arbeits-, Betriebs- und Sicherheitsvorschriften. Die angegebenen technischen Grenzwerte, insbesondere Isolationsspannung und Umgebungstemperaturbereich, dürfen unter keinen Umständen überschritten werden. Prüfen Sie vor der Montage den maximal zulässigen Leitungsdurchmesser sowie die maximale Isolationsspannung der Sonde. Webinterface Volle Kontrolle über Schwellenwerte, Trends und Automatisierung Über den Didactum AC Strommesswandler (DI14030-AC) integriert sich die Sonde nahtlos in das Didactum-Webinterface. Individuelle Schwellenwerte (Lower Critical, Lower Warning, Normal, Upper Warning, Upper Critical) je Messpunkt Logikschemata für automatisierte Aktionen bei Grenzwertüberschreitung, z.B. bei Überlast Übersichtliches, individuell konfigurierbares Dashboard Grafische Trendanzeige und durchgehende Protokollierung der Messwerte Benachrichtigungen per E-Mail, SMS, SNMP-Trap und weitere Kanäle Anwendungsbeispiele Einsatzbereiche der Strommesssonde Überwachung von Stromkreisen und Abgängen in Elektroverteilungen zur Erkennung von Überlast Motoren, Pumpen, Kompressoren und Produktionsmaschinen auf Laständerungen überwachen Automatische Alarmierung bei Überschreitung definierter Stromgrenzwerte zur Vermeidung von Geräteschäden und Stromausfällen Stromverbrauch kleinerer IT- und Facility-Geräte im Rechenzentrum überwachen Frühzeitige Erkennung von Verschleiß oder Defekten anhand veränderter Stromaufnahme Ergänzung bestehender Monitoring-Landschaften (Zabbix, PRTG, Nagios) Lieferumfang Was im Lieferumfang enthalten ist Bitte prüfen Sie den Lieferumfang bei Erhalt auf Vollständigkeit und melden Sie fehlende oder beschädigte Teile umgehend Ihrem Lieferanten. Der Didactum AC Strommesswandler DI14030-AC ist nicht Bestandteil dieses Lieferumfangs und muss separat bestellt werden. Didactum Sonde Small AC Strommesswandler AC-50 (50A)1 Stück Selbstklebender Aufkleber1 Stück Schraube L18,5 M42 Stück Bolzen L14 M42 Stück Mutter M3,52 Stück Vorteile auf einen Blick Warum diese Strommesssonde die richtige Wahl ist 50A NennstromMessbereich 0–50 A für Stromkreise und kleinere bis mittlere Lasten. Kompakte BauformBesonders platzsparend, ideal für enge Schaltschränke und Verteilungen. Kontaktlose MessungErfassung des Stroms ohne Auftrennen der Leitung. Hohe Genauigkeit0,5 % Genauigkeit und Linearitätsfehler. Einfache MontageBefestigung über zwei Montagelaschen mit Schrauben und Muttern. Robuste IsolationIsolationsspannung AC 2,5kV 50Hz 1min für sicheren Betrieb. Breiter BetriebsbereichAusgelegt für -10 °C bis +70 °C Umgebungstemperatur. Made in EUEntwickelt und gefertigt in der Europäischen Union. FAQ Häufig gestellte Fragen Für welchen Strombereich ist dieses Modell geeignet? Dieses Modell (AC-50) hat einen Nennstrom von 50A und deckt einen Messbereich von 0–60 Aac ab. Stellen Sie sicher, dass der maximal zu erwartende Betriebsstrom der zu überwachenden Leitung sicher innerhalb dieses Bereichs liegt. Worin unterscheidet sich diese Sonde von der größeren K6A-Sonde? Die AC-50-Sonde ist kompakter dimensioniert und über ein 3-poliges Anschlussterminal (+, G, M) angeschlossen, während die K6A-Sonde für höhere Ströme ein 4-poliges Terminal (G, M, G, +) verwendet. Beide Sonden benötigen den Didactum Strommesswandler (AC-Ausführung) als Transceiver zum Monitoringsystem. Kann die Strommesssonde direkt an das Monitoringsystem angeschlossen werden? Nein. Die Sonde liefert ein 0–5V-Analogsignal und benötigt zwingend den Didactum AC Strommesswandler (DI14030-AC) als Transceiver, der dieses Signal an einen analogen Port des Monitoringsystems überträgt. Ist DI14030-AC im Lieferumfang enthalten? Nein. Der Didactum AC Strommesswandler DI14030-AC ist ein separates Produkt und muss zusätzlich bestellt werden, sofern nicht bereits vorhanden. Muss die Leitung zur Installation aufgetrennt werden? Nein. Die Strommesssonde misst kontaktlos über das Magnetfeld der durch die Durchführungsöffnung geführten Leitung. Ein Auftrennen der Leitung ist für die Messung selbst nicht erforderlich. Können mehrere Strommesssonden gleichzeitig genutzt werden? Ja. Für jeden zu überwachenden Stromkreis wird eine eigene Strommesssonde AC-50 mit einem eigenen Didactum AC Strommesswandler (DI14030-AC) an einem freien analogen Port benötigt. Reichen die vorhandenen Ports nicht aus, lässt sich die Anzahl über eine VT408-Erweiterungseinheit erhöhen. Fragen zur Didactum Sonde Small AC Strommesswandler? Unser Support-Team in Deutschland berät Sie kostenlos zu Auswahl, Montage und Konfiguration. Kontaktformular (+49) 2501 92 90 160
Schutz von Büro und Serverschrank
In vielen Unternehmen befinden sich der Server und das gesamte Zubehör, wie z.B. Netzwerkswitch und Festplattenspeicher, direkt im Büro. Oftmals ist die im Büro installierte Server Hardware über die Jahre hinweg stetig gewachsen, so dass sich dort ein Wirrwarr von Hardware und Steckdosenleisten angesammelt hat. Für die optimale Büroüberwachung und Serverschranküberwachung empfiehlt sich der Einsatz moderner Überwachungstechnik.
Allein aus Gründen der Ordnung sollten Server, Backup-Festplatten und Netzwerkkomponenten grundsätzlich in einem 19 Zoll Serverschrank installiert werden. Ein professioneller 19 Zoll Serverschrank sprengt keineswegs das Budget der Firma und ist in unterschiedlichen Modellausführungen erhältlich. Um eine eventuelle Lärmbelastung der Mitarbeiter im Büro zu verringern, sind speziell schallgedämmte Serverschränke lieferbar. Diese lärmreduzierten Serverschränke sind oftmals mit Akkustikmatten ausgekleidet und reduzieren den Lärm von CPU-, Gehäuse- und Netzteillüftern.
Tipps zur Auswahl eines Serverschranks
Da ein 19 Zoll Serverschrank über viele Jahre hinweg genutzt wird, sollte für künftige Erweiterungen idealerweise eine Bauhöhe von 42 Höheneinheiten (HE) gewählt werden. Ein solcher Serverschrank bietet ausreichend Platz für künftige Server, VDSL Modems, Netzwerkswitches und Festplattenspeichersysteme. Ein integriertes Kabelmanagement erlaubt ein geordnetes Verlegen der Stromstecker und Netzwerkkabel im Serverschrank. Auch eine Telefon- und USV-Anlage kann dort installiert werden.
Sollte die bereits vorhandene Server Hardware keine 19 Zoll Bauweise bieten, so wird diese auf einen Einlegeboden im Serverschrank gestellt. Markenhersteller bieten für ihre Serversysteme geeignete 19 Zoll Umrüstkits für die Montage im Serverschrank an. Mit wenigen Handgriffen wird so aus einem Standgerät ein Server im professionellen 19 Zoll Format.
Im Büro vorhandenen Serverschrank grundsätzlich abschließen
Der im Büro vorhandene Serverschrank sollte stets verschlossen sein. Damit die Wärme des im Büro aufgestellten Serverschranks abgeführt werden kann, sollten der Deckel, die Seitenwände und die Rückwand aus perforiertem Stahlblech bestehen. Die Türen von Serverschränken, auch IT-Racks genannt, sind oftmals als Ausführung aus (Stahl-)Blech oder Glas erhältlich. Eine aus Sicherheitsglas bestehende Glastür bietet direkte Sicht auf das im Serverschrank installierte Server- und Netzwerkequipment.
Das Schloss der Serverschranktür sollte professionellen Ansprüchen genügen, um einen unberechtigten Zugriff oder einen möglichen Datendiebstahl zu verhindern. Zutrittskontrolle ist hier ein wichtiger Punkt: Auf konventionelle Schlüssel sollte verzichtet werden, da Schlüssel verloren gehen bzw. gestohlen werden können. Ein mit einem elektronischen Schloss ausgestatteter Serverschrank bietet hier eindeutig Vorteile.
Überwachung des im Büro installierten Serverschranks
Der im Büro vorhandene 19 Zoll Serverschrank sollte rund um die Uhr überwacht werden. Fallen die im Serverschrank vorhandenen Serversysteme aus, so können die Mitarbeiter nicht mehr arbeiten. Sind unternehmenswichtige Anwendungen nicht mehr verfügbar, kann kein Angebot mehr erstellt, keine Rechnung und kein Lieferschein mehr gedruckt werden.
Ein Serverausfall kann auch das mühsam erarbeitete Image der Firma beeinträchtigen. Daher sollte in einem jeden Serverschrank ein geeignetes Überwachungssystem inklusive wichtiger Sensoren installiert werden! Hier empfiehlt sich der Einsatz von Temperatursensor, Feuchtigkeitssensor, Alarmanlage, Videoüberwachung, SNMP Monitoring, Rauchmelder und Umgebungsüberwachung.
Ein Überwachungssystem für den Serverschrank, auch als Rack Monitoring System (RMS) bekannt, erfüllt denkbar wichtige Aufgaben. Die Investition in ein solches Serverschranküberwachungssystem sollte keinesfalls gescheut werden.
Risikofaktor Temperatur im Serverschrank
Die im Serverschrank installierten Server und Netzwerkkomponenten erzeugen bekanntlich Wärme. Im Herbst und Winter mag die Temperatur im Büro noch angenehm sein. Im Frühjahr und Sommer hingegen, können sich Büros oftmals schnell aufheizen und zu einem bedrohlichen Anstieg der Innentemperatur des dort aufgestellten Serverschranks führen.
Wird die Wärme aus dem Serverschrank nicht ausreichend abgeführt, können die sensiblen Server und Festplatten schnell überhitzen und schlimmstenfalls sogar irreparabel beschädigt werden. Daher sollte im Serverschrank ein geeigneter Temperatursensor für die Temperaturüberwachung installiert werden.
Risiko Luftfeuchte
Die relative Luftfeuchtigkeit des im Büro installierten Serverschranks sollte ebenfalls gemessen und überwacht werden. Ist die Luftfeuchte zu niedrig, so droht statische Entladung. Schlimmstenfalls kann dies zum Totalausfall empfindlicher Bauteile von Servern und Netzwerkkomponenten führen.
Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit im Serverschrank kann die Bildung von Kondensat und Rost begünstigen. Treffen die mikroskopisch kleinen Wassertröpfchen auf die Platinen des IT-Equipments, so drohen teure Hardwareschäden. Ein geeigneter Feuchtigkeitssensor sollte daher in keinem Serverschrank fehlen.
Risiko Feuer und Brand im Büro
Ein Feuer kann innerhalb kürzester Zeit die gesamte Firma zerstören. Vielfach gelten Elektrogeräte als Brandursache. Als Klassiker gelten die im Büro vorhandene Kaffeemaschine oder der nicht ausgeschaltete Rechner. Auch ein defektes Netzteil des Servers kann einen Schmorbrand verursachen.
Werden Rauch und Feuer nicht rechtzeitig erkannt und gemeldet, kann der Brand schnell auf andere Räume übergreifen. Daher sollten im Büro und im dort aufgestellten Serverschrank geeignete Rauchmelder installiert werden.
Risiko Wasserschaden im Büro
Ein undichtes Ventil der Heizung, ein defekter Schlauch der Spülmaschine oder auch ein Rohrbruch kann für Wasserschaden im Büro ursächlich sein. Auch ein defektes Klimagerät kann erhebliche Mengen an Wasser freisetzen. Unwetterschäden, wie das Sturmtief Friederike im Januar 2018, können ebenfalls für eine Überflutung der gesamten Firma sorgen.
Bis die Versicherung den Schaden reguliert hat, können wertvolle Tage, Wochen und Monate ins Land gehen. Um den Austritt von Wasser zu erkennen, sollten in firmenwichtigen Räumen wie Büro, Produktion, Lager oder Logistik geeignete Umgebungsüberwachung und Wassersensoren installiert werden. Rohre können durch Anbringung von Wassersensoren mit Leckagekabel überwacht werden. Diese sind nicht teuer und schützen vor der bösen Überraschung eines Wasserschadens!
Risiko Datendiebstahl, Einbruch und Vandalismus
Nicht immer erfolgt der Diebstahl sensibler Firmendaten durch Hacker von außen. Die Gefahr eines Vor-Ort-Datendiebstahls durch Mitarbeiter, externe Servicekräfte und Besucher darf keinesfalls außer Acht gelassen werden! Daher muss der im Büro vorhandene Serverschrank ausreichend gesichert werden. Neben einer obligatorisch stets verschlossenen Serverschranktür sollten zusätzliche Magnet- und Türkontakte installiert werden.
Der Deckel, die Rückwand und die Seitenwände müssen, sofern diese nicht fest am Rahmen des Serverschranks verschweißt sind, ebenfalls mit Magnetkontakten gesichert werden. Zusätzlich sollte ein Erschütterungsmelder installiert werden, um ein evtl. gewaltsames Öffnen des Serverschranks frühzeitig zu erkennen.
Didactum Monitoring
Effiziente Überwachung mit Didactum 50T: IT-, Gebäude- & Sicherheitsmonitoring mit Alarmierung, Web-Zugriff & SNMP-Support.